Event-Tipp: Künstliche Intelligenz & Automatisierung – Digital Hills Think Tank

Mit dem Digital Hills Think Tank schafft die Münchener Digitalberatung Eck Consulting ein neues, kollaboratives Veranstaltungsformat. Die Macher wollen dazu beitragen, ein fundiertes Verständnis der digitalen Herausforderung von heute und morgen zu entwickeln. Die Erstausgabe widmet sich künstlicher Intelligenz und der Automatisierung der Arbeit.

(Illustration: geralt, Pixabay. Lizenz: CC0 Public Domain)

(Illustration: geralt, Pixabay. Lizenz: CC0 Public Domain)

Alltag zwischen heute und morgen

Heutzutage verwundert uns das Bild kaum mehr: Menschen, die ihr mobiles Device vor den Mund haltend, in der Öffentlichkeit laute Selbstgespräche führen. Es ist zur üblichen Praxis geworden in einer Welt, in der gefühlt jede Woche eine neue technologische Spielerei den Markt beherrscht. Interessant wird es eigentlich erst, wenn man – bei obigem Beispiel bleibend – tiefer eintaucht in die auf Stimmerkennung basierenden Applikationen und Systeme. Wenn man also den Blick hinter die Kulissen wagt. Wer sich mit virtuellen, sprachgesteuerten Assistenten wie Apples Siri, Amazons Alexa, Microsofts Cortana oder dem Google Assistenten auseinandersetzt, weiß, dass diese nur die Spitze des Eisbergs sind. Dahinter stehen Techniken wie Machine Learning oder künstliche Intelligenz. Sie ermöglichen Anwendungen von Chatbots über Bilderkennung bis hin zu selbstfahrenden Autos. Werden sie bald etliche Bereiche unseres Alltags vereinfachen, indem sie uns lästige Tätigkeiten abnehmen? Oder sind sie die Vorboten einer Zukunft, in der alles anders sein wird, als wir es kennen?

Ein Schritt in die Zukunft

Schon heute sind die ersten Auswirkungen der zunehmenden Verbreitung intelligenter Algorithmen zu spüren. Eine der sich abzeichnenden Folgen ist die Automatisierung der Arbeit. Mit ihr beschäftigen sich aktuell zahlreiche Unternehmen aus allen erdenklichen Branchen. Werden wir Unternehmen bald mit Hilfe virtueller Assistenten steuern, deren bestechende Logik uns vor schlechten Entscheidungen fehlbarer Manager bewahrt? Können wir den Kostenfaktor Mensch bald aus unseren Kalkulationen ausklammern, weil Roboter die gleiche Arbeit nicht nur günstiger, sondern obendrein besser und zuverlässiger erledigen? Derlei Fragen treiben nicht wenige Führungskräfte aus aller Welt um.

Während die Antworten vermutlich differenziert ausfallen, steht zu erwarten, dass sich unsere Arbeitswelt von morgen deutlich von der heutigen unterscheiden wird. Daher stellt sich natürlich die Frage, welche Rolle der Mensch in ihr spielen wird. Wie werden sich Gesellschaft und Wirtschaft organisieren, wenn künftig überall intelligente Maschinen am Werke sind? Die Vertreter der „Singularität“ prognostizieren gar, dass sich künstliche Intelligenz schon bald verselbständigen wird. Die Erwartungen und Befürchtungen, die mit derartigen Szenarien verbunden sind, rangieren zwischen terminator-esker Apokalypse und Utopie. Müssen wir derlei Gedankenspiele ernst nehmen oder können wir sie ins Reich der Fabel verweisen?

Diesen und weiteren Fragen rund um das Themenfeld künstliche Intelligenz und Automatisierung der Arbeit geht die erste Ausgabe des Digital Hills Think Tanks am 14. Oktober 2016 in München nach.

Digitalisierung jenseits der Buzzwords

Software is eating the world, Everything as a Service oder digitale Disruption. Wenn es um Digitalisierung und Technologie geht, geistern beeindruckende Aussagen durch die (Business-)Welt. Sie machen klar, dass sich die Gesellschaft in großen Veränderungsprozessen befindet. Gleichzeitig gibt es viel Lärm, Hype und noch mehr Buzzwords.

Die neue Digital Hills Think Tank-Reihe ist ein Format, das digitalen Entscheidern dabei hilft, das Signal vor lauter Lärm nicht aus dem Auge zu verlieren. Hinter der interdisziplinären Plattform steht die Münchener Unternehmensberatung Eck Consulting, die auf das Thema digitale Transformation spezialisiert ist. Das Think Tank vernetzt interdisziplinär Experten und Vordenker zum jeweiligen Themenfeld mit Praktikern aus der Unternehmenswelt.

So sollen Ansätze an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Gesellschaft entwickelt und diskutiert werden. Das Ziel: Gemeinsam soll eine fundierte, differenzierte Perspektive auf die Herausforderungen von heute und morgen entwickelt werden.

Dazu setzen die Macher auf ein interaktives Veranstaltungskonzept. „Statt Frontalbeschallung wollen wir die richtigen Menschen an einen Tisch bringen, um gemeinsam ein ganzheitliches Verständnis zu entwickeln und voneinander zu lernen. Deshalb setzen wir auf kollaborative Methoden aus unserer Beratungspraxis, die sich etwa beim Design Thinking oder bei Formaten wie Barcamps bedienen“, erklärt Eck Consulting Geschäftsführer Thomas Euler. Um den offenen Charakter der Veranstaltung zu unterstreichen, so Euler weiter, habe man sich auch bewusst gegen die Nutzung der Eck Consulting Marke entschieden. „In erster Linie geht es uns darum, die richtigen Köpfe zu versammeln. Da kann eine zu starke Färbung schaden. Deshalb nutzen wir mit Digital Hills die Marke unseres Online-Magazins. Wir glauben, dass sich diese besser für eine offene Plattform eignet.“

Issue #1 des Think Tanks findet am 14. Oktober in den Münchner Design Offices statt. Als Topical Thinkers – so bezeichnen die Veranstalter die jeweils eingeladenen Experten – zum Thema Künstliche Intelligenz & Automatisierung der Arbeit sind u.a. dabei:

  • Andrea Martin, CTO, IBM DACH, IBM Distinguished Engineer
  • Prof. Dr. Hilmar Schneider, Geschäftsführer, IZA – Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit
  • Dr. Gerhard Hastreiter, Head of Consulting, Allianz
  • Reinhard Karger, Unternehmenssprecher, DFKI – Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz
  • Viktor Deleski, Head of Marketing & PR, Fraunhofer AISEC
Der Innenhof der Münchener Design Offices im Arnulfpark (Foto: © Design Offices)

Der Innenhof der Münchener Design Offices im Arnulfpark (Foto: © Design Offices)

Interessierte sollten sich Issue #1 des Digital Hills Think Tanks am 14. Oktober vormerken und rechtzeitig ihre Tickets bestellen. Die Teilnehmerzahl ist bewusst stark limitiert, um einen offenen und produktiven Austausch sicherzustellen.

Artikel vom 09. September 2016