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Flexible Displays zum Greifen nah
Wie Wired berichtet ist die Arizona State University optimistisch, bereits in zwei bis drei Jahren flexible Displays im Praxiseinsatz testen zu können. Seit 2004 forscht das “Flexible Display Center” der Uni daran. Motor der Entwicklung ist hier die US-Armee. Einen ersten Vorgeschmack auf solche Displays bietet übrigens schon in diesem Jahr der Readius mit seinem rollbaren E-Ink-Display (siehe dazu auch diesen Beitrag bei UPLOAD). Interessant ist diese Technologie vor allem im Hinblick auf eine Frage: In wie vielen Situationen bleibt Papier in fünf, zehn, zwanzig Jahren noch das beste Trägermedium?
Auch Sony bringt E-Book-Reader nach Deutschland
Nachdem es lange ruhig war ums Thema E-Book in Deutschland, will nun neben Amazon auch Sony sein Lesegerät nach Deutschland bringen. Eine detaillierte Ankündigung dazu wird von beiden Herstellern zur Frankfurter Buchmesse im Herbst erwartet, wie man beispielsweise bei Spiegel Online und Welt Online nachlesen kann. Einen ausführlichen Bericht zu E-Book-Readern gab es hier bei UPLOAD: E-Book-Reader: Buchregal und Kiosk in der Jackentasche. Darin auch der Readius mit seinem rollbaren Display.
E-Book-Reader: Buchregal und Kiosk in der Jackentasche
Mit einem Regal voller Bücher in der Tasche in den Urlaub, zur Universität oder zur Arbeit – diese Vision bringt seit Jahren immer wieder neue Lesegeräte für elektronische Bücher hervor. Diese Idee konnte sich am Markt aber bisher nicht durchsetzen. Eine neue Generation solcher “E-Book-Reader” könnte das nun ändern. Amazon hat offenbar seit November 2007 immerhin 240.000 Stück seines “Kindle” verkaufen können. Im Herbst kommt er möglicherweise nach Deutschland. Richtig spannend ist außerdem der Readius – er ist Dank seines rollbaren Displays extrem kompakt. Zudem sind elektronische Bücher nur ein denkbarer Einsatzzweck dieser Geräte. Ein anderer: Artikel aus Zeitungen und Blogs überall und direkt aus dem Netz auf einem papierartigen Display lesen.

