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"In Zukunft wird Radio noch individueller und noch interaktiver sein"
Wozu braucht ein Radiosender WordPress? Natürlich um in der Gegenwart anzukommen und sich die Zukunft zu sichern. Wo andere noch Konzepte schreiben oder das Internet am liebsten wieder in die Büchse der Pandora zurückstecken würden, nimmt RADIO BOB! sein Schicksal selbst in die Hand. Wie der noch junge Sender dazu kam, auf die Karte Weblog zu setzen und warum das eine gute Entscheidung war, hat BOB!-Geschäftsführer Ronny Winkler in einem Mail-Interview mit UPLOAD beantwortet. “Klassisch im eigentlichen Sinn wird unser Radiosender nie werden”, erklärt er darin. “Wir verbinden im Gegenteil die bewährten Methoden mit neuen Ideen, viel Pioniergeist und dem Mut zum Experiment.”

Ronny Winkler, Geschäftsführer von RADIO BOB!
Jugendliche hören kaum Radio
Während der durchschnittliche Deutsche mit 190 Minuten fast unverändert viel Radio pro Tag hört, ist dieses Medium bei Jugendlichen (14 bis 19 Jahre) deutlich weniger gefragt: 103 Minuten sind es hier. Das geht aus den neuen Zahlen der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse hervor, berichtet Pressetext. Nicht enthalten ist in diesen Zahlen aber, wenn Jugendliche Radio übers Internet hören, zum Beispiel als Stream oder Podcast.
"Dem Radio der Zukunft näher kommen" (2)
Nachstehend der zweite und letzte Teil des Interviews, das ich mit Dietmar Timm zum Thema Hörfunk, Journalismus und Digitalisierung geführt habe. Timm ist seit 1989 beim Deutschlandfunk bzw. später Deutschlandradio tätig. Er leitet die Stabsstelle Zentrale Aufgaben/Multimedia. Dazu gehört unter anderem die Verantwortung für das Online-Angebot des Senders.
"Dem Radio der Zukunft näher kommen" (1)
“Warum ich Radio nicht mehr mag”, hieß es kürzlich hier in einem Beitrag von Jan Tißler. Und es ist bestimmt ein spannendes Thema, wenn man sich überlegt, wie sich das Radio in den kommenden Jahren entwickeln wird. Wird immer mehr über das Internet gehört? Wird es innovative neue Sendungen geben? Und überhaupt, wie wird sich der Hörfunk behaupten inmitten der Medienlandschaft? Und was wird aus den Plänen rund um das Digital Radio (DAB)? Zu diesen Themen rund um den Hörfunk aber auch zu Fragen zur Lage des Journalismus und den Herausforderungen der Digitalisierung habe ich ein Interview mit Dietmar Timm geführt, der seit 1989 beim Deutschlandfunk bzw. später Deutschlandradio tätig ist.
Warum ich Radio nicht mehr mag
Eigentlich war ich immer ein Fan des Radios. Jetzt habe ich festgestellt: Inzwischen ist das nicht mehr so. Ich mag ein Radio gar nicht mehr einschalten. Es kommt ja doch nicht, was ich hören will. Und dann klappe ich mein Laptop auf und starte iTunes. Bin ich nun ein Freak oder geht es Euch auch so?
Neue Sendung über "digitale Kultur" im Deutschlandradio
Das Deutschlandradio Kultur hat beim “Blogspiel” bereits mit der Vernetzung von klassischem Radio und neuen Internetangeboten experimentiert. Immer sonnabends ab 14.05 Uhr ist das nun Teil einer neuen, fast einstündigen Sendung namens “Breitband”. Sie will laut Programmheft “die digitale Kultur als neue Lebensform zeigen und einem breiten Publikum erschließen.” Da bin ich ja mal gespannt. Übrigens bieten die beiden Sender Deutschlandradio Kultur und Deutschlandfunk weite Teile ihres Programms auch als Podcasts an.
Radio behauptet sich gegen Podcasts
Trotz konkurrierender Angebote im Internet bleibt die Radionutzung konstant. Das sollen Zahlen der deutschen Media Analyse 2007 belegen, berichtet Pressetext. Die Rolle als Tagesbegleitmedium bleibe weiterhin aufrecht, meint demnach Dieter K. Müller, Vorstand Radio der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse. Und hier ist auch das Problem des Vergleichs von Radio und Internet: Denn Podcasts werden aktiv gesucht und bewusst gehört.
Radios starten Imagekampagne
Mit dem Spruch “Geht ins Ohr. Bleibt im Kopf.” werben ab sofort Radios für sich. Mehr dazu beim Medienmagazin DWDL.de. Nach den Tageszeitungen (“Wer liest, versteht”) sind sie nun das zweite alte Medium, das mit einer Imagekampagne um Aufmerksamkeit wirbt. Thomas Knüwer hat sich die Motive der Zeitungskampagne einmal genauer angesehen und lässt an ihnen kaum ein gutes Haar.

