Making Of: Wie ein Screencast mit Camtasia und Audacity entsteht

Sowohl für Camtasia als auch für Audacity gibt es genug Tutorials über alle vorstellbaren Details. Statt die Finessen der Programme zu erklären, wollen wir die Tools am Beispiel eines Mini-Screencasts über die Projektmanagement-Plattform Trello.com in Aktion zeigen.

Foto: complize | Quelle: photocase.com

Mit diesem Screencast sollen auch nochmal einige Schritte aus dem UPLOAD Themen-Special Screencasting vorgeführt werden. Wir demonstrieren noch einmal den Ablauf eines Screencasts vom Klickscript bis zum fertigen Schnitt, den Umgang mit Mikros und ein paar Tipps zur Audio-Aufnahme. Außerdem solltet ihr euch die detaillierteren Insider-Tipps von Andreas „Zettt“ zum Thema „Betonungsmöglichkeiten mit Screenflow“ anschauen.

Der Screencast unten zeigt im Detail:

  • Wie man die ersten Gedanken zum Beispiel mit einer Papierskizze ordnen kann,
  • wie man ein Klickscript als Basis für die Aufnahme erstellt,
  • wie man eine Video-Aufnahme mit Camtasia erstellt und einen Grobschnitt macht,
  • wie man die Audio-Aufnahme mit Mikro und Tonbox vorbereitet,
  • wie man die Audio-Aufnahme mit Audacity erstellt und einen Grobschnitt macht,
  • wie man die Audio-Aufnahme in Camtasia importiert und mit Bild und Ton den Feinschnitt macht,
  • wie man Hintergrundmusik hinzufügt.

Zum Schluss folgt dann der fertige Screencast über Trello.com in voller Länge.

Auf der Seite von Camtasia Studio findet ihr eine Menge Tutorials zu den wichtigsten Themen.  Zu Audacity findet man auf youtube mehr als genug Material. Lasst euch bei Audacity nicht davon abschrecken, dass man für den Export von MP3-Dateien ein Extra-Tool installieren muss (LAME). Das wirkt erst einmal nerdig, doch das Programm ist dennoch recht intuitiv und der Funktionsumfang für ein kostenfreies Tool wirklich enorm.

Wie man sieht hat der Screencast hier und da noch seine Macken und ist alles andere als perfekt. Wenn ihr Verbesserungstipps und sonstige Hinweise habt, verewigt euer Wissen doch einfach als Kommentar.

Artikel vom 16. Mai 2012