Gedruckt, gesammelt, gesichert: Blogs als Zeitungen, Magazine, Bücher
Laut Technorati werden jeden Tag knapp eine Million Blogposts veröffentlicht. Viele davon sind sicher nur für einen kleinen Leserkreis von Interesse – wenn überhaupt. Manches Lesenswerte wiederum wird bereits von Zehntausenden gelesen. Dazwischen aber gibt es eine weitere Gruppe: Interessant und wertvoll und doch davon bedroht, in diesem schier grenzenlosen Informationsstrom unterzugehen. Eigentlich logisch, dass jemand die schönsten Stücke herausschöpft und irgendwie bewahren will – ob nun in einer digitalen “Blogbibliothek” oder als gedrucktes Werk. Es gibt bereits einige spannende Beispiele. Demnächst gibt es in den USA gar gedruckte Blogs als Tageszeitung.
Jonettag-Mediacamp: Geld verdienen mit Bürgerjournalismus
Mein letztes Protokoll vom Jonettag-Mediacamp am 8. September in Hamburg dreht sich um Bürgerjournalismus. Gogol Medien betreibt in Süddeutschland ein recht erfolgreiches Projekt, bei dem aus einer Online-Community ein Print-Produkt entsteht. Und wie es scheint, können die Macher von den Einnahmen leben. Mancher Journalist fasste das Magazin aber nur mit spitzen Fingern an.
Gedruckter Bürgerjournalismus
Galt Bürgerjournalismus bislang vor allem als Internet-Phänomen, gibt es mit der Wochenzeitschrift myheimat nun eine gedruckte Variante. Bislang erscheint sie in 17 Kleinstädten Süddeutschlands. Wer mehr wissen will: Es gibt ein myheimat-Projektblog und im Blog von Gwinner einen längeren Beitrag. Gefunden im CP-Blog.









