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Basiswissen Journalismus: Recherche für Blogger

Als ich vor mittlerweile einem Jahrzehnt das erste Mal eine professionelle Zeitungsredaktion von Innen gesehen hatte, bestand einer der Hauptunterschiede zwischen Journalisten und Otto-Normalbürgern nicht wie heute hauptsächlich in der Ausbildung, sondern noch zum einen in der zur Verfügung stehenden Technik und zum anderen in dem simplen Zugang zu Informationen. Nur in einer Redaktion selbst konnten in Echtzeit die Meldungen der Nachrichtenagenturen gelesen werden. Einzig im gut gepflegten Archiv eines Verlages ließen sich sinnvoll und effektiv bereits erschienene Artikel einsehen – natürlich alles papierbasiert. Bei dem Wort “Wiki” dachten die meisten Redakteure noch an eine Trickfilmfigur, während jeder für sich sein eigenes individuelles Archivsystem pflegte. Und wer weder selbst in eine Organisation, Gruppe oder Partei involviert war, noch als Journalist über geheime Informanten verfügte, der konnte sich zu jener Zeit auch noch nicht über Interna informieren.

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DJV lädt Journalisten und Blogger zum Duell

…ah nee: zu einer Diskussionsrunde. Am 10. Januar geht es in Berlin um das Thema “Regeln oder Anarchie? – Journalismus im www”. Und immerhin diskutieren hier nicht Blinde über Farben wie sonst üblich bei solcherlei Runden. Auch Blogger dürfen dabei sein. Thomas Knüwer beispielsweise und Don Alphonso. In der roten Ecke Ihnen gegenüber der DJV-Bundesvorsitzende Michael Konken und Hans-Ulrich Jörges vom Stern – bekannt für Formulierungen aus dem Bereich der Fäkalienentsorgung, sobald jemand ohne Volontariat es wagt, öffentlich zu schreiben. Den ganzen Beitrag lesen »


Basiswissen Journalismus: Presserecht für Journalisten und Blogger

Mit diesem Beitrag möchte ich einen Einblick in das Presserecht geben. Inhalte u.a.: Was gehört zur “Presse”? Die Grundlagen des Presserechts. Abwägung zwischen der Pressefreiheit und anderen Rechten. Die journalistische Sorgfaltspflicht. Fallstricke bei der Recherche. Was darf veröffentlicht und zitiert werden? Tatsachen, Meinungen und die Grenze zur Beleidigung. Trennung von redaktionellem und werblichem Inhalt. Impressumspflicht und Datenschutz. Privilegien der Presse.

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Basiswissen Journalismus: Der richtige Artikelaufbau – Pyramiden und Erdbeben

Im Journalismus gibt es gewisse Regeln, wie ein optimaler Text aufgebaut sein sollte. Doch genauso gibt es auch genügend Abweichungen von den Regeln. Doch das sollte nicht abschrecken, denn schließlich liegt das zu einem großen Teil daran, dass es im Journalismus unterschiedliche “Darstellungsformen” gibt (siehe gestriger Beitrag). Blogger, die sich für journalistische Standards interessieren, sollten sich davon also auf keinen Fall abschrecken lassen.

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Basiswissen Journalismus: Darstellungsformen – Schreib das auf! Aber wie?

Wer beim Schreiben experimentiert, macht seine Texte nicht nur für die Leser spannender, sondern auch für sich selbst. Jenseits von Bericht und Meldung gibt es noch eine ganze Reihe weiterer journalistischer Darstellungsformen. Sie machen allerdings mehr Arbeit, als die Fakten einfach runterzuschreiben und seine eigene Meinung mit reinzumischen. Es ist aber eine Arbeit, die sich lohnt.

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Neue Serie "Basiswissen Journalismus"

“Journalismus” oder “Professionalisierung” sind für manche Blogger eher Schimpfwörter. Bei aller Kritik an Journalisten und ihrer Arbeit gibt es aber Grundlagen, die für jeden interessant sind, der etwas dazulernen und sich anregen lassen möchte. Nicht alles muss zweimal erfunden werden. Manches muss man sogar wissen, um beispielsweise nicht in juristische Stolperfallen zu geraten. Eine Einführung.

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Warum Journalisten ideale Manager für Online-Communities sind

Journalisten müssen das Aufkommen des “User Generated Content” nicht als Gefahr für ihren Job fürchten. Es stimmt: Millionen von Leser informieren sich heute online in Publikationen, die es vor einem Jahrzehnt noch nicht gab. Aber diese Inhalte kommen nicht aus dem Nichts. Jeder Artikel, Blogpost, Kommentar und Wiki-Eintrag stammt von irgendeinem Internetnutzer. Stellen wir uns diese Nutzer einmal als Informationsquellen vor. Wer ist nun die ideale Person, um aus diesen Informationen übersichtliche und relevante Inhalte für Leser zu machen? Das ist der erfahrene Journalist – die Person, die 14 Seiten mit Notizen nehmen und in ihnen den einen Clou finden kann, den eine gute Story ausmacht. Hier nun einige Gründe, warum Journalisten die idealen Manager für Online-Content-Communities sein könnten.

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Jonettag-Mediacamp: Begrüßungsrunde

Eine Mischung aus Journalisten-Konferenz und Blogger-Unkonferenz wird heute in Hamburg versucht: das Jonettag-Mediacamp, initiiert von Falk Lüke. In der Begrüßungsrunde ging es um Glaubwürdigkeit, Objektivität und warum Journalisten in ihren Ursprüngen mal Blogger waren. Und ich versuche mich einmal im “Live-Blogging”.

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US-Medien: Blogs legen zu und verändern sich

In der inzwischen vierten Ausgabe ihrer Untersuchung “The State of the News Media” veröffentlicht die Columbia School of Journalism viele interessante Beobachtungen zur Medienlandschaft in den USA. So bleibt bei allen Medien die Zahl der Leser, Hörer und Zuschauer im besten Fall konstant. Nur einige wenige, wie beispielsweise Weblogs, können auf steigende Nutzerzahlen verweisen. Den ganzen Beitrag lesen »


Studienergebnisse: Weblogs und alte Medien ergänzen sich

Zwischen Weblogs und professionellem Journalismus sieht ein jetzt veröffentlichter Artikel “eher eine komplementäre als eine konkurrierende Beziehung”. Die Autoren Christoph Neuberger, Christian Nuernbergk und Melanie Rischke haben bisherige Forschungsergebnisse zusammengefasst und in der Fachzeitschrift “Media Perspektiven” (Ausgabe 2/2007) veröffentlicht. Zu der Frage, warum Weblogs gelesen werden, heißt es in einer Zusammenfassung der Ergebnisse: “Erste Forschungsergebnisse sehen wichtige Gründe in der Exklusivität von Informationen, der “besseren” Perspektive, der größeren Ehrlichkeit und der klar erkennbaren Meinung in Blogs.” Der Volltext des Artikels kann hier als PDF (306 KB) heruntergeladen werden. Gefunden bei: Netzjournalist


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