Was sind Bücher in einer digitalen Welt?
Wir beschäftigen uns heutzutage in der Buchbranche und darüber hinaus immer intensiver mit E-Books. Die sogenannten elektronischen Bücher werden derart in den Fokus gerückt, dass viele schon von einem Boom oder sogar von einem Hype sprechen. Das ist nicht neu. Schon Ende der 1990er gab es einen Medienrummel rund um das Thema E-Books, der in den letzten Jahren aber noch übertroffen wurde.

Umfrage: 61 Prozent der deutschen Internetnutzer sind "Uploader"
61 Prozent der deutschen Internetnutzer haben bereits Texte, Fotos, Videos oder andere Inhalte ins Web gestellt. Das jedenfalls geht aus einer Umfrage von TNS Emnid im Auftrag von Vodafone hervor – deren aktuelle und teils umstrittene Werbekampagne sich um den Begriff einer “Generation Upload” dreht. Die Werbung dazu läuft auch hier auf UPLOAD. Die Zahlen der Umfrage sind insofern mit Skepsis zu sehen, da zumindest aus der Pressemitteilung nicht deutlich wird, wie häufig das Web von den 61 Prozent so genutzt wird. Interessant wäre hier die konkrete Fragestellung, um das Ergebnis wirklich beurteilen zu können. Eine internationale Untersuchung von Forrester hatte im Oktober 2008 beispielsweise in dieser Hinsicht nur das Schlusslicht für Deutschland übrig gehabt.
"In Zukunft wird Radio noch individueller und noch interaktiver sein"
Wozu braucht ein Radiosender WordPress? Natürlich um in der Gegenwart anzukommen und sich die Zukunft zu sichern. Wo andere noch Konzepte schreiben oder das Internet am liebsten wieder in die Büchse der Pandora zurückstecken würden, nimmt RADIO BOB! sein Schicksal selbst in die Hand. Wie der noch junge Sender dazu kam, auf die Karte Weblog zu setzen und warum das eine gute Entscheidung war, hat BOB!-Geschäftsführer Ronny Winkler in einem Mail-Interview mit UPLOAD beantwortet. “Klassisch im eigentlichen Sinn wird unser Radiosender nie werden”, erklärt er darin. “Wir verbinden im Gegenteil die bewährten Methoden mit neuen Ideen, viel Pioniergeist und dem Mut zum Experiment.”

Ronny Winkler, Geschäftsführer von RADIO BOB!
Erfolgsfaktoren von Buchhandlungen ins Internet übertragen
Was ist für den Erfolg einer Buchhandlung aus Kundensicht wichtig? Nicht in erster Linie der Preis, der in Deutschland für Bücher bekanntlich gebunden und somit für alle Händler gleich ist. Es gibt zwei andere Faktoren, die den Erfolg einer stationären Buchhandlung stärker beeinflussen und diese lassen sich aus meiner Sicht sehr gut auf das Internet übertragen.

Internetzensur – Warum die Meinungs- und Informationsfreiheit alleine keine Hilfe sind
Wird ein Kind von anderen bedroht, sucht es Schutz bei seinen Eltern – wird ein Bürger in seinen Freiheiten bedroht, sucht er Schutz beim Grundgesetz (GG). Dieser Schutz wird vor allem jetzt beansprucht, wo Politiker wie zum Beispiel Ursula von der Leyen oder Wolfgang Schäuble die durch das Internet neu gewonnenen Freiheiten stutzen wollen. Dabei werden vor allem die Meinungsfreiheit, die Informationsfreiheit und das Zensurverbot im Artikel 5 GG wie der heilige Gral hoch gehalten und in ihrer Unantastbarkeit beschworen. Doch so einfach macht es uns die Verfassung nicht. Denn anders als Eltern nimmt sie uns nicht bedingungslos in Schutz. Sie gibt uns nur das Recht, uns zu schützen. …zum ganzen Artikel
Sprechblase – Das Web ist nicht dazu da, Tageszeitungen zu verkaufen
“Wer als Printverlag noch glaubt, er könne seinen Webauftritt dazu benutzen, um mehr gedruckte Exemplare und Anzeigen zu verkaufen, um mehr Abonnementen zu werben, der macht einen schweren Denkfehler und hat die Dynamik und den massiven Wandel der Publikationsmärkte nicht erkannt.” …zum ganzen Artikel von Cem Basman bei Sprechblase
USA: Aus Tageszeitung wird Website plus Wochenmagazin
Die überregionale US-Tageszeitung “The Christian Science Monitor” hat nach immerhin rund 100 Jahren jetzt das Ende ihrer gedruckten Ausgabe angekündigt. Stattdessen will sie sich ab April hauptsächlich auf ihre Website konzentrieren. Für Abonnenten gibt es zusätzliche Informationen per E-Mail und in einem wöchentlichen Print-Magazin. Weitere Berichte dazu bei der New York Times und bei medienlese.com.









