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Mediatheken: Von Wassereimern und dem weiten Meer

Man stelle sich eine Situation am Meer vor. An einem langen Strand sind viele, viele Menschen und vergnügen sich kostenlos und fröhlich in den Wellen. Zwei, drei Dünen landeinwärts und von dornigen Sträuchern durch Blicke gut geschützt steht hier und da ein Wassereimer. Manche sind gut bewacht und man darf nur einen Blick auf den Eimer werfen, wenn man sich vorher darum beworben hat. Mitnehmen darf man den Eimer nicht und die Hand kann man auch nur leicht ins Wasser stecken. Bei einigen muss man bezahlen, um bis auf den Boden runtergehen zu dürfen. Aber das lohnt sich oft nicht, weil sowieso nur wenig Wasser drin ist. Was der Vergleich soll? Ganz einfach: Das Meer ist das Internet. Ein Eimer Wasser ist die Mediathek eines Fernsehsenders.

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Ostseestrand. Foto: Mario Thiel, thiema.com. Lizenz: CC BY-SA

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RTLs “Ahornallee”: Den Rest gibt’s online

Weil die tägliche Serie “Ahornallee” im regulären Programm von RTL schlechte Quoten bringt, wird sie nun aus dem Programm gekegelt und landet im Internet. Die Fans müssen so nicht auf die noch ausstehenden 18 Folgen verzichten: Bei RTLnow gibt es sie kostenlos – jeden Tag zur bisherigen Sendezeit eine neue Episode. Quelle: DWDL.de


Peter Kloeppel warnt vor dem Internet

Für den Journalismus und vor allem die Recherche sieht RTL-Chefredakteur Peter Kloeppel nicht nur Vorteile im Internet. “Wer es sich heute einfach macht, gibt in einer Suchmaschine einen Begriff ein und hofft, dass der Computer die Arbeit erledigt – und bei Wikipedia verifiziert man dann die Ergebnisse. Das reicht aber nicht”, sagt er gegenüber dem Medienmagazin DWDL.de. Vor allem die Glaubwürdigkeit der Informationen sieht er als Problem, beispielsweise auch bei Blogs. Andererseits haben gerade die Weblogs auch Vorteile: “Auf diesem Wege kann man viel darüber erfahren, was andere Menschen umtreibt, oder Themen entdecken auf die man selbst vielleicht gar nicht gekommen wäre.”