LINKLOAD vom 28.07.2009
Ein Beitrag von: Jan Tißler
Heute: Vinton G. Cerf im Interview, Posterboy Sascha Lobo, Germanys Next Miss Twitter, Faven bis der Reply kommt, E-Reader in Serie, Nischenzeitungen à la Umair Haque, geklaute Musik, Piraten aus dem 18. Jh., Internetsperren, Twitter-Blog-Journalismus, Kindles DRM weiter in der Diskussion, BarCamp Berlin Reloaded (potentially).
Menschen
- Die FAZ konfrontiert den “Vater des Internets” Vinton G. Cerf im Interview mit den üblichen Platitüden, die derzeit in Deutschland in der Diskussion ums schröcklich böse Internet gern genutzt werden.
- Nicht nur unser Bundeswirtschaftsminister Guttenberg kommt bei der Illustrierten “Stern” gut an, auch Sascha Lobo bekommt viel Lob und nur ein ganz klitzekleines bisschen Kritik. Aber: “Posterboy”?!
- Die deutsche “Miss Twitter” wird gesucht. Hier läuft die Abstimmung. (Ja, ich weiß. Trotzdem…)
Werkzeuge
- Marcel Weiß hat Tools zusammengestellt, die sich um als Favorit gekennzeichnete Tweets drehen. Wer favt was und wen und wer wird besonders oft usw.
- Bei Wortgefecht startet eine Serie rund um E-Reader.
Trends
- Harvard-Professor Umair Haque hat ein lesenswertes “Nichepaper Manifesto” veröffentlicht. Gefunden bei: digitalpublic.de.
- Stefan Niggemeier macht auf eine interessante Geschichte aufmerksam. Darin: Ein Lied, das ohne Erlaubnis für ein Video genutzt wurde, das inzwischen mehr als 1 Mio Male angesehen wurde und eine Band, die darüber glücklich ist.
- Der Tagesspiegel nimmt sich des Themas Musik und Urheberrecht ebenfalls an und zeigt dabei u.a., dass der Kampf gegen Musikpiraten bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht.
- Interview in der tageszeitung mit Michael Rotert vom Verband der Internetwirtschaft eco e.V. zu den Internetsperren, die am 1. August in Deutschland in Kraft treten. Er trifft dabei interessante Vergleiche mit der nichtdigitalen Welt.
- Thomas Knüwer knöpft sich den oft gebrauchten Begriff der “Gratismentalität” vor, der angeblich Einnahmen im Internet verhindert.
- Auf der Seite der FAZ gibt es einen interessanten Artikel zum Zusammenspiel von Twitter, Blogs und Journalisten im Iran.
- Nach den Huddeleien um die gelöschten E-Books auf den “Kindle” E-Readern von Amazon fordert die Free Software Foundation nun, die Kindle-Software offen zu legen und auf ein Rechtemanagement (DRM) zu verzichten, berichtet Pro-Linux News. Tja, fordern kann man ja ruhig mal… So lange den Nutzern aber ihre Bücher nicht wieder unter den Fingern weggelöscht werden, wird es wohl nur wenige interessieren.
- Mit dem BarCamp Berlin zurück zu den Wurzeln? Sebastian Küpers (@pixelsebi) stellt mögliche neue Regeln für das BarCamp zur Diskussion.
Täglich aktuelle Linktipps gibt es übrigens bei @uploadmag, dem offiziellen Twitter-Account von UPLOAD.
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Veröffentlicht am Dienstag, den 28. Juli 2009 um 22:25 Uhr.
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