Newsletter bequem über WordPress verwalten: 3 Tools vorgestellt [Sponsored]

Newsletter zu verwalten kann einiges an Zeit rauben. Wer aber auf seiner Webseite WordPress verwendet, profitiert von bequemen Lösungen. In diesem Beitrag stellt Viktor Peters drei Tools vor, mit denen Sie Ihre Newsletter-Empfänger direkt im Backend von WordPress verwalten können.

Einfach und praktisch: Mailpoet

Screenshot MailPoet

Mailpoet beschreibt sich selbst sehr schlicht als „a newsletter plugin for WordPress“. Die Erweiterung bietet einige sehenswerte Funktionen, die das komplette Verwalten der Newsletterempfänger erlauben. Dabei unterscheiden die Entwickler zwischen einer kostenfreien und drei kostenpflichtigen Versionen.

Mailpoet hat sich recht gut nach den Bedürfnissen der WordPress-User ausgerichtet und unterscheidet dabei zwischen zwei Arten von Newslettern:

  • „Standard-Newsletter“: Hier kann ein herkömmlicher Newsletter an eine bestimmte Empfängerliste verschickt werden. Per Drag & Drop wird im nächsten Schritt das Design des Newsletters festgelegt.
  • „Automatische Newsletter“: Anders als beim Standard-Newsletter, wird mit automatischen Newslettern eine sich mehrfach wiederholende Benachrichtigung definiert. Diese hängt an einer von drei Bedingungen: „Wenn es neue Inhalte gibt“, „Wenn jemand die Liste abonniert“, „Wenn ein neuer WordPress-Benutzer zu Ihrer Webseite hinzugefügt wurde“.

Tatsächlich muss für das Pflegen der Empfänger und das Erstellen des Newsletters das WordPress-Backend nicht verlassen werden.

Interessant wird es dann, wenn man eine der Premium-Versionen (erhältlich ab 75 Euro jährlich) erwirbt. Hier werden ein Statistiken-Dashboard, eine automatische Reinigungsfunktion der Empfängerlisten sowie Analysen über die aktivsten Empfänger freigeschaltet. Diese und weitere Funktionen sind für Nutzer sinnvoll, die Abonnenten im drei- bis vierstelligen Bereich verwalten wollen. Zum besseren Verständnis hier ein Vergleich der wichtigsten Funktionen:

  • Kostenfrei
    • Bis zu 2.000 Empfänger
    • Widgets und iFrame mit Anmeldeformular
    • Von der eigenen Domain verschicken
    • Möglichkeit Empfänger in einer CSV-Liste zu exportieren
  • Premium
    • Alle Leistungen der kostenfreien Version
    • Unendlich viele Empfänger
    • Kampagnen mit Google Analytics tracken
    • Statistiken über Klickverhalten in Newslettern
    • Schnelle Antworten auf Anfragen per Ticket
    • Cron überprüft alle 5 Minuten, ob auch alle E-Mails verschickt wurden

WordPress-like mit MyMail

Screenshot MyMail

Wie erwähnt verfügt Mailpoet über einen Drag & Drop-Editor zum Gestalten des eigentlichen Newsletters. Das gibt es auch bei MyMail: Dieser Dienst erlaubt es ebenfalls auf diese simple Weise, recht schnell Raster anzulegen und diese, wie in einem Artikel, mit Inhalt zu befüllen. Das geht dabei sehr intuitiv von der Hand und spart so Zeit.

Neben dem Drag & Drop-Editor bietet MyMail einige weitere praktische Funktionen. So verfügt der Dienst über Responsive-Templates, erlaubt es Empfänger zu analysieren und bietet die Möglichkeit, Anmeldeformulare auf die Webseite zu bringen. Das und der Vorteil, sämtliche Daten lokal zu hosten, machen MyMail zu einer guten Wahl. Wie Mailpoet verfügt auch MyMail über die Möglichkeit, automatische Newsletter zu generieren.

Im Vergleich zu Mailpoet ist MyMail bereits in Basisversion kostenpflichtig (einmalig 40 US-Dollar), wirkt aber wesentlich nativer und fügt sich sauber in das bestehende Design von WordPress ein. Sie finden das Plugin bei CodeCanyon.

Mails über Jetpack verschicken

Screenshot Jetpack

Jetpack dürfte vielen WordPress-Nutzern bekannt sein. Das Plugin stellt ein Sammelsurium von verschiedensten Tools bereit, die die Leistung einer Webseite erweitern. Mit dabei ist die Möglichkeit, Subscriptions zu verwalten. Damit können Nutzer ein Widget in die Sidebar einbinden, wo Besucher ihre E-Mail-Adresse hinterlassen. Wird dann ein neuer Beitrag veröffentlicht, erhalten die angemeldeten Personen automatisch eine E-Mail mit einem Link dazu.

Bei dieser Lösung können Sie keine eigenen E-Mails verschicken. Aber die Lösung reicht für so manchen Anwendunfalls bereits aus. Sie ist unter den drei Tools die am schnellsten eingerichtete und erfordert am wenigsten Pflege. Wichtig zu wissen ist hierbei, dass die Empfängerlisten nicht mehr ausschließlich in der eigenen Datenbank liegen, sondern auch zu WordPress.com übertragen werden.

Fazit: Externe Newsletter-Tools müssen nicht sein

Es ist schön zu sehen, wie mächtig einige Newsletter-Tools für WordPress sind. Mit ihnen erspart man sich den zusätzlichen Schritt, Verbindungen zu externen Tools einzurichten und dort Empfängerlisten und E-Mails pflegen zu müssen. Alles zentral in WordPress zu halten ist nicht nur möglich, es ist auch zeitsparend. Denn arbeitet man mit mehreren Personen an einer Seite, kann man so direkt neue Artikel schreiben und veröffentlichen, einen Klick später an dem dazugehörigen Newsletter arbeiten. Wer dabei noch etwas Geld in die Hand nimmt, profitiert von umfangreichen Funktionen.

Und doch: Ab vierstelligen Empfängerlisten wird ein internes Newsletter-Tool, abhängig von der Serverstärke, womöglich zum Problem. Denn verschicken Sie die E-Mails über Ihren Server, nimmt das wichtige Ressourcen in Anspruch. Sicherer und effizienter geht es da über Servercluster von externen Anbietern, die sich auf das gleichzeitige Verschicken von E-Mails spezialisiert haben.

Artikel vom 20. April 2016