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LINKLOAD vom 19.03.2009
Eine frische Fuhre interessanter Links zu den Themen von UPLOAD. Heute zum Internetrecht, zu Quellen für Blogfotos, zur Freiheit des Netzes, zum schwierigen Verhältnis vieler Journalisten zum Internet, zu neuen Lesegewohnheiten, zu kostenlosen Büchern und zur russischen Blogosphäre. Den ganzen Beitrag lesen »
Medienwandel: Die Digitalisierung erreicht das Buch
Die Musikindustrie hat einen schmerzhaften Weg schon hinter sich. Die Filmindustrie steckt mittendrin. Als nächstes sind nun die Bücher dran… Das Internet und neue Technologien erreichen damit jetzt eines der ältesten, noch gebräuchlichen Medien. Die Geschichte des Buchs reicht viele hundert Jahre zurück. Veränderungen gab es nur in Details. Jetzt aber scheint auch hier ein vertrautes Ökosystem vor dem Ende zu stehen. Schaut man sich die ersten Reaktionen auf diesen Wandel an, wiederholt sich die Geschichte: Ein langer, verbissen geführter Kampf gegen die Realität zeichnet sich ab, der schon bei der Musik, bei Filmen und allgemein bei Medien nur verloren werden konnte.
E-Reader: Amazon Kindle 2 vorgestellt
Die vorher verbreiteten Fotos zum Kindle 2 waren echt, das Gerät kann nun auf dieser Seite besichtigt werden. Das Design des Readers wurde dabei komplett überarbeitet. Von einem Start in Deutschland ist derzeit noch nicht die Rede. Das dürfte neben der Verhandlungen mit den Verlagen auch mit dem “always on”-Ansatz zusammenhängen: In den USA kooperiert Amazon mit dem Mobilfunkanbieter Sprint, damit der Kindle jederzeit mit dem Internet verbunden ist. Er kann nicht nur E-Books darstellen, sondern auch Magazine, News oder Blogs – gegen Gebühr. Kostenlos ist ein Webbrowser, der allerdings offenbar noch eher als experimentell zu bezeichnen ist.
Wie viel bedrucktes Papier können sich Zeitungen noch leisten?
Papier zu bedrucken und zu verteilen war über viele Jahrhunderte eine ausgezeichnete, effiziente, schnelle und kostengünstige Möglichkeit, Informationen zu verbreiten. Heute ist es das nicht mehr. Die New York Times könnte viel Geld sparen, würde sie ihre gedruckte Ausgabe einstellen und stattdessen allen Abonnenten einen Reader wie den Amazon Kindle schenken, lautet eine Beispielrechnung.
Amazon stellt E-Book-Reader "Kindle 2" am 9. Februar vor
Amazon-Gründer Jeff Bezos wird am 9. Februar im “The Morgan” in New York höchstpersönlich den Nachfolger des E-Book-Readers Kindle vorstellen. Seit November ist der Vorgänger bereits ausverkauft. Den ganzen Beitrag lesen »
Bücher als iPhone-Apps: neuer Deal in den USA
Scrollmotion arbeitet mit einigen der wichtigsten amerikanischen Verlage zusammen, um deren Bücher als Applikationen aufs iPhone zu bringen. Damit sind sie nicht die ersten, aber der Deal ist einer der größeren. Zu Recht fragt sich Greg Kumparak von MobileCrunch, warum Apple keinen Standard-Reader für E-Books auf dem iPhone bringt. Zwar hat das iPhone keinen aufs Lesen optimierten Bildschirm wie beispielsweise Amazons Kindle. Für das gelegentliche Lesen sollten iPhone und iPod touch dennoch geeignet sein.
Angebliche Fotos des neuen Amazon Kindle
Amazons E-Book-Reader Kindle wird in einer neuen Version erwartet, Fotos davon will die Seite Boy Genius Report zugespielt bekommen haben. Sollten die Bilder echt sein, war man bei Amazon offenbar selbst nicht so überzeugt vom Design des ersten Geräts, denn der angebliche Nachfolger sieht komplett anders aus. Ob er dadurch auch schöner geworden ist, sei dahingestellt. Angeblich soll er sich besser bedienen lassen. “Versehentliches Umblättern” soll nicht mehr so leicht vorkommen, heißt es auf der Seite. Immerhin. Gefunden bei: hype!
Auch Sony bringt E-Book-Reader nach Deutschland
Nachdem es lange ruhig war ums Thema E-Book in Deutschland, will nun neben Amazon auch Sony sein Lesegerät nach Deutschland bringen. Eine detaillierte Ankündigung dazu wird von beiden Herstellern zur Frankfurter Buchmesse im Herbst erwartet, wie man beispielsweise bei Spiegel Online und Welt Online nachlesen kann. Einen ausführlichen Bericht zu E-Book-Readern gab es hier bei UPLOAD: E-Book-Reader: Buchregal und Kiosk in der Jackentasche. Darin auch der Readius mit seinem rollbaren Display.
E-Book-Reader: Buchregal und Kiosk in der Jackentasche
Mit einem Regal voller Bücher in der Tasche in den Urlaub, zur Universität oder zur Arbeit – diese Vision bringt seit Jahren immer wieder neue Lesegeräte für elektronische Bücher hervor. Diese Idee konnte sich am Markt aber bisher nicht durchsetzen. Eine neue Generation solcher “E-Book-Reader” könnte das nun ändern. Amazon hat offenbar seit November 2007 immerhin 240.000 Stück seines “Kindle” verkaufen können. Im Herbst kommt er möglicherweise nach Deutschland. Richtig spannend ist außerdem der Readius – er ist Dank seines rollbaren Displays extrem kompakt. Zudem sind elektronische Bücher nur ein denkbarer Einsatzzweck dieser Geräte. Ein anderer: Artikel aus Zeitungen und Blogs überall und direkt aus dem Netz auf einem papierartigen Display lesen.
Amazon verkauft 240.000 E-Book-Reader
Laut TechCrunch konnte Amazon bislang 240.000 Stück seines E-Book-Readers “Kindle” verkaufen. Verglichen mit den Prognosen mancher Experten ist das viel. Allerdings waren ähnliche Projekte in der Vergangenheit allesamt gescheitert. Sind 240.000 nun ein Erfolg? Auch in den Kommentaren bei TechCrunch ist man sich nicht einig.



