Erfolgsmodell "Glam": Redaktion + Blogs + Werbenetzwerk
“Glam” ist ein überaus erfolgreiches Projekt aus den USA, das sich an klassischen Modezeitschriften orientiert und das Modell ins Internet überträgt. Es ist interessant zu beobachten, wie hier ein branchenfremdes Team den Verlagen zeigt, was eigentlich ihre ureigenste Aufgabe im Internet wäre: medienadäquate, zielgruppenspezifische und vor allem wiedererkennbare Angebote schaffen, Werbekunden ein interessantes Umfeld bieten und dabei das Internet als Chance betrachten und nicht etwa als Gefahr für Print. Was den Erfolg von Glam ausmacht, soll dieser Artikel aufzeigen. Inwiefern sich das Modell auf andere Themen übertragen ließe, ist eine weitere Frage.
Glam.com: Kristallisationspunkt eines Medienprodukts neuer Art. Als Besucher mit deutscher IP wird man allerdings sofort auf Glam.de umgeleitet.
"Blogger and Podcaster Media Network" angekündigt
Unter dem Label des US-amerikanischen “Blogger and Podcaster”-Magazins soll es künftig ein Netzwerk geben, das Bloggern und Podcastern auf vielfältige Weise helfen will. Es geht hierbei um Einnahmen, um Aufmerksamkeit und um besondere Angebote bei den beteiligten Firmen. Das Netzwerk selbst soll bis zum Winter nächsten Jahres Schritt für Schritt um Dienste und Funktionen erweitert werden. Als erstes kann man sich schlichtweg anmelden. Die genauen Eckdaten sind noch komplett offen. Berichte dazu bei Podcasting News und TechCrunch.
Nachlese zum Thema Blogverbund
Der Artikel “Netz im Netz: Zukunftsmodell Blogverbund” hat eine interessante Resonanz gefunden. Wie es scheint, liegt da etwas in der Luft. Nachdem viele Spaß am Bloggen gefunden haben, wollen sie jetzt mehr. Welches Modell aber funktioniert? Wie bleibt man dabei seiner Bloggerseele treu? Und: Wer macht’s? Ich habe mal versucht, die interessantesten Meinungen, Fragen und Ideen in einem Artikel zusammenzufassen.
Netz im Netz: Zukunftsmodell Blogverbund?
Obwohl viele Weblogs fachlich fundierte, aktuelle und interessante Informationen bieten, werden sie von der potenziellen Leserschaft kaum gefunden. Sie sind zu klein, um im Stimmengewirr des Internets gehört zu werden. Ein Blogverbund könnte das ändern. Damit das tatsächlich klappt müssen aus meiner Sicht aber drei Voraussetzungen erfüllt sein. Und nicht zuletzt darf der wichtigste Faktor, der hinter allen erfolgreichen Weblogs und Podcasts steckt, nicht vergessen werden.
Braucht es ein Blognetzwerk?
Jan Tißler hat mich gebeten, etwas über das Schweizer Blognetzwerk „swissblogpress“ (sbp) zu schreiben. Wir haben swissblogpress im August 2006 mit der Absicht gegründet, die hiesige Blogger-Szene besser zu vernetzen, die publizistische Qualität zu erhöhen und damit auch die Aufmerksamkeit für und die Glaubwürdigkeit von Blogs zu steigern. Hinter swissblogpress steht weder ein Verlag noch ein Investor. Alle am Netzwerk beteiligten Blogs sind redaktionell ungebunden und engagieren sich nach ihren Möglichkeiten für das Netzwerk. Als Co-Präsident von swissblogpress übe ich vorab eine koordinierende Funktion aus und stehe für Auskünfte gegenüber Dritten zur Verfügung. Jans eigentliche Frage nach dem Sinn und Zweck eines Blognetzwerkes kann ich am besten beantworten, indem ich die Motive darlege, weshalb ich mich für swissblogpress engagiere. Dies möchte ich anhand zweier Beobachtungen tun.










