Stern.de will nun (wirklich) Spiegel Online angreifen
Duell auf höchstem Niveau: Im Interview mit Peter Turi erklärt der Stern.de-Chefredakteur Frank Thomsen, wie er Spiegel Online einholen will – und überholen. Dabei hat der derzeit unangefochtene Marktführer in Sachen Online-Nachrichten nach seiner Einsätzung etwa fünf bis sechs Jahre Vorsprung. Zum ganzen Interview bei Turi2.
Last.fm: Stippvisite auf Spiegel Online
Kaum da, schon wieder weg: Der Online-Radioservice Last.fm hatte heute ein rekordverdächtig kurzes Gastspiel auf Spiegel Online. Wie sich offenbar erst nach Freischaltung herausstellte, ist der Jugendschutz des Angebots zu lückenhaft. Eigentlich sollte Last.fm das Angebot von Spiegel Online in den Ressorts Netzwelt und Kultur ergänzen.
“Im Internet explodieren die Zahlen”
Erst heute entdeckt: Im Interview mit der FAZ spricht Mario Frank, Geschäftsführer der “Spiegel”-Gruppe, über die Pläne seines Hauses. Man werde “massiv” in den Spiegel und ins Internet investieren, denn dort “explodieren die Zahlen”. Und er erklärt weiter: “Spiegel Online hat im ersten Quartal dieses Jahres sechzig Prozent mehr als im Vorjahr an Anzeigenumsätzen erzielt. Spiegel Online wird dieses Jahr einen größeren Anzeigenumsatz verbuchen als das Manager Magazin. Man müsste sich schon Augen, Ohren und Nase zuhalten, um diese Entwicklung zu verkennen.” Gefunden bei: Werkkanon
Spiegel Online vernetzt sich
Zwei Neuerungen beim News-Marktführer Spiegel Online lassen aufhorchen: 1. Die Archiv-Artikel werden bis zurück ins Jahr 2005 kostenlos. Das hat Peter Turi vom Spiegel Online-Chefredakteur Mathias Müller von Blumencron erfahren und jubiliert: “Paid Online-Content ist tot. Und das ist gut so.” 2. Dazu passt, dass nun auch der Spiegel gern vielfach verlinkt werden möchte und einen “Bookmark”-Link aufgenommen hat. Über den lassen sich Spiegel-Artikel jetzt bei Webnews, Yigg, Folkd, Mister Wong, Linkarena und Del.icio.us abspeichern. Mehr dazu hier. Die Spiegel-Leute haben offenbar verstanden: Wer nicht verlinkt wird, ist unsichtbar.
Spiegel Online macht 15 Mio. Umsatz
Im Jahr 2006 hat der Spiegel Verlag mit Spiegel Online 15 Millionen Euro Umsatz gemacht. Das meldet das Medienmagazin DWDL.de. Ein Jahr zuvor waren es noch 10 Millionen gewesen. Auch das Online-Angebot des Manager Magazins aus demselben Verlag kann mit guten Zahlen aufwarten: Erstmals sei der Break-Even erreicht, die Einnahmen decken also die Ausgaben. Diese Erfolge bleiben anderen nicht verborgen: Sieben Konkurrenten von Spiegel Online haben für dieses Jahr eine News-Offensive angekündigt, darunter Focus Online.
2007: Sieben gegen Spiegel Online
Fiete Stegers von onlinejournalismus.de hat die News-Offensiven für 2007 festgehalten. Sieben Projekte wollen es dem Marktführer Spiegel Online nachmachen oder zumindest ihre Stammleser auf der eigenen Seite halten. Es fallen große Namen: Süddeutsche, Focus, ZDF, Welt, Handelsblatt, WAZ, MSN. Spiegel Online selbst hat keine Offensive angekündigt. Allerdings wurde die Seite 2006 gerade in Layout, Nutzerführung und Inhalten überarbeitet.
Buch über Spiegel Online erschienen
In ihrem Buch “Meinungsführer oder Populärmedium? Das journalistische Profil von Spiegel Online” betrachtet Julia Bönisch das erfolgreichste deutsche Nachrichtenportal kritisch und kann mit Einblicken in die Arbeit der Redaktion aufwarten. Immerhin hat sie selbst ein Jahr bei Spiegel Online gearbeitet. “Der Autorin ist es gelungen, das Thema mit Pepp aufzubereiten”, lobt beispielsweise “Netzjournalist” Thomas Mrazek. Weitere Informationen auf diesen Seiten: Netzjournalist, Netzausfall, Spiegelkritik









