LINKLOAD vom 01.12.2009

Diesmal: Analyse-Tool für Twitter-Accounts, txtr Reader ohne WLAN, dailyplaces, iTunes LP und iTunes Extras geöffnet, WordPress-Plugins fürs Mobile Web, Wikipedia-Diskussion zieht weitere Kreise, „rechtsfreie Räume“ als Zeichen der Umwälzung, Wissen in 140 Zeichen und 12 Geheimtipps für Musikproduktionen.

Werkzeuge

  • Ist Klout das ultimative Analyse-Tool für Twitter-Accounts? Stefan Petersen findet schon und stellt es uns vor.
  • Praktisch in letzter Minute haben die Macher des txtr Reader noch auf WLAN als Feature verzichtet und besonders die Geeks sind enttäuscht. Mehr dazu in meinem Posting auf t3n.de von heute.
  • Martin Weigert stellt auf netzwertig.com dailyplaces vor – GPS-basiertes Microblogging. Überhaupt scheinen ortsbasierte Dienste derzeit heftig en vogue, man denke nur an Foursuquare und Gowalla.
  • Apple öffnet „iTunes LP“ und „iTunes Extras“ jetzt auch für unabhängige und kleinere Musiklabels und Filmstudios. Wer sich in Web-Entwicklung auskennt, dürfte sich hier gleich zu Hause fühlen. Die beiden neuen Formate bringen dem Nutzer eine gestaltete Oberfläche, über die man neben der Musik (iTunes LP) oder dem Film (iTunes Extras) weitere Inhalte transportieren kann, um so das Gesamtprodukt intressanter zu machen. Mehr dazu auf Macworld.
  • Tech Zoom In hat acht Plugins für WordPress zusammengefasst, um ein Blog tauglich für mobile Endgeräte zu machen. Per Twitter kam noch ein Hinweis auf das Wapple Plugin herein (selbst nicht getestet).

Trends

  • Die Diskussion um die Relevanzkriterien und Zukunft der Wikipedia ist nun auch bei Spiegel Online angekommen – wer das alles nochmal geordnet nachlesen oder anderen weiterleiten möchte.
  • Das vielen so verhasste Schlagwort vom „rechtsfreien Raum Internet“ sieht Jakob Jochmann auf Kontextschmiede in einem anderen Licht: „Im »rechtsfreien Raum« offenbart sich die gesellschaftliche Umwälzung. Wo Rechts­freiheit verortet wird, prallen in Wirklichkeit traditionelle und avantgardistische Lebenswirklichkeiten auf einander. Der Wandel wird sichtbar in den Graben kämp­fen, die um die Richtung der Veränderung und die Verteidigung alter Strukturen geführt werden.“

Beispiele

  • Wie viel Wissen passt in 140 Zeichen? Das ist die Herausforderung, der man sich auf Twick.it zu stellen hat. Im Prinzip geht es darum, Begriffe in maximal 140 Zeichen zu erklären. Die Nutzer können dann abstimmen, welche Erklärung den Kern am besten trifft. Mehr dazu im Webstandard-Blog.

Tipps

Solche und andere Linktipps gibt es auch auf Twitter bei @uploadmag und auf der Facebook-Fanpage von UPLOAD.

Artikel vom 01. Dezember 2009