Picidae: Mit interaktiven Screenshots gegen Zensur

Ein Beitrag von: Jan Tißler



Webadressen lassen sich sperren, Texte lassen sich anhand bestimmter Begriffe ausfiltern – der Inhalt von Bildern hingegen kann nur schwer analysiert werden. Das nutzen die Macher des Dienstes Picidae (lateinisch für Specht), um Zensurmaßnahmen wie in China auf die Probe zu stellen. Ein Piciserver liefert einen interaktiven Screenshot einer eigentlich gesperrten Seite zurück. Links können beispielsweise direkt angeklickt werden. Weitere Infos und Meinungen: Nur ein Blog, rtauchnitz.de, Neon.de, Glittering Clouds.

 


Dir hat der Artikel gefallen? Dann kannst Du ihn hier auf Twitter oder Facebook weiterempfehlen:

Oder sag Dankeschön per Flattr:

Was ist Flattr?


Dranbleiben? Nichts verpassen? Ganz einfach per...
RSS-Feed, Twitter oder Facebook.


Schlagwörter:
, , ,

Der Beitrag wurde am Montag, den 22. Oktober 2007 um 22:08 Uhr veröffentlicht. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

 


Werbung


 

2 Reaktionen zu “Picidae: Mit interaktiven Screenshots gegen Zensur”



Der Dennis
schrieb am 23. Oktober 2007 um 06:51 Uhr:

Das hat an sich gar keinen Sinn.
Trexterkennung ist da das Stichwort! Wenn ich mir ansehe mit was für einer Genauigkeit ich heute Texte einscannen und mit einer Texterkennung einlesen kann, dann ist das mit Internetseiten die als Bild dargestellte werden mal gar kein Problem… Der Robot der die durchsucht muss ja noch nichtmal das Layout erhalten um “böse” Begriffe zu finden…

Nette Idee würde ich sagen. Aber nicht mit viel Zukunft. Die Technik in Sachen Texterkennung ist heute schon der Hammer und das wird noch viel besser. Wie sollen denn sonst die Damen und Herren Spammer in Zukunft Captchas auslesen? ;-)

Link auf diesen Kommentar



Jan Tißler
schrieb am 23. Oktober 2007 um 23:04 Uhr:

Mh, einerseits schon. Andererseits ist die notwendige Rechenpower natürlich eine ganz andere, als wenn ich bestimmte URLs sperre oder Texte nach Begriffen durchsuchen lasse. Und wer weiß, wie man die Grundidee noch verfeinern kann – beispielsweise durch Photoshop-Filter o.ä.

Link auf diesen Kommentar



 


« »