Picidae: Mit interaktiven Screenshots gegen Zensur
Ein Beitrag von: Jan Tißler
Webadressen lassen sich sperren, Texte lassen sich anhand bestimmter Begriffe ausfiltern – der Inhalt von Bildern hingegen kann nur schwer analysiert werden. Das nutzen die Macher des Dienstes Picidae (lateinisch für Specht), um Zensurmaßnahmen wie in China auf die Probe zu stellen. Ein Piciserver liefert einen interaktiven Screenshot einer eigentlich gesperrten Seite zurück. Links können beispielsweise direkt angeklickt werden. Weitere Infos und Meinungen: Nur ein Blog, rtauchnitz.de, Neon.de, Glittering Clouds.
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Schlagwörter:
meinungsfreiheit, picidae, pressefreiheit, zensur
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2 Reaktionen zu “Picidae: Mit interaktiven Screenshots gegen Zensur”
Das hat an sich gar keinen Sinn.
Trexterkennung ist da das Stichwort! Wenn ich mir ansehe mit was für einer Genauigkeit ich heute Texte einscannen und mit einer Texterkennung einlesen kann, dann ist das mit Internetseiten die als Bild dargestellte werden mal gar kein Problem… Der Robot der die durchsucht muss ja noch nichtmal das Layout erhalten um “böse” Begriffe zu finden…
Nette Idee würde ich sagen. Aber nicht mit viel Zukunft. Die Technik in Sachen Texterkennung ist heute schon der Hammer und das wird noch viel besser. Wie sollen denn sonst die Damen und Herren Spammer in Zukunft Captchas auslesen?
Mh, einerseits schon. Andererseits ist die notwendige Rechenpower natürlich eine ganz andere, als wenn ich bestimmte URLs sperre oder Texte nach Begriffen durchsuchen lasse. Und wer weiß, wie man die Grundidee noch verfeinern kann – beispielsweise durch Photoshop-Filter o.ä.



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