Blog-Aktion "Free Burma"

Ein Beitrag von: Jan Tißler



Robert Basic hat in seinem Blog innerhalb kürzester Zeit eine Aktion aus dem Boden gestampft, mit der möglichst viele Blogger Flagge zeigen sollen für ein freies Burma. Im Kern werden allen Teilnehmer am Donnerstag, 4. Oktober, gemeinsam auf ihrem Blog klarmachen, dass sie die Aktion unterstützen – per Grafik, Text oder in welcher Form auch immer. Hier gibt es den neuesten Stand der Planung.

 


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Veröffentlicht am Samstag, den 29. September 2007 um 17:03 Uhr.


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6 Reaktionen zu “Blog-Aktion "Free Burma"”

Thomas Kurbjuhn
schrieb am 29. September 2007 um 18:09 Uhr:

Wer sich für Freiheit in Burma einsetzt, sollte auch über das demokratische Niveau in Deutschland nachdenken. Es werden bei uns nationale Aktivisten wegen Volksverhetzung ( §130 STGB) zu zum Teil mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Der § 130 STGB ist der Kern der Demokratiegefährdung in Deutschland, da er die für eine Demokratie hoher Qualität nötige Meinungsfreudigkeit hierzulande behindert. Wer Angst hat, bei einem falschen Wort ins Gefängnis zu kommen, verzichtet gleich ganz aufs Reden. Ich würde mich freuen, wenn Blogger sich nicht nur für Freiheitsrechte im fernen Ausland einsetzen, sondern auch bei uns für eine möglichst umfassende Meinungsfreiheit eintreten.

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Max
schrieb am 29. September 2007 um 23:34 Uhr:

Finde ich super! Gerade angesichts der neuen Bedeutung der blogger, die aus Burma berichten! web2.0 hat das Attribut “social” also auch in dieser Hinsicht verdient.
Vielleicht kann man sich ja sogar über blogrolls mit den quasi live berichtenden bloggern verknüpfen und auch dadurch die Solidarität und die Unterstützung verdeutlichen.

Grüße, Max

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Inwit
schrieb am 4. Oktober 2007 um 11:23 Uhr:

Zu obigem Kommentar: Thomas Kurbjuhn ist bekennender Rechtsradikaler und solle sich daher beim Thema Demokratiegefährdung zu allererst an die eigene Nase greifen.

Zur Burma-Aktion: Ich halte sie prinzipiell für eine sehr gute Idee, denn so wird Aufmerksamkeit auf dieses südostasiatische Land gelenkt. Die Gewaltaktionen der dortigen Militärjunta werden so zumindest nicht mehr im Verborgenen, sondern unter den Augen der Weltbevölkerung begangen. Vielleicht wird irgendwann der Druck durch das Ausland (etwa über Handelsembargos) irgendwann so groß, dass die Regierung schließlich einlenken muss.

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