Streit mit der GEMA: YouTube sperrt viele Musikvideos in Deutschland

Autor:
Jan Tißler

Datum:
31. März 2009

Kategorie:
Meldungen

Schlagwörter:
,

Weil die GEMA zu hohe Abgaben fordere, gebe es auf YouTube für deutsche Nutzer vorerst keine Musikvideos von EMI, Sony und Universal mehr zu sehen. So die offizielle Darstellung von YouTube. Um die Höhe der Forderungen zu verdeutlichen, wird in dem Posting vorgerechnet, dass eine CD mit diesen Maßstäben bepreist 500 Euro kosten müsste. Davon abgesehen weigere sich die GEMA, genaue Auskunft darüber zu geben, für welches Repertoire sie denn eigentlich noch zuständig sei. Die GEMA wiederum kritisiert YouTubes Weigerung, “ausreichende Informationen zu den genutzten Musikwerken und der Anzahl der Streams” zu geben. Ohne das könne man aber gar nicht beurteilen, inwiefern die Vergütung angemessen sei. Mehr dazu hier in der Pressemitteilung der GEMA. Gefunden bei: Netzökonom, Rivva.


3 Reaktionen zu “Streit mit der GEMA: YouTube sperrt viele Musikvideos in Deutschland”

Name: Chris

Datum: 20. April 2009, 14:58 Uhr

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Ich finde es schade, das ich jetzt keine Musik-Clips auf Youtube sehen kann und meine Favoriten hinfällig sind. Aber es gibt ja auch Alternativen wie MyVideo.de u.a. Mich wundert es nur das es die GEMA ausschließlich gegen Youtube anfechtet. Die Urheberrechte sind die eine Sache, aber auf Youtube werden ja auch offizielle Clips von BMG u.a. reingestellt und zudem werden so “künfitge Stars” doch erst bekannt.



Name: Stefan Nowicki

Datum: 21. April 2009, 09:11 Uhr

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Die Undurchsichtigkeit der “gemaschen” Handlungsweisen sind bezeichnend für diese einzigartige Institution.
Im Dschungel ihrer Gebührenordnung werden so manche Kulturschaffende, vorallem Kleinkunstbühnen und Veranstalter vom Gebührentiger gefressen.
Dabei sind es gerade jene kleineren Bühnen und Veranstalter die wirkliche Kultur- und Talentförderung betreiben.
Alle großen Künstler aus Musik, Kabarett und und und haben auf solchen kleineren Bühnen begonnen.
Eine sehr interessante Initiative betreiben zur Zeit zwei Kleinkunstbühnen: eine aus dem Allgäu, eine aus Buxtehude. Sie haben mitlerweile über 1400 Peditionen zu einer Erneuerung der Gema gesammelt und werden diese demnächst dem Peditionsausschuss des Bundestages überreichen. Für jede Menge Informationen und Berichte von betroffenen Gemageschädigten findet man unter: http://www.kult-werk.de



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