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Befragung von Podcastnutzern
Im Rahmen ihrer Magisterarbeit befragt Barbara Rampf von der Ludwig-Maximilians-Universität München noch bis 11. Juni Podcastnutzer. Wer mitmachen möchte, kann das auf dieser Seite tun. Die Befragung soll etwa zehn Minuten dauern. Quelle: Podster.de
Studie: über 40 Mio Internetnutzer in Deutschland
Wie die neue Onlinestudie von ARD und ZDF zeigt, sind inzwischen 40,8 Millionen Deutsche ab 14 Jahre im Internet. Gegenüber dem Vorjahr sind 2,2 Millionen hinzugekommen. Das meiste Wachstum gab es bei den Frauen und bei Nutzern über 50 Jahre. Die Geschwindigkeit der Internetzugänge steigt ebenfalls: 59 Prozent der Nutzer verfügen über DSL & Co (Vorjahr: 48 Prozent).
Chefredakteure: Tageszeitungen sind kein Leitmedium mehr
Selbst Chefredakteure von Tageszeitungen sehen ihre Produkte nicht mehr in der Rolle des Leitmediums. Dies ergab eine Studie des Fachbereichs Kommunikationswissenschaft und Journalistik an der Stuttgarter Universität Hohenheim. Sinkende Auflagen werden nun nicht mehr auf die Konjunktur geschoben, sondern dem veränderten Nutzungsverhalten der Leser angelastet. 49 Prozent der Befragten sehen das Internet als Konkurrenzmedium. 87,4 Prozent glauben, dass die Papier-Zeitung als Medium überleben wird. Gefunden im Trierer Medienblog.
Online wird länger gelesen
Eigentlich heißt es immer: Online-Texte müssen kurz sein, denn am Bildschirm lesen die Nutzer nicht gern. Bezweifelt wurde diese Faustregel schon häufiger. Nun gibt es eine Studie, die es zeigt: Online werden Texte eher zu Ende gelesen als in der gedruckten Zeitung. Das Poynter Institute hat die Ergebnisse seiner Studie auf der Tagung der American Society of Newspaper Editors vorgestellt. Mehr dazu hier bei heise.de.
Studienergebnisse: Weblogs und alte Medien ergänzen sich
Zwischen Weblogs und professionellem Journalismus sieht ein jetzt veröffentlichter Artikel “eher eine komplementäre als eine konkurrierende Beziehung”. Die Autoren Christoph Neuberger, Christian Nuernbergk und Melanie Rischke haben bisherige Forschungsergebnisse zusammengefasst und in der Fachzeitschrift “Media Perspektiven” (Ausgabe 2/2007) veröffentlicht. Zu der Frage, warum Weblogs gelesen werden, heißt es in einer Zusammenfassung der Ergebnisse: “Erste Forschungsergebnisse sehen wichtige Gründe in der Exklusivität von Informationen, der “besseren” Perspektive, der größeren Ehrlichkeit und der klar erkennbaren Meinung in Blogs.” Der Volltext des Artikels kann hier als PDF (306 KB) heruntergeladen werden. Gefunden bei: Netzjournalist
Radio behauptet sich gegen Podcasts
Trotz konkurrierender Angebote im Internet bleibt die Radionutzung konstant. Das sollen Zahlen der deutschen Media Analyse 2007 belegen, berichtet Pressetext. Die Rolle als Tagesbegleitmedium bleibe weiterhin aufrecht, meint demnach Dieter K. Müller, Vorstand Radio der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse. Und hier ist auch das Problem des Vergleichs von Radio und Internet: Denn Podcasts werden aktiv gesucht und bewusst gehört.
Experten sehen gute Chancen für Podcasts
Laut einer Umfrage unter den mehr als 300 Besuchern des 2. Deutschen Podcast Kongresses werden sich Podcasts “als
gleichwertiges Medium neben Radio und TV etablieren” können. Den ganzen Beitrag lesen »
Podcasts werden kaum unterwegs gehört
Eine Studie des Marktforschungsunternehmens House of Research kommt zu dem Ergebnis, dass Podcasts nicht einmal jeder fünfte Podcast unterwegs gehört wird. Das berichtet die Netzeitung. Das werde sich aber ändern, erklärte Projektleiter Sebastian Breßler, wenn “Abspielgeräte zur Verfügung stehen, die den direkten Download aus dem Internet ermöglichen.” Bislang werden die Podcasts zunächst vom eigenen Computer aus dem Internet geladen und erst dann auf ein Abspielgerät wie den iPod transferiert. Derzeit ziehen über 80 Prozent der 640 befragten Hörer den Computer als Abspielgerät vor. Auch interessant: Fast jeder zweite angehörte Podcast stammt von einem privaten Macher. Bei den Profis sind die Radios erfolgreicher als beispielsweise die TV-Sender.
“Time Magazine”: Weblogs als Vorbild
Das “Time Magazine” nimmt sich Blogger zumindest teilweise zum Vorbild und verändert seine traditionelle Arbeitsweise. Auf diesem Weg will man einem Bedeutungsverlust vor allem bei den jüngeren Lesern entgegentreten. Bisher entstehen die Artikel als Gruppenarbeit: Es gibt Informationssammler, die ihre Ergebnisse an Korrespondenten übermitteln, die geben ihre Texte an die Redaktion, wo sie die endgültige Form erhalten. Den ganzen Beitrag lesen »
Mediennutzung: Internet vor Tageszeitung
Acht Prozent ihres Medienzeitbudgets nutzen die Deutschen derzeit fürs Internet. Das geht aus der Studie “Informationsverhalten der Deutschen 2006″ hervor. Radio und Fernsehen führen allerdings mit 36 und 38 Prozent mit weitem Abstand. Allerdings dürfte das Radio in den meisten fällen nur noch als Nebenbeimedium genutzt werden und auch das Fernsehen ist auf dem besten Wege dahin. Wie Ernst Probst neulich in Medien-News schrieb: “Beim Fernsehen bin ich schon oft eingeschlafen, beim Surfen im Internet noch nie.” Das Internet führt jedenfalls vor anderen aktiv genutzten Medien wie der Tageszeitung (fünf Prozent) und Büchern (vier Prozent). Weitere Informationen und Zahlen finden sich in diesem PDF. Quelle: Hugo E. Martin

