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Das neue "ORIENTATION"-Album ist im Handel
Das neue, dritte Album der Band “ORIENTATION” ist ab dem morgigen 17. April als CD im Handel. Außerdem ist es ja bereits als Download auf akuma.de zu finden. Und am 23. April gibt es die Release-Party im Dot Club Berlin. Hier hatte ich die Band vorgestellt, die das noch junge Label des Musikportals akuma für die Veröffentlichung gewählt hat. Auf das lesenswerte Interview mit dem Bassisten und Co-Producer Andreas Advocado weise ich in dem Zusammenhang gern noch einmal hin.
Ein großer Pool für kleine Schwimmer – Tipps für neue Musiker im Netz
Immer wieder hört man sie rufen, dass der aktuelle Musikmarkt wie geschaffen für kleine Bands und Künstler sei. Die Möglichkeiten seien quasi unbegrenzt und in diesem Wandel der Branche sollen wir also die großen Nutznießer sein. Und tatsächlich stimmt das, zumindest zum großen Teil, denn letztendlich kommt es dann doch auf die Musik an. Wie kann man also die neuen Möglichkeiten optimal nutzen? Drei Möglichkeiten, die sich für mich bewährt haben, möchte ich hier vorstellen.
"Musik ist eine Frage des Lebens, nicht des Geldes"
Die Berliner Band “ORIENTATION” hat das junge Label des Musikportals akuma für ihr drittes Album gewählt. Warum sie sich auf dieses Experiment einlassen, wo sie doch durch die Filmmusik zu “Gegen die Wand” viel Bekanntheit erlangt haben, erklärt Bassist und Co-Producer Andreas Advocado im UPLOAD-Interview. Außerdem: Welche Rolle das Internet für sie spielt, welche Tipps und Erfahrungen sie weitergeben möchten, ob das Netz die Vielfalt oder die Einfalt fördert und wie es eigentlich künftig mit dem Geld verdienen für Musiker aussieht – auch darum geht es. Andreas Advocado gibt sich da keinen Illusionen hin: “Wer Geld verdienen will, soll Zahnarzt werden. Jeder Musiker weiß, worauf er sich einlässt.”

Die Band ORIENTATION. Links: Andreas Advocado. “Musik ist unser Leben.”
Experiment: Welche Chancen haben neue Musiker im Internet? (2/2)
Im ersten Teil dieses Artikels berichtete ich darüber, wie ich 2008 vorging, mein kostenloses Album Toolz zu vermarkten. Ich wollte herausfinden, ob es möglich sei den Cashflow so zu verändern, dass man als Neuling bereits Geld aus der Musik schlagen kann. Der Musikbranche geht es nicht gut und da ist gerade Ideenreichtum und Experimentierfreude gefragt. Es sollten Blogger animiert werden über Toolz zu schreiben, gleichzeitig fand ein Gewinnspiel statt und wurden jede Menge Kommentare und Mailings verschickt.

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Experiment: Welche Chancen haben neue Musiker im Internet? (1/2)
Andreas Zeitler alias Zettt hat das Experiment gewagt: Was kann man als neuer Musiker heute ohne Plattenlabel erreichen, allein mit den Mitteln des Internets? Was bringt es, seine Musik frei und kostenlos zu verbreiten? In zwei Teilen veröffentlicht er hier auf UPLOAD seine Erlebnisse. Heute: Wie kam es zu dem Experiment und was hat Zettt überhaupt alles probiert?
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5 Link- und Lesetipps in Sachen Musik
Manchmal ist es so: Ein Thema liegt geradezu in der Luft. Momentan geht es einem so mit der Musik, ihrer Digitalisierung und möglichen Entwertung, dem Vertrieb übers Netz und allem, was damit zusammenhängt. Folgend fünf Link- und Lesetipps, die heute und in dieser Woche aufgefallen sind und auf UPLOAD nicht fehlen dürfen.
Wie Musiker in Zukunft Geld verdienen
…hat Marcel Weiß auf netzwertig aus seiner Sicht beschrieben. Seine Argumentation: Musik ist heute im Prinzip durch das Internet frei verfügbar, deshalb ist demnächst niemand mehr bereit etwas dafür zu bezahlen, also müssen sich Musiker andere Einnahmequellen suchen. Interessant auch die ausführliche Diskussion im Anschluss. Den ganzen Beitrag lesen »
YouTube entfernt Musik aus Videos
YouTube hat aus einer unbekannten Zahl von Videos den Audioteil entfernt, wenn urheberrechtlich geschützte Musik zu hören war und die entsprechenden Rechte-Inhaber das offenbar so verlangt haben. Sehen (!) kann man das beispielsweise bei diesem Video. Dort steht der Hinweis: “Dieses Video enthält einen Audiotrack, dessen Verwendung nicht von allen Urheberrechtsinhabern genehmigt wurde. Der Audiotrack wurde deaktiviert.” Verwiesen wird auf eine Seite mit Hinweisen zum Urheberrecht. Sieht ganz danach aus, als seien die Verhandlungen zwischen YouTube und der Musikindustrie in eine neue Runde gegangen. Die bisher gültige Vereinbarung soll neu geschlossen werden. Die Plattenlabels denken gar über eine eigene Plattform für Musikvideos nach. Gefunden bei: TechCrunch.
Verzeichnis für bloggende, twitternde Musiker
Ina Müller-Schmoß von den Blogpaten und “Chikatze” möchten Musikern die Gelegenheit geben, auf ihre Web-2.0-Aktivitäten aufmerksam zu machen. So gibt es im Chitime-Blog eine Seite für twitternde Musiker, auf der man sich per Kommentar einträgt. Zusätzlich gibt es eine Wikiseite, auf der man auch weitere Angaben machen kann – um also auf das eigene Blog, einen YouTube-Channel oder ähnliches zu verlinken. Mehr dazu hier bei den Blogpaten.
MyVideo startet "Musik-TV"
Dass viele Nutzer bei YouTube vor allem gern Musikvideos schauen, haben inzwischen ja auch die Plattenlabels und MTV gemerkt – nun auch das deutsche MyVideo. Sie starten ein eigenes Angebot namens “Musik-TV“, das tatsächlich wie ein Musikfernsehsender gemacht ist. Marcel Weiß bemängelt auf Netzwertig allerdings, dass viele Features fehlen, die man heute im Internet erwartet. Man kann das laufende Programm beispielsweise selbst nur durch Wechsel des Kanals beeinflussen und es gibt keine der Netzwerkfunktionen zwischen den Nutzern. Seltsam. Wie man die Idee eines Online-Musik-TV noch besser aufziehen kann, zeigt aus meiner Sicht beispielsweise LP33.tv in den USA.

