FeedBurner zieht (teilweise) zu Google um
FeedBurner, ein Statistikdienst für RSS-Feeds, zieht zumindest in einigen Fällen auf Google-Server um. So berichtet TechCrunch, dass ihre Feed-Adresse nun nicht mehr auf feeds.feedburner.com zeigt, sondern auf feedproxy.google.com. Vor über einem Jahr hatte Google FeedBurner gekauft. Bislang hatte sich durch diesen Kauf beim Statistikdienst praktisch nichts verändert.
6 Reaktionen zu “FeedBurner zieht (teilweise) zu Google um”
Ich werde FeedBurner demächst aus meinem Blog rausnehmen. Mag Google schon lange nicht mehr, und der FeedBurner ist neben Analytics somit das letzte tool was dann rauskommt. Müll muss man rausschmeissen!
Eigentlich würde ich gern eine gute Feed-Statistik haben – aber die Vorstellung, die Datenkrake mit noch mehr Daten zu füttern, hält mich auch davon ab… Analytics werde ich demnächst mit Piwik ersetzen.
Wobei es diesbezüglich ja egal ist, auf welchem Server Feedburner läuft, oder verstehe ich das nicht ganz?
Im Prinzip ja. Aber es ist anzunehmen, dass die Verknüpfungen wesentlich enger werden, sobald FeedBurner tatsächlich komplett auf Google-Servern liegt. Denn bislang ist FeedBurner noch komplett selbstständig und die Daten werden bspw. auch nicht bei den Google Webmastertools angezeigt – stattdessen die RSS-Abozahlen, die sie über den Google Reader ermitteln. So wie ich den TechCrunch-Artikel verstehe, ist genau diese Portierung auf Googles spezielle Systeme bislang auch immer ein Stolperstein für angekaufte Projekte gewesen und hat für einen erheblichen Stillstand gesorgt.
Wurde ja auch Zeit, bereits Mitte 2007 hatte Google Feedburner übernommen. Mal sehen ob Feedburner dann auch mit neuen Funktionen ausgestattet wird.
…und man kann sich immer noch nicht mit dem Google Account anmelden – aber das ist ja praktisch ein Running Gag bei Google
Auch dass auf der Feedburner-Startseite die Übernahme durch Google noch die Top-News ist, spricht in dieser Hinsicht Bände.
Davon abgesehen ist der Service natürlich prima und man kann nur hoffen, dass er es weiterhin bleibt.
mal sehen, was das designtechnisch für konsequenzen hat. feedburner war bisher ja eigentlich ganz hübsch.






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