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"Buch 2.0" – Die Zukunft des Buches in der digitalen Welt
Vor ein paar Monaten hatte ich hier bei UPLOAD gefragt, was Bücher in einer digitalen Welt eigentlich sind? Diese Frage erschien und erscheint mir noch immer sehr wichtig zu sein. Schließlich waren Bücher über Jahrhunderte unsere wichtigsten Wissensspeicher, die unsere Kultur und unseren Fortschritt erst ermöglicht haben, weil wir mit ihnen unser Wissen in bis heute unübertroffener Weise weitergeben können.

E-Books: Formatkrieg und Kopierschutzärger am Horizont
E-Reader sind ein kleines, bescheidenes Hype-Thema geworden. Und kaum nimmt ihre Popularität zu, zeichnet sich auch schon Ärger am Horizont ab. Mehrere Firmen am Markt versuchen, ihre eigenen Formate durchzudrücken und fast nichts bekommt man als Kunde auf offiziellem Weg ohne ein drangeflanschtes Rechtemanagement (DRM). Ähnliches musste man im Musik-Bereich miterleben. Schlecht für alle Seiten: Es droht ein langer, schmerzhafter Kampf mit ungewissem Ausgang.

Der Sony Reader PRS-505 im Kreise einiger Vorfahren
LINKLOAD vom 17.08.2009
Diesmal: Das nächste Gimp kommt bestimmt, Open-Source-Video-Panda, URL-Shortener für WordPress.com, URL-Shortener für Serendipity, URL-Shortener für alle, das Apple Tablet (iPad?), die Internet Community, Gedanken zur Kulturflatrate, Cybercops, kreative Fotografen brauchen nur ein Objektiv, wer was mit Büchern macht und das Katzenbilder-Medienimperium.
Was sind Bücher in einer digitalen Welt?
Wir beschäftigen uns heutzutage in der Buchbranche und darüber hinaus immer intensiver mit E-Books. Die sogenannten elektronischen Bücher werden derart in den Fokus gerückt, dass viele schon von einem Boom oder sogar von einem Hype sprechen. Das ist nicht neu. Schon Ende der 1990er gab es einen Medienrummel rund um das Thema E-Books, der in den letzten Jahren aber noch übertroffen wurde.

Erfolgsfaktoren von Buchhandlungen ins Internet übertragen
Was ist für den Erfolg einer Buchhandlung aus Kundensicht wichtig? Nicht in erster Linie der Preis, der in Deutschland für Bücher bekanntlich gebunden und somit für alle Händler gleich ist. Es gibt zwei andere Faktoren, die den Erfolg einer stationären Buchhandlung stärker beeinflussen und diese lassen sich aus meiner Sicht sehr gut auf das Internet übertragen.

Scribd Store: Geld verdienen mit dem "YouTube für Texte"
Geld verdienen mit selbstgemachten Büchern, Anleitungen, Artikeln? Das will die Dokumenten-Plattform Scribd jetzt ermöglichen. Wo man bisher schon seine Dateien hochladen, im Portal präsentieren und anderweitig einbinden lassen konnte, gibt es nun auch einen Store. Der richtet sich zum einen an Verlage, aber auch direkt an Autoren. Die Konditionen jedenfalls scheinen mehr als fair.

Dokumente aller Art können über den Scribd Store nun zum Kauf angeboten werden.
Lesetipp: Geld verdienen in der digitalen Buchbranche
Der von mir sehr geschätzte Leander Wattig hat sich auf seinem Blog ausführliche Gedanken dazu gemacht, wie Autoren in einer Buchbranche überleben können, die sich zusehends digitalisiert. “Wenn ich mich also in den jungen Autor der digitalen Medienwelt hineindenke, würde ich immer annehmen, dass er nichts zu verkaufen versucht, was im Überfluss vorhanden ist. Er wird das im Überfluss Vorhandene eher für seine Ziele, d.h. den Aufbau einer maximalen Reichweite, nutzen wollen. Daher wäre meine Vermutung, dass der junge Autor sein Manuskript in diesem Falle an potenziell jeden im Internet schicken wollen wird. Er würde das freie Kopieren seiner Inhalte nicht nur zulassen, sondern sogar befördern. Er würde die Tauschbörsen als Marketingplattformen begreifen.” Doch wovon soll der Autor dann leben? Hier geht es zum ganzen Artikel…
Medienwandel: Die Digitalisierung erreicht das Buch
Die Musikindustrie hat einen schmerzhaften Weg schon hinter sich. Die Filmindustrie steckt mittendrin. Als nächstes sind nun die Bücher dran… Das Internet und neue Technologien erreichen damit jetzt eines der ältesten, noch gebräuchlichen Medien. Die Geschichte des Buchs reicht viele hundert Jahre zurück. Veränderungen gab es nur in Details. Jetzt aber scheint auch hier ein vertrautes Ökosystem vor dem Ende zu stehen. Schaut man sich die ersten Reaktionen auf diesen Wandel an, wiederholt sich die Geschichte: Ein langer, verbissen geführter Kampf gegen die Realität zeichnet sich ab, der schon bei der Musik, bei Filmen und allgemein bei Medien nur verloren werden konnte.


