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Video: "Did You Know?" – Zahlen und Fakten zum Medienwandel

In voller Pracht natürlich auf YouTube zu sehen. Gefunden bei Spreeblick via Rivva.


US-Umfrage: Nachrichten im Netz glaubwürdiger als in TV und Radio

Zogby International hat in den beiden Tagen nach der US-Wahl insgesamt 3.000 Menschen befragt, welche Informationsquellen sie besonders glaubwürdig fanden. 37,6 Prozent nannten das Internet, 20,3 Prozent TV-Nachrichten, 16 Prozent das Radio. Wenn man solche Umfragen auch immer anzweifeln kann, ist es dennoch interessant – schließlich galt das Internet noch vor einigen Jahren als weit abgeschlagen. Genau genommen natürlich auch ein unfairer Vergleich: Im Internet habe ich Millionen Quellen. Keine TV-Sendung, kein Radio, keine Zeitung kann da mithalten. Mehr Informationen dazu in diesem Artikel bei ReadWriteWeb.


USA: Aus Tageszeitung wird Website plus Wochenmagazin

Die überregionale US-Tageszeitung “The Christian Science Monitor” hat nach immerhin rund 100 Jahren jetzt das Ende ihrer gedruckten Ausgabe angekündigt. Stattdessen will sie sich ab April hauptsächlich auf ihre Website konzentrieren. Für Abonnenten gibt es zusätzliche Informationen per E-Mail und in einem wöchentlichen Print-Magazin. Weitere Berichte dazu bei der New York Times und bei medienlese.com.


Der Paris-Hilton-Effekt: Je reicher, desto Podcast

Interessantes Studienergebnis aus den USA: Je höher das Einkommen, desto eher müssen Radio und Fernsehen für die Nutzung entsprechender Angebote im Internet zurücktreten. Das erkläre auch, warum Paris Hilton als erster Promi einen eigenen Podcast hatte, schreibt Podcastingnews. Davon abgesehen: Wenn sich das bestätigt, sollte das eine Umschichtung von Werbegeldern weg vom teueren TV hin zum derzeit spottbilligen Internet befördern – gut für alle UPLOADER ;-)


Die geteilte Medienlandschaft und die acht Kreise der Kommunikation

Die Wege der Informationen werden immer vielfältiger. Kamen uns vor vielen Jahren Radio und Fernsehen noch schnell vor und hatten wir lediglich das heimische Telefon, um über größere Distanzen zu kommunizieren, ist unser Alltag heute vollgestopft mit Kommunikation. Dabei werden über private Kanäle längst nicht mehr nur private Informationen ausgetauscht. Die Aufgaben der Medien verändern sich, unsere persönlichen Kontakte werden wichtiger. Eine Bestandsaufnahme.

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Jugendliche hören kaum Radio

Während der durchschnittliche Deutsche mit 190 Minuten fast unverändert viel Radio pro Tag hört, ist dieses Medium bei Jugendlichen (14 bis 19 Jahre) deutlich weniger gefragt: 103 Minuten sind es hier. Das geht aus den neuen Zahlen der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse hervor, berichtet Pressetext. Nicht enthalten ist in diesen Zahlen aber, wenn Jugendliche Radio übers Internet hören, zum Beispiel als Stream oder Podcast.


Studie: Online-Videokonsum stark angestiegen

28 Prozent der Europäer schauen regelmäßig Online-Videos – doppelt so viele wie 2006. Das will JupiterResearch herausgefunden haben. Die Nutzungszeit für Online-Videos ist demnach in den vergangenen 12 Monaten zudem um 50 Prozent gestiegen. Vor allem kurze Videos á la YouTube sind beliebt. Gefunden bei: Podcastingnews.


Kanadische Studie: Zeitungen in der Bedeutungskrise

Hugo E. Martin zeigt auf seiner Seite einige Ergebnisse einer kanadischen Studie. Demnach sind lokale Nachrichten nicht unbedingt der erhoffte Rettungsanker für Tageszeitungen. Auch das haptische Erlebnis des Papiers spielte bei den Befragten kaum eine Rolle. Zudem zeigt sich, dass das Fernsehen als Quelle für Informationen mehr genutzt wird und bei den jüngeren Mediennutzern das Internet vor der Zeitung steht. Wenn es darum geht, mehr zu einem Thema herauszufinden, ist die Zeitung sogar weit abgeschlagen.


Mediennutzung: Internet vor Tageszeitung

Acht Prozent ihres Medienzeitbudgets nutzen die Deutschen derzeit fürs Internet. Das geht aus der Studie “Informationsverhalten der Deutschen 2006″ hervor. Radio und Fernsehen führen allerdings mit 36 und 38 Prozent mit weitem Abstand. Allerdings dürfte das Radio in den meisten fällen nur noch als Nebenbeimedium genutzt werden und auch das Fernsehen ist auf dem besten Wege dahin. Wie Ernst Probst neulich in Medien-News schrieb: “Beim Fernsehen bin ich schon oft eingeschlafen, beim Surfen im Internet noch nie.” Das Internet führt jedenfalls vor anderen aktiv genutzten Medien wie der Tageszeitung (fünf Prozent) und Büchern (vier Prozent). Weitere Informationen und Zahlen finden sich in diesem PDF. Quelle: Hugo E. Martin