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Buchkritik: "Kreative Zerstörung" – Zeitungsjournalismus in den USA

Welches Modell soll es denn nun sein, damit das Rauschen im Blätterwald nicht verstummt? Vorschläge zur Zukunft des Journalismus und der Zeitungslandschaft gibt es ja mehr als genug. Zuletzt äußerte sich Dr. Weber vom NZZ Folio hierzu in einem Interview bei UPLOAD. Allerdings werden viele Ideen manchmal ebenso schnell ad acta gelegt wie sie vorgestellt wurden, während das Zeitungsgeschäft weiter zerfällt, Auflagen dramatisch fallen und Blätter ganz verschwinden. Den ganzen Beitrag lesen »


Die geteilte Medienlandschaft und die acht Kreise der Kommunikation

Die Wege der Informationen werden immer vielfältiger. Kamen uns vor vielen Jahren Radio und Fernsehen noch schnell vor und hatten wir lediglich das heimische Telefon, um über größere Distanzen zu kommunizieren, ist unser Alltag heute vollgestopft mit Kommunikation. Dabei werden über private Kanäle längst nicht mehr nur private Informationen ausgetauscht. Die Aufgaben der Medien verändern sich, unsere persönlichen Kontakte werden wichtiger. Eine Bestandsaufnahme.

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Lesetipp: Mario Sixtus über die Zukunft des TV

Lesenswert, interessant und unterhaltsam ist Mario Sixtus’ Essay über die Zukunft des Fernsehens, das die Süddeutsche Zeitung hier veröffentlicht. Er zeigt auf, wie sich die Medienlandschaft bereits verändert hat und noch verändern wird. Dass der Text ausgerechnet in der Süddeutschen erscheint, die in Sachen Internet bisher vor allem mit tendenziösen Schmähartikeln und fehlendem Fachwissen auf sich aufmerksam gemacht hat, ist natürlich besonders ironisch. Ob man in der Redaktion wohl bemerkt hat, dass sich Mario Sixtus’ Ausführung durchaus auch auf Zeitungen anwenden lassen…?


Hubert Burda: "Größte Medienrevolution seit Gutenberg"

Verleger Hubert Burda (u.a. “FOCUS”) sieht die Medienlandschaft in der größten Revolution seit Gutenberg. Das erklärte er in Freiburg bei einem Zukunftskongress der Albert-Ludwigs-Universität, berichtet Newsroom. Das Internet nehme in der Kommunikation einen immer größer werdenden Raum ein. Neue Formen der Darstellung und Mitwirkung veränderten das Lese- und Nutzerverhalten.


Medien: Neue Vertriebswege beschleunigen Wachstum

Neue digitale Verbreitungswege werden in den kommenden Jahren das Wachstum der Medien- und Unterhaltungsbranche beschleunigen. Das geht aus einer weltweiten Studie von Accenture hervor, bei der mehr als 130 “Top-Manager der Medien- und Unterhaltungsbranche” befragt wurden. Rund ein Fünftel der befragten Manager (21 Prozent) prognostizieren, dass vor allem neue Inhalte und Formate die Medienindustrie wachsen lassen. Mit den größten Zuwächsen rechnen fast 90 Prozent der Befragten im Bereich Online-Plattformen, gefolgt von mobilen Diensten (73 Prozent) sowie Satelliten- und Kabelkanälen (41 Prozent). Quelle: Newsroom


Axel Springer plant multimediales Verbrauchermagazin

Philip Welte wechselt von Burda zu Springer und soll hier ein neues Verbrauchermagazin entwickeln. Ursprünglich war für diesen Job Harald Kruppek , Chefredakteur der Computer-Bild, vorgesehen gewesen. Der aber hatte wegen unterschiedlicher Auffassungen zur Ausrichtung des neuen Magazins das Unternehmen verlassen. Wie das multimediale Magazin konkret beschaffen sein soll, ist noch nicht klar. Quelle: DWDL.de


Netzeitung: Chefredakteur wechselt zu Web-2.0-Projekt

Michael Maier, bisher Chefredakteur der Netzeitung, wechselt am 1. Januar zur Readers Edition. Diese Zeitung wird ausschließlich von Lesern gemacht. “Sieben Jahre Netzeitung waren eine tolle Zeit. Ich möchte nun den Wandel des Journalismus begleiten, wie er sich durch die neuen Möglichkeiten im Internet ergibt”, sagte Michael Maier gegenüber dem Medienmagazin DWDL.de. Hat der ehemalige Chefredakteur von Berliner Zeitung und Stern wieder einmal die Zeichen der Zeit erkannt? Den ganzen Beitrag lesen »


Printmedien entdecken Weblogs

Printmedien thematisieren Weblogs mit steigendem Interesse: Während im November 2005 noch 100 Meldungen über Blogs berichten, registriert “Ausschnitt Medienbeobachtung” im selben Monat 2006 bereits eine Verdreifachung.
Berichterstattung von Printmedien über Weblogs in den vergangenen 12 Monaten
Quelle: Pressemitteilung


Podcasts sind “Lingua franca” der Gegenwart

Beim “Media Coffee” in Frankfurt am Main waren sich die anwesenden Experten aus Medien und PR einig: Podcasts sind wichtig und sie werden immer wichtiger. “Podcasts sind eine regelrechte Lingua franca: Die Message ist klar und auf den Punkt gebracht. Dies wird sich auch in Zukunft vorteilhaft auf die Entwicklung dieser Übertragungsform auswirken”, erklärte Kai Hattendorf, Senior Manager Public Affairs bei T-Online. Tilo Barz, Leiter Multimedia beim Hessischen Rundfunk, wies darauf hin, dass durch Blogs die Attraktivität einer Website erhöht werden kann. “Ein Blog kann etwas Leben auf eine Website bringen und sie auch sympathischer machen.” Allerdings meinte Tilo Barz, dass bei einem Blog viel beachtet werden muss, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. “Bloggen um des Bloggens Willen funktioniert nicht, es muss etwas Spezielles geben, das das Blog auch lesenswert macht, wie zum Beispiel ein Spaß-Faktor.” Quelle: Pressemtteilung


Angriff aus der zweiten Reihe

Tageszeitungen verlieren zusehends ihre Daseinsgründe ans Internet. Was die Verlage früher mit Kleinanzeigen verdienten, heimsen vermehrt Anbieter wie die Scout-Gruppe ein. Und ein Wochenmagazin wie der Spiegel informiert die Leser mit seinem Onlinedienst schneller und umfassender, als es eine gedruckte Zeitung je könnte. Zu allem Überfluss kommt nun der Angriff aus der zweiten Reihe: Weblogs und Podcasts drohen in den kommenden Jahren weitere Leser wegzuschnappen. Den ganzen Beitrag lesen »


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