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Verantwortung übernehmen

Können Blogger sich darauf verlassen, dass falsche oder irreführende Informationen durch ihre Leser aufgedeckt und korrigiert werden oder inwiefern müssen sie sich selbst dafür verantwortlich fühlen, dass sie korrekt informieren? Diese Diskussion läuft gerade zwischen den Top-Bloggern Robert Basic auf der einen Seite und Johnny Haeusler und Max Winde (Spreeblick) auf der anderen Seite. Ich selbst habe für UPLOAD den Pressekodex als Maßstab proklamiert. Was hinter all diesen Meinungen und Begriffen steckt, möchte ich einmal kurz erklären.

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"Dem Radio der Zukunft näher kommen" (2)

Nachstehend der zweite und letzte Teil des Interviews, das ich mit Dietmar Timm zum Thema Hörfunk, Journalismus und Digitalisierung geführt habe. Timm ist seit 1989 beim Deutschlandfunk bzw. später Deutschlandradio tätig. Er leitet die Stabsstelle Zentrale Aufgaben/Multimedia. Dazu gehört unter anderem die Verantwortung für das Online-Angebot des Senders.

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Buchtipp: Online-Journalismus im Web 2.0

Das Buch “Journalismus online: Partizipation oder Profession?” ist das Ergebnis einer Tagung im Februar 2007 in München. Eine Frage ist, inwieweit neue Möglichkeite der Nutzerbeteiligung den Journalismus verändern. Auch “Bürgerjournalisten und Weblogs” werden behandelt. In dem Sammelband wird offenbar auch die Frage gestellt, welche Vermarktungspotenziale unabhängige Weblogs im Vergleich zu den Blogs bekannter Medienunternehmen besitzen. Mehr Informationen dazu auf dieser Seite. Gefunden über: hype!


"Dem Radio der Zukunft näher kommen" (1)

“Warum ich Radio nicht mehr mag”, hieß es kürzlich hier in einem Beitrag von Jan Tißler. Und es ist bestimmt ein spannendes Thema, wenn man sich überlegt, wie sich das Radio in den kommenden Jahren entwickeln wird. Wird immer mehr über das Internet gehört? Wird es innovative neue Sendungen geben? Und überhaupt, wie wird sich der Hörfunk behaupten inmitten der Medienlandschaft? Und was wird aus den Plänen rund um das Digital Radio (DAB)? Zu diesen Themen rund um den Hörfunk aber auch zu Fragen zur Lage des Journalismus und den Herausforderungen der Digitalisierung habe ich ein Interview mit Dietmar Timm geführt, der seit 1989 beim Deutschlandfunk bzw. später Deutschlandradio tätig ist.

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"Wir müssen weg von der Klickschinderei"

Christiane Schulzki-Haddouti ist eine neue Stimme im deutschsprachigen Internet, die in den vergangenen Wochen viel Aufmerksamkeit für ihr KoopTech-Blog bekommen hat. Die IT- und Medien-Journalistin sieht große Chancen für Blogs und ähnliche neue Publikations-Medien. “Die Entwicklung wird weggehen von den Newsportalen und hingehen zu sehr kleinen, spezialisierten Seiten”, prognostiziert sie. Umso unverständlicher sei es, dass Journalisten aber auch Werbetreibende “wie erstarrt” die aktuellen Umwälzungen verfolgen.

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Online-Journalismus und die Sache mit den Links

Christiane Schulzki-Haddouti hat auf KoopTech einen lesenswerten Artikel über das merkwürdige Verhältnis vieler Journalisten zum Thema Links verfasst. Selbstredend besteht der Artikel aus jeder Menge Links… Tatsächlich trauen sich viele Autoren nicht, interessante Seiten zu verlinken oder wenigstens ihre Quellen zu benennen. Dabei können gerade wertvolle Links dazu führen, dass die Leser immer wieder auf die eigene Seite kommen.


"Aha, das hier ist eine Diskussion"

Im Interview mit der Zeit erklärt der Journalist Jeff Jarvis, wie er zu dem (aus Sicht deutscher Journalisten sicher irren) Schritt kam, Blogger zu werden. Er hatte es nur kurz ausprobiert und schon hatte ihn der Blogvirus erwischt. Zitat: “Die Zeiten sind vorbei, in denen eine Geschichte einmal aufgeschrieben wird und damit abgeschlossen ist. Geschichten sind Prozesse, an denen sich die Leser in Zukunft beteiligen werden. Der Journalismus kann wachsen – aber er muss seine traditionelle Form verlassen.” Warum es Blogs in Deutschland so schwer haben, hat er allerdings auch noch nicht rausgefunden. Trotzdem absolut lesenswert. Gefunden bei: turi2.


Social Networks machen Redaktionen überflüssig

… schreibt Andreas Göldi auf “Beobachtungen zur Medienkonvergenz”. Der Grund ist eine veränderte Haltung zu Nachrichten: Wenn etwas wichtig ist, erreicht es mich schon – zum Beispiel über Twitter, Facebook oder die Blogs, die ich abonniert habe. “Denn wer weiss schon besser als unsere Freunde und Bekannten, was uns potentiell interessieren könnte? Und wer wäre kompetenter in der Beurteilung wichtiger Themen als die Elite-Blogger, die mit ihren Links die Nachrichtenauswahl auf Techmeme oder Memeorandum bestimmen?” Lesenswert!


Wie ein Magazin-Artikel entsteht

Auch wenn meine Arbeit bei der TOMORROW seit Jahresbeginn bedeutet, dass hier bei UPLOAD einiges liegenbleibt: Ich lerne eine Menge dazu. Und einiges davon möchte ich mit Euch teilen. Nachdem neulich schon in einem Podcast-Kommentar danach gefragt wurde, geht es heute darum, wie ein Magazin-Artikel eigentlich entsteht. Und vielleicht ist hier und da ja eine interessante Anregung dabei.

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sueddeutsche.de: Serie zur Zukunft des Journalismus

Unter dem Titel “Zeitenwechsel” veröffentlicht sueddeutsche.de seit Jahresbeginn Interviews zur Zukunft des Journalismus. Hier die Übersicht der bisherigen Gespräche. Insgesamt werden es zehn. Ich habe es mir noch nicht durchgelesen, aber es sieht recht interessant aus. Ich fürchte allerdings, dass wieder viel über Blogger hergezogen wird. Manche Überschriften lassen da Böses ahnen… Mal schauen. Gefunden bei: Hugo E. Martin.


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