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Buch von Michael Maier ("Readers Edition") über die Internet-Revolution

“Die ersten Tage der Zukunft” heißt das Buch von Michael Maier, der u.a. einst Chefredakteur des Stern war, die Netzeitung gegründet hat und nun die Readers Edition betreibt. “Wie wir mit dem Internet unser Denken verändern und die Welt retten können”, heißt es im Untertitel. Und wer das nicht schon abgefahren findet, sollte sich den Beschreibungstext bei Amazon durchlesen: Delphine und Wale, Gleichzeitigkeit und das kollektive Superhirn kommen darin vor. Wow. Etwas besser verständlich ist da Michael Maiers eigener Artikel. Ein offenbar gerade gestartetes Blog gibt es (natürlich) auch. Macht Euch das Buch an?


Fünf Fragen an Michael Maier ("Readers Edition")

Das Bürgerjournalismus-Projekt “Readers Edition” ist nun seit geraumer Zeit eigenständig. Michael Maier, ehemals Chefredakteur der Netzeitung, des Stern und der Berliner Zeitung, hatte sie Anfang des Jahres übernommen. Nach einem Anlauf für einen Neustart der Readers Edition ist es um die Seite nach meinem Eindruck ruhig geworden. Michael Maier hat mir fünf Fragen zu Gegenwart und Zukunft des Projekts beantwortet.

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Von Chancen und Möglichkeiten

In einer Art Grundsatzrede hat sich Geschäftsführer Michael Maier zum Projekt “Readers Edition” zu Wort gemeldet. Hat eine solche “Bürgerzeitung” aber tatsächlich die Chance, ein wichtiges Informationsmedium zu werden? Oder liegen die Möglichkeiten nicht doch ganz offensichtlich woanders?

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Ärger bei der Readers Edition

Die kurzfristige Entlassung der meisten der bislang zehn freiwilligen Moderatoren hat für heftigen Unmut bei der Readers Edition gesorgt. Der ehemalige Netzeitung-Chefredakter Michael Maier hatte das Projekt gekauft und sich Hugo E. Martin als Berater ins Boot geholt. Die Readers Edition soll als reines Leserprojekt (“Citizen Journalism”) zum Erfolg geführt werden. Was in der offiziellen Darstellung nun eine “Aufwärmrunde” ist, kommt in den Kommentaren diverser Blogs als kalter Wind an. Robert Basic sieht einen “gewaltigen Arschtritt” für die freiwilligen und unbezahlten Helfer des Projekts und befürchtet einen “irreparablen Reputationsverlust”. DonAlphonso erkennt “blöde Anmachen” und das Sterben der “Totgeburt Readers Edition”. Frank Helmschrott sieht “böses Blut” und einen “Einschnitt”. Alle bisherigen Beiträge zu diesem Thema bei UPLOAD unter dem Schlagwort Readers Edition


UPLOAD Podcast 4: Michael Maier geht zur Readers Edition

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“Readers Edition”: Diskussion um weitere Ausrichtung

So mancher Autor scheint über den Besitzerwechsel der Leserzeitung “Readers Edition” nicht gerade begeistert. Hintergrund: Der Chefredakteur der Netzeitung, Michael Meier, gibt diesen Posten zum Jahresende auf und kauft das ehemalige Nebenprojekt Readers Edition. Gemeinsam mit Hugo E. Martin und anderen wird an einer Neuausrichtung des Projekts gearbeitet. In der Diskussion zu einer entsprechenden Meldung geht es vor allem um die Fragen: Dürfen die Artikel einfach übernommen werden? Wird die Readers Edition nun ein kommerzielles Produkt? Und warum sollten die Autoren dann weiterhin kostenlos arbeiten? Michael Maier antwortet direkt vor Ort. Wer seine Artikel gelöscht haben möchte, könne sich melden. Über die Zukunft des Projekts werde beraten und um eine Plattform, die “den Betrieb wirtschaftlich sicherstellt”, werde es auch gehen. Details verriet Michael Maier allerdings noch nicht. Siehe dazu auch Michael Maiers E-Mail an die Autoren. Und hier gibt es Hintergründe zu Michael Maiers Wechsel zur Readers Edition.


“Die Readers Edition hat ein großartiges Potenzial”

In einer E-Mail erklärt Michael Meier seinen Weggang von der Netzeitung und den Kauf des bisherigen Nebenprojekts Readers Edition. Die Readers Edition habe ein “großartiges Potenzial”. Leser und Bürger können sich äußern und in die Gesellschaft einmischen und brauchen nicht mehr zu hoffen, dass jemand ihr Anliegen druckt. Das werde den Journalismus und die Gesellschaft fundamental verändern. Nun wolle man Bürgerjournalismus und professionellen Journalismus miteinander verschränken. “Mit der neuen Struktur möchte ich die Readers Edition stärken und gemeinsam mit Ihnen weiterentwickeln”, schreibt Michael Maier. Auf medienrauschen ist die E-Mail im Wortlaut nachzulesen.


Netzeitung: Chefredakteur wechselt zu Web-2.0-Projekt

Michael Maier, bisher Chefredakteur der Netzeitung, wechselt am 1. Januar zur Readers Edition. Diese Zeitung wird ausschließlich von Lesern gemacht. “Sieben Jahre Netzeitung waren eine tolle Zeit. Ich möchte nun den Wandel des Journalismus begleiten, wie er sich durch die neuen Möglichkeiten im Internet ergibt”, sagte Michael Maier gegenüber dem Medienmagazin DWDL.de. Hat der ehemalige Chefredakteur von Berliner Zeitung und Stern wieder einmal die Zeichen der Zeit erkannt? Den ganzen Beitrag lesen »


Leser-Zeitung “Readers Edition” soll besser werden

Das von der Netzeitung gestartete Projekt “Readers Edition” soll in die zweite Phase gehen, teilen die Macher mit. Diese Nachrichtenseite wird nur von Lesern und freiwilligen Moderatoren gestaltet. Zahl und Qualität der Artikel überzeugte bislang offenbar nicht. Unterstützt wird das Projekt vom erfahrenen Publizisten und Berater Hugo E. Martin. Quelle: Readers Edition