LINKLOAD vom 19.10.2009
Diesmal: Noch mehr E-Reader, nützliche Tools, Googles E-Book-Store im Browser, weiterer Investor für Musikvideo-Portal Vevo, Websites im Magazin-Style, digitale Magazine mit und ohne Links, Location Based News, Netzneutralität, Internetentzug, irre E-Book-Preisgestaltung, Webciety und das erschreckende und gefährliche Internet-Unwissen deutscher Spitzenpolitiker.
Werkzeuge
- Der E-Reader-Markt nimmt weiter Fahrt auf. Spring stellt einen Reader mit Doppel-Screen vor und Plastic Logic gewährt einen Blick auf ihren geplanten “Que”.
- 25 nützliche und kostenlose Tools für Webdesigner, Webentwickler und Freelancer.
Beispiele
- Google plant einen E-Book-Store, der auf jedem Gerät mit einem Browser funktioniert.
- Vevo, das “Hulu für Musikvideos” hat einen weiteren Investor gefunden: die Abu Dhabi Media Company. Hintergrund: Ähnlich wie sich bei Hulu mehrere große Inhalteanbieter zusammengetan haben, um eine gemeinsame Plattform für Filme und Serien anzubieten, soll Vevo eine gemeinsame Plattform für Musikvideos werden.
- Hier gibt es 29 inspirierende Beispiele für Websites im Magazin-Style.
Trends
- Erick Schonfeld beschäftigt sich ausführlich mit der Frage, ob digitale Magazine Links haben sollte oder nicht. Viele Print-Verlage werden sicher auf Links verzichten wollen, schließlich soll sich der Leser nur mit ihrem wunderbaren Produkt beschäftigen. Meine Meinung dazu ganz klar: Links, Links, Links.
- Matthias Schwenk regt auf Carta dazu an, über Location Based News nachzudenken.
- In den USA wird weiter heftig um die Netzneutralität gekämpft. Die Frage: Bleibt das Internet frei wie bisher oder soll es reguliert werden?
- Die schwarz-gelbe Koalition hat sich offenbar gegen einen Internetentzug bei wiederholten Urheberrechtsverstößen ausgesprochen. Eine solche Regelung gibt es u.a. seit Kurzem in Frankreich.
- Da fällt die Auswahl schwer: Nehme ich das gebundene Buch für 9,95 oder doch lieber das mit DRM verkrüppelte E-Book für 44,95 Euro?
- Die “Webciety” der CeBIT hat nun eine eigene Website bekommen. Unter diesem Label laufen Bemühungen der Veranstalter, das Thema Internet in die weltgrößte IT-Messe zu integrieren.
Menschen
- Und zum Schluss etwas zum Gruseln. Wie weit ist es mit den Internet-Kenntnissen führender deutscher Politiker her? Was erzählen sie, wenn sie sich beispielsweise öffentlich auf einer Podiums-Diskussion befinden? Dr. Brigitte Zypries jedenfalls findet “Google SMS” gar nicht gut. Was das sein soll, kann sie allerdings auch nicht so genau sagen. Oh. Mein. Gott. Und diese Leute entscheiden, was wir wann wie im Internet sehen dürfen? Na dann gute Nacht…
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2 Reaktionen zu “LINKLOAD vom 19.10.2009”
@Zypries – “Diese Verfolgungsspeicherung von Veränderung von SmSse”. Da muss man erst mal auf “Google Wave” kommen, respekt. Werd ich in meine Erklärungswortschatzerweiterungsbibliothek aufnehmen.






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