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Medien: Neue Vertriebswege beschleunigen Wachstum
Neue digitale Verbreitungswege werden in den kommenden Jahren das Wachstum der Medien- und Unterhaltungsbranche beschleunigen. Das geht aus einer weltweiten Studie von Accenture hervor, bei der mehr als 130 “Top-Manager der Medien- und Unterhaltungsbranche” befragt wurden. Rund ein Fünftel der befragten Manager (21 Prozent) prognostizieren, dass vor allem neue Inhalte und Formate die Medienindustrie wachsen lassen. Mit den größten Zuwächsen rechnen fast 90 Prozent der Befragten im Bereich Online-Plattformen, gefolgt von mobilen Diensten (73 Prozent) sowie Satelliten- und Kabelkanälen (41 Prozent). Quelle: Newsroom
Blogger sind bärtig
Was täten wir nur ohne Umfragen und Studien? Das Marktforschungsinstitut Konzept & Analyse hat jetzt im Auftrag von FriendScout24 über 13.000 Internetnutzer ab 18 Jahren zu ihren Nutzungsgewohnheiten von Foren, Blogs, Networks und Newsgroups befragt. Das Ergebnis: Der erwachsene Prototyp-Blogger ist männlich und trägt Dreitagebart. Er ist bis 29 Jahre alt und führt eine freischaffende Tätigkeit aus. Die körperliche Fitness zählt nicht zu seinen Prioritäten – viele der Intensivnutzer bezeichnen sich als “kaum” oder “untrainiert” und “leicht übergewichtig” bis “stattlich”. Insgesamt nutzt knapp ein Viertel der Deutschen, 23,4 Prozent, Blogs & Co. 54 Prozent dieser Gruppe bezeichnen sich als reine “Leser”, 33 Prozent verfassen außerdem Kommentare und 12,5 Prozent (drei Prozent aller Befragten) nutzen die Tools intensiv oder schreiben in Eigenregie. Quelle: Pressemitteilung.
Umfrage: Blogs als Recherchetool
Die Universität Leipzig führt noch bis zum 20. Dezember eine Umfrage durch, die sich mit der Bedeutung von Weblogs als Informationsquelle beschäftigt. Die Fragen lassen sich in einigen Minuten beantworten. Wer mag, kann hinterher an der Verlosung einer Digitalkamera teilnehmen und sich die Ergebnisse der Studie zumailen lassen. Gefunden bei: PR BLOGGER
Printmedien entdecken Weblogs
Printmedien thematisieren Weblogs mit steigendem Interesse: Während im November 2005 noch 100 Meldungen über Blogs berichten, registriert “Ausschnitt Medienbeobachtung” im selben Monat 2006 bereits eine Verdreifachung.

Quelle: Pressemitteilung
Jugendliche ziehen PC dem Fernseher vor
Müssten sich Jugendliche für ein Medium entscheiden, würden sie eher (26 Prozent) den PC nehmen als den Fernseher (19 Prozent). Das Internet bekommt ebenfalls 19 Prozent. Das geht aus der JIM-Studie 2006 im Auftrag des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest hervor. Damit verdrängt der Computer erstmals den Fernseher. Weitere Zahlen: 98 Prozent der Jugendlichen haben zu Hause einen Computer zur Verfügung, 60 Prozent einen eigenen. 92 Prozent haben Zugriff aufs Internet, allerdings nur 38 Prozent vom eigenen Zimmer aus. Mehr als zwei Drittel aller Jugendlichen gehen mehrmals pro Woche oder häufiger online. Dabei wird das Internet vor allem als Kommunikationsmedium genutzt, die häufigsten Tätigkeiten sind der Austausch über Instant Messenger und E-Mail, mehr als ein Viertel der jugendlichen Onliner sucht aber auch regelmäßig Chatrooms auf. Quelle: MPFS.de
2010: Laien überholen Medienunternehmen
Im Jahr 2010 werde “user-generated content” mehr genutzt als Inhalte von Medienunternehmen. Das geht als ein Punkt unter vielen aus der Studie Deutschland Online 4 hervor, die die Deutsche Telekom heute vorgestellt hat. Demnach werden 2015 werden 70 Prozent aller deutschen Haushalte einen Breitbandanschluss haben. Das superschnelle VDSL wird dabei dem heute gebräuchlichen ADSL den Rang ablaufen. Quelle: Heise.de. Siehe auch: Pressrelations.de
Mehr Online-Videos, weniger Fernsehen
Das Hype-Thema Online-Videos kratzt nun per Studie an der Institution Fernsehen. Der britische Sender BBC ließ 2070 Menschen befragen. Ergebnis: 43 Prozent der Briten, die mindestens einmal pro Woche Videos im Internet ansehen, glotzen deshalb nach eigenen Angaben weniger TV. Der Konsum von Online- und Handy-Videos nimmt weiter zu: Drei Viertel gaben an, jetzt mehr als noch vor einem Jahr Videos im Internet anzusehen. Quelle: Netzeitung

