Markus Beckedahl, Deutschlands wichtigster Blogger
So wie ich Markus Beckedahl kennen gelernt habe, wird ihm die Überschrift dieses Artikels unangenehm sein. Denn der Macher von netzpolitik.org tritt zwar häufig öffentlich auf, aber dann geht es ihm um die Sache und nicht um sich. In den verbleibenden Wochen bis zur Bundestagswahl wird er gemeinsam mit seinen Blogkollegen aber zu den wichtigsten Informationsquellen zum Thema Web gehören, denn die Digitalisierung der Gesellschaft und ihre Folgen werden mit Sicherheit weiterhin eine Rolle im Wahlkampf spielen. Gut, dass es mit Markus Beckedahl jemanden gibt, der schier unermüdlich um die Freiheit des Netzes und die Freiheit der Bürger im Netz kämpft.

Markus Beckedahl auf der re:publica’08.
Foto: Rerun van Pelt. Lizenz: CC BY-SA
Resümee zur netzpolitik.org-Abmahnung
Die Abmahnung von netzpolitik.org durch die Deutsche Bahn ist noch keine Woche her, da ist die Sache schon wieder (rechtlich gesehen) zunächst erledigt und es ist Zeit für ein erstes Resümee. Recht kritisch schaut Rald Bendrath von netzpolitik.org in seinem Artikel auf das Geschehen. Können sich Blogger und Twitterer auf die Schulter klopfen angesichts ihrer Macht? Oder haben hier ganz andere Faktoren eine Rolle gespielt? Sehr spannend auch die anschließende Diskussion. Markus Beckedahl, Gründer von netzpolitik.org, will in den nächsten Tagen noch einen eigenen Artikel zu seinen Erlebnissen in den vier Tagen verfassen.









