Studienergebnisse: Weblogs und alte Medien ergänzen sich

Ein Beitrag von: Jan Tißler



Zwischen Weblogs und professionellem Journalismus sieht ein jetzt veröffentlichter Artikel “eher eine komplementäre als eine konkurrierende Beziehung”. Die Autoren Christoph Neuberger, Christian Nuernbergk und Melanie Rischke haben bisherige Forschungsergebnisse zusammengefasst und in der Fachzeitschrift “Media Perspektiven” (Ausgabe 2/2007) veröffentlicht. Zu der Frage, warum Weblogs gelesen werden, heißt es in einer Zusammenfassung der Ergebnisse: “Erste Forschungsergebnisse sehen wichtige Gründe in der Exklusivität von Informationen, der “besseren” Perspektive, der größeren Ehrlichkeit und der klar erkennbaren Meinung in Blogs.” Der Volltext des Artikels kann hier als PDF (306 KB) heruntergeladen werden. Gefunden bei: Netzjournalist

 


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Der Beitrag wurde am Samstag, den 10. März 2007 um 14:24 Uhr veröffentlicht. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

 


 

5 Reaktionen zu “Studienergebnisse: Weblogs und alte Medien ergänzen sich”


Hugo E. Martin
schrieb am 10. März 2007 um 16:39 Uhr:

Das komplette Zitat lautet:
“Wieso werden Weblogs gelesen?
Erste Forschungsergebnisse sehen wichtige Gründe in der Exklusivität von Informationen, der “besseren” Perspektive, der größeren Ehrlichkeit und der klar erkennbaren Meinung in Blogs. Während einige nicht-repräsentative Studien eine hohe Glaubwürdigkeit der Weblogs ermittelten, belegen repräsentative Befragungen eine höhere Glaubwürdigkeit des professionellen Journalismus.”

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Jan Tißler
schrieb am 10. März 2007 um 18:56 Uhr:

Hallo Herr Martin, empfinden Sie mein Zitat als verfälschend? Von Glaubwürdigkeit war in meiner Meldung ja nicht die Rede. Den Punkt halte ich erstens für kaum messbar und zweitens sehr vom Thema abhängig. Würde ich beispielsweise fragen, ob die Leser in Rechtsfragen eher ihrer Lokalzeitung oder dem Blog eines Rechtsanwalts vertrauen, würde das Ergebnis wohl recht eindeutig ausfallen. Würde man hingegen fragen, ob man in Sachen Politik eher der Süddeutschen oder einem privaten Weblog vertraut, sähe es wiederum anders aus. Zudem hängt die Glaubwürdigkeit auch vom Auftreten des Schreibenden und seiner Seite ab. Das kann sich jedenfalls jeder so auslegen, wie er will. Den von mir zitierten Teil des Textes finde ich hingegen interessant, auch wenn er für einen Blogger wohl eine Binsenweisheit darstellt… Vergleiche auch: http://upload-magazin.de/?p=144

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Hugo E. Martin
schrieb am 11. März 2007 um 08:02 Uhr:

Hallo Herr Tißler, es ist ein Zitat … und da Ehrlichkeit, Authenzität, etc. zu für mich die Kategorie Glaubwürdigkeit hinterfüttern – ist der Nachsatz, dass die ‘positiven Werte’ für Weblogs aus nicht-repräsentative Studien stammen, die Kredits für professionellen Journalismus dagegen aus repräsentative Befragungen.

Da wahrscheinlich nicht alle Leser die Synopse im Detail studieren, wollte ich auf diese Schwachstelle, Tendenz in der Betrachtung hinweisen … (war als Ergänzung und nicht als Kritik zu Ihrem Posting gedacht).

In vielen Untersuchungen (z.B. ARD/ZDF Studie) erhalten Produkte klassischen Journalismus auch von jungen Leuten hohe Glaubwürdigkeitsnoten – die sich aber auf die Relevanz für und Nutzung durch die jungen Leute scheinbar nicht auswirkt. Da hört man lieber auf seine Kumpel, auf sein Netwzerk – auch wenn der Inhalt ‘falsch’ ist.

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Jan Tißler
schrieb am 11. März 2007 um 20:50 Uhr:

Hallo Herr Martin, Ihr Hinweis ist natürlich in Ordnung. Für mich hängen die Gründe, warum man etwas liest, und ob man es dann glaubwürdig findet, nicht miteinander zusammen. Und ich will da gar nicht erst das Beispiel der “Bild” bemühen müssen…

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