US-Medien: Blogs legen zu und verändern sich

Ein Beitrag von: Jan Tißler



In der inzwischen vierten Ausgabe ihrer Untersuchung “The State of the News Media” veröffentlicht die Columbia School of Journalism viele interessante Beobachtungen zur Medienlandschaft in den USA. So bleibt bei allen Medien die Zahl der Leser, Hörer und Zuschauer im besten Fall konstant. Nur einige wenige, wie beispielsweise Weblogs, können auf steigende Nutzerzahlen verweisen. Zugleich sieht die Untersuchung Blogs an einem schwierigen Punkt angekommen. Da eine Professionalisierung einsetzt, könnten sie einiges von ihrem “Bürgermedien”-Image einbüßen, heißt es dort. Auf der anderen Seite ist noch immer nicht klar, wie Online-Journalismus in Zukunft aussehen kann – und wie er sich refinanzieren lässt. “Traditioneller Journalismus” werde dabei trotz aller Veränderungen nicht irrelevant. Die Wahrscheinlichkeit ist sogar gestiegen, dass aus den klassischen Redaktionen die Redaktionen der Zukunft hervorgehen. Trotzdem gilt: Journalismus hat einen sinkenden Anteil am Informations-Mix. Die alten Medien sind nicht länger “Gatekeeper” für das, was die Öffentlichkeit erfährt.

 


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Der Beitrag wurde am Mittwoch, den 14. März 2007 um 15:25 Uhr veröffentlicht. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

 


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