"Buch 2.0" – Die Zukunft des Buches in der digitalen Welt

Ein Beitrag von: Leander Wattig



Vor ein paar Monaten hatte ich hier bei UPLOAD gefragt, was Bücher in einer digitalen Welt eigentlich sind? Diese Frage erschien und erscheint mir noch immer sehr wichtig zu sein. Schließlich waren Bücher über Jahrhunderte unsere wichtigsten Wissensspeicher, die unsere Kultur und unseren Fortschritt erst ermöglicht haben, weil wir mit ihnen unser Wissen in bis heute unübertroffener Weise weitergeben können.

Logo zu Leander Wattigs Buchnotizen

Durch die Digitalisierung und das Internet kündigt sich nun aber ein massiver Wandel auch der sehr traditionellen Buchwelt an. Es ist sehr wahrscheinlich, dass im Zuge besserer Hardware und Software das Lesen von längeren Texten auf elektronischen Geräten immer vorteilhafter wird, sodass die unbestreitbaren Vorteile von auf Papier gedruckten Büchern in sehr vielen Nutzungssituationen ausgeglichen und später auch übertroffen werden können. Teilweise ist das heute schon der Fall.

Daher war ein von Jan Tißler vermittelter Vortrag zum Thema “Buch 2.0 – Die Zukunft des Buches in der digitalen Welt” im Rahmen der Vortragsreihe Alles Buch 13 des Studienganges Buchwissenschaft an der Universität Erlangen-Nürnberg eine schöne Gelegenheit für mich, weiter über mögliche Antworten auf die obige Frage nachzudenken. Dabei herausgekommen sind diese Präsentationsfolien, welche meinen Vortrag am 07.12.2009 begleitet haben:

Über den Autor

Leander Wattig schreibt für UPLOAD die Kolumne “Buchnotizen” zu den Veränderungen der Buchbranche durch das Internet und die Digitalisierung. Darüber hinaus führt er einen Blog über Trends in neuen und alten Medien.

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  1. Was sind Bücher in einer digitalen Welt?

 


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Der Beitrag wurde am Freitag, den 18. Dezember 2009 um 10:27 Uhr veröffentlicht. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

 


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5 Reaktionen zu “"Buch 2.0" – Die Zukunft des Buches in der digitalen Welt”


Henning Schürig
schrieb am 5. Februar 2010 um 00:11 Uhr:

Sehr interessant – zumal ich kürzlich mit einem Herren etwas älteren Jahrgangs über die Bedeutung des Web 2.0 diskutiert habe und er die Erfindung des Buchdrucks zum Vergleich ranzog. Allerdings nur um dann zu betonen wie klein das Web 2.0 daneben doch sei.

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Leander Wattig
schrieb am 8. Februar 2010 um 23:03 Uhr:

@ Henning Schürig

Danke! Ja, da hat er Recht – noch. In den Slides habe ich mal aufgeschrieben, warum das “Social Web” aus meiner Sicht relevant ist:
http://leanderwattig.de/index.php/2010/02/06/prasentationsfolien-zu-meinem-vortrag-auf-dem-lovelybooks-event/

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Frau Brunft
schrieb am 6. August 2010 um 11:20 Uhr:

Ich liebe Bücher und bin eine absolute Leseratte. Die Entwicklungen in den letzten macht mir sogar etwas Sorge.
Ich finde, des geht nichts über das gute alte Buch, in dem man blättern, das man vollkritzeln kann. Außerdem ist es handlich und man kann es überall mit hin nehmen. Computer und Ipads schön und gut, aber da soll mir mal einer zeigen, wie man die mit in die Badewanne nimmt und wenn der Akku alle ist, dann steht man auch blöd da.
Alles einfach viel zu unhandlich.
Außerdem geht nichts über den Geruch eines neuen Buches.

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babelblog.me
schrieb am 9. August 2010 um 10:52 Uhr:

Ich finde E-Books ersteinmal interessant, weil sie eine Vielzahl von Möglichkeiten bietet: man kann ständig neues auf seinen Reader hochladen, man spart eine Menge Gewicht im Vergleich zu Papier und mit WLAN gepaart auch noch eine gute Möglichkeit Nachrichten abzufragen. Auf der anderen Seite muss ich aber meiner Vorrednerin zustimmen, dass man mit einem Buch sich überall hinsetzen oder -legen kann und einfach mal blättern kann.

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