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LINKLOAD vom 08.09.2009

Diesmal: Usability-Probleme der Twitter-Website, Schutz gegen WordPress-Lücken, Flickr auf dem iPhone, Echtzeit-Feeds für WordPress-Blogs, generelle Diskussion um WordPress, iRiver Story als Ersatz für den Amazon Kindle, das Internet-Manifest, Urheberrecht als Gefahr für unsere Kultur und Facebook macht schlau, Twitter macht dumm.

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Buchtipp: Online-Journalismus im Web 2.0

Das Buch “Journalismus online: Partizipation oder Profession?” ist das Ergebnis einer Tagung im Februar 2007 in München. Eine Frage ist, inwieweit neue Möglichkeite der Nutzerbeteiligung den Journalismus verändern. Auch “Bürgerjournalisten und Weblogs” werden behandelt. In dem Sammelband wird offenbar auch die Frage gestellt, welche Vermarktungspotenziale unabhängige Weblogs im Vergleich zu den Blogs bekannter Medienunternehmen besitzen. Mehr Informationen dazu auf dieser Seite. Gefunden über: hype!


"Wir müssen weg von der Klickschinderei"

Christiane Schulzki-Haddouti ist eine neue Stimme im deutschsprachigen Internet, die in den vergangenen Wochen viel Aufmerksamkeit für ihr KoopTech-Blog bekommen hat. Die IT- und Medien-Journalistin sieht große Chancen für Blogs und ähnliche neue Publikations-Medien. “Die Entwicklung wird weggehen von den Newsportalen und hingehen zu sehr kleinen, spezialisierten Seiten”, prognostiziert sie. Umso unverständlicher sei es, dass Journalisten aber auch Werbetreibende “wie erstarrt” die aktuellen Umwälzungen verfolgen.

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Online-Journalismus und die Sache mit den Links

Christiane Schulzki-Haddouti hat auf KoopTech einen lesenswerten Artikel über das merkwürdige Verhältnis vieler Journalisten zum Thema Links verfasst. Selbstredend besteht der Artikel aus jeder Menge Links… Tatsächlich trauen sich viele Autoren nicht, interessante Seiten zu verlinken oder wenigstens ihre Quellen zu benennen. Dabei können gerade wertvolle Links dazu führen, dass die Leser immer wieder auf die eigene Seite kommen.


"Aha, das hier ist eine Diskussion"

Im Interview mit der Zeit erklärt der Journalist Jeff Jarvis, wie er zu dem (aus Sicht deutscher Journalisten sicher irren) Schritt kam, Blogger zu werden. Er hatte es nur kurz ausprobiert und schon hatte ihn der Blogvirus erwischt. Zitat: “Die Zeiten sind vorbei, in denen eine Geschichte einmal aufgeschrieben wird und damit abgeschlossen ist. Geschichten sind Prozesse, an denen sich die Leser in Zukunft beteiligen werden. Der Journalismus kann wachsen – aber er muss seine traditionelle Form verlassen.” Warum es Blogs in Deutschland so schwer haben, hat er allerdings auch noch nicht rausgefunden. Trotzdem absolut lesenswert. Gefunden bei: turi2.