Kindergarten 2.0: Michael Arrington vs Loïc Le Meur

Ein Beitrag von: Jan Tißler



Michael Arrington (USA, TechCrunch) und Loïc Le Meur (Frankreich, Seesmic) liefern sich gerade eine hochnotpeinliche Auseinandersetzung im Nachgang der von Le Meur organisierten LeWeb-Konferenz in Paris. Erst empfiehlt Michael Arrington “den Europäern”, nicht zwei Stunden Mittag zu essen, sondern stattdessen ihre Dinge geregelt zu bekommen. Daraufhin befragt Loïc Le Meur die Leser seines Blogs, ob man Michael Arrington überhaupt noch zur nächsten Le Web einladen sollte – schließlich sei dieser auch auf der Bühne negativ aufgefallen. Im Gegenzug spricht Michael Arrington von Zensur, will nächstes Jahr vielleicht niemanden von TechCrunch mehr zur LeWeb schicken und denkt über eine Gegenveranstaltung in London nach. Als vorerst letzten Akt kündigt Loïc Le Meur die Freundschaft mit Michael Arrington auf und kann auf das “arrogante Verhalten” der TechCrunch-Mitarbeiter auf der Bühne künftig bestens verzichten. Muss das alles sein?

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Der Beitrag wurde am Samstag, den 13. Dezember 2008 um 23:28 Uhr veröffentlicht. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

 


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13 Reaktionen zu “Kindergarten 2.0: Michael Arrington vs Loïc Le Meur”


Ric Erickson
schrieb am 14. Dezember 2008 um 01:04 Uhr:

About Upload mag PDF nr 2 :-

The requested URL /magazin/93naqhf/upload-002.pdf was not found on this server.

–Hey, this is not right ! Wazzup?

radioric

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Jan Tißler
schrieb am 14. Dezember 2008 um 02:55 Uhr:

Hi, a little script changes the URL every now and then to prevent hotlinking. Maybe you’ve encountered a temporary problem. Give it a second try ;-)

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Alex
schrieb am 14. Dezember 2008 um 02:58 Uhr:

Sehr witzig und unterhaltsam!
Das typische Aufeinandertreffen Europa vs USA. Erfolgreicher, hart arbeitender, aber leicht ignoranter amerikaner gegen layed back, ebenfalls leicht ignoranten Franzosen.
Michael (der Amerikaner) spielt die Rolle des kapitalistischen, erfolgreichen Amerikaners in der nur harte Arbeit und Erfolg zählen. Zu seinen Ungunsten beschimpft er Europa in einer sehr unglücklichen Art und Weise und nennt den Organisator des ganzen Events (Loïc) einen Lügner…nicht sehr klug!

Das typische Spiel…wundert mich, dass so erfolgreiche Leute nicht die Erfahrung und das Wissen haben eine solche interessante Diskussion in einer vernünftigen Art und Weise zu führen, sondern sich gegenseitig zu beschimpfen und alte Stereotypen hervorzubringen…erfolgreich sind sie die Herren auf der Bühne, aber es fehlt sicherlich noch die nötige kulturelle Empathie.

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Webanalysebuch
schrieb am 14. Dezember 2008 um 03:07 Uhr:

Ich nenne das Linkbait 2.0. Sehr schoen gemacht. Durch die extra generierten Pageviews hat sich Michael sicherlich heute ein paar Tausender dazu verdient.

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Alex
schrieb am 14. Dezember 2008 um 03:12 Uhr:

@Webanalysebuch: auf jeden Fall…genialer Zug und gutes Marketing für “LeWeb” und Loïc und natürlich Michael, wobei er sicherlich ein paar Europäische Feinde gewonnen hat.

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Peter Buir
schrieb am 14. Dezember 2008 um 13:47 Uhr:

Ist doch das beste Marketing :) Alle reden darüber. Ich sag mal: PERFEKT!

Beide werden zu den Superstars der Web Szene (mit teilweise Müll)

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missfits
schrieb am 14. Dezember 2008 um 14:25 Uhr:

Ich halte das insgesamt auch eher für einen Schachzug. Der “Joie De Vivre”-Post von MA hat mittlerweile fast 350 Kommentare, im Voting von Loic gibt es über 3.000 Stimmabgaben… das riecht schon verdächtig.

Die Kommentarschlacht unter MAs Artikel ist so angeheizt von schrecklich dummen Aussagen und eindimensionaler Denke, dass ich das nicht wirklich ernst nehmen kann. Das erinnert an gute alte Flamewars und man nimmt sich am besten eine Tüte Popcorn dazu. ;-)

Im übrigen fand ich diesen Bühnenauftritt im Video insgesamt schon massiv peinlich und Scoble kann ich auch nicht leiden… hab ich das schon erwähnt? ;-)

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Manuel
schrieb am 14. Dezember 2008 um 14:42 Uhr:

Wow, das war schon cool – wie die Kinder. Erinnert mich an “Ein Fisch namens Wanda” oder “Fawlty Towers” – John Cleese gegen die Amerikaner. Großes Kino.

Aber wen interressiert denn was irgendwelche Computernerds auf einer Bühne sagen? Braucht man nicht. Gebt die Bühnen denen zurück, die gut sind: Künstler.

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Juan Romero
schrieb am 14. Dezember 2008 um 17:19 Uhr:

Die hatten im März nach der TED bereits ein Gerangel.
Siehe Coverage vom kürzlich eingegangenen MobuzzTV:
http://www.youtube.com/watch?v=z2v4LamvHfM

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