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LINKLOAD vom 03.12.2009

Diesmal: Leitfaden für den Einstieg in Soziale Netzwerke, WordPress-Update unfallfrei überstehen, „Duplicate Content“ in einem WordPress-Blog vermeiden, Facebook-Anzeigen richtig schalten, Tools für Social-Web-Profilseiten, Video-TV-Box von Flip, Google hilft den Verlagen, AOL setzt auf Automatismen für schnelle News, halbherzige Online-Aktivitäten von Unternehmen, demnächst TV-Inhalte bei YouTube – gegen Geld, Times Skimmer, Blognetzwerk erreicht Abrufzahlen professioneller Newsseiten, Werk verschenken und trotzdem Geld verdienen und Thomas Knüwer im Interview. Den ganzen Beitrag lesen »

Mediatheken: Von Wassereimern und dem weiten Meer

Man stelle sich eine Situation am Meer vor. An einem langen Strand sind viele, viele Menschen und vergnügen sich kostenlos und fröhlich in den Wellen. Zwei, drei Dünen landeinwärts und von dornigen Sträuchern durch Blicke gut geschützt steht hier und da ein Wassereimer. Manche sind gut bewacht und man darf nur einen Blick auf den Eimer werfen, wenn man sich vorher darum beworben hat. Mitnehmen darf man den Eimer nicht und die Hand kann man auch nur leicht ins Wasser stecken. Bei einigen muss man bezahlen, um bis auf den Boden runtergehen zu dürfen. Aber das lohnt sich oft nicht, weil sowieso nur wenig Wasser drin ist. Was der Vergleich soll? Ganz einfach: Das Meer ist das Internet. Ein Eimer Wasser ist die Mediathek eines Fernsehsenders.

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Ostseestrand. Foto: Mario Thiel, thiema.com. Lizenz: CC BY-SA

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YouTube plant eigenen Bereich für Profi-Inhalte (inkl. Micropayment)

Google-CEO Eric Schmidt hat angekündigt, dass es sehr bald einen eigenen Bereich für professionell produzierte Inhalte auf YouTube geben wird. Dort werden dann zunächst TV-Inhalte und Filme von Sony Pictures, CBS, Metro-Goldwyn-Mayer, Lionsgate, Starz und der BBC zu finden sein. Weitere Anbieter wären denkbar. Auf einer eigenen (Unter-)Seite werden künftig die TV-Shows und Filme präsentiert. Die Anbieter haben die Möglichkeit, Werbung zuzulassen, die vor, während oder nach dem Video erscheint. Oder aber sie können sich die Inhalte künftig per Micropayment bezahlen lassen. Kommentatoren sehen darin eine gewisse Antwort auf das Videoportal Hulu, das voll auf professionelle Inhalte von TV-Sendern setzt und damit sehr gut fährt. Das Angebot wird zunächst auf die USA beschränkt sein. Mehr Infos dazu: All Things Digital, cnet news

LINKLOAD vom 31.03.2009

Und hier wieder eine frische Sammlung interessanter Links zu den Themen von UPLOAD. Diesmal: Internet-Sperr-Gesetz, Werbeeinnahmen der Tageszeitungen auf Talfahrt, US-Blog fördert investigativen Journalismus, Glotze an oder aus, ein Master-Studiengang für Social Media, eine beispielhafte Zeitung, die Ergebnisse der Twitterumfrage, schöne WordPress-Themes und eine Stellenanzeige. Den ganzen Beitrag lesen »

Kommt das TV-Portal hulu nach Deutschland?

Bislang darf man auf dem in den USA recht erfolgreichen TV-Portal hulu von Deutschland aus nichts abrufen. Nun scheint es aber so, dass die neuesten Folgen einiger NBC-Sendungen doch ohne Tricksereien abrufbar sind. Ob sich um einen Test oder ein Versehen handelt, ist bislang nicht klar. Eine offizielle Mitteilung gibt es dazu nicht. Beim Popkulturjunkie gibt es aber eine Liste von Inhalten, die derzeit angesehen werden können. Gefunden bei: @medienkompakt. Den ganzen Beitrag lesen »

Fernsehen auf Facebook

Immer mehr TV-Sendungen soll man auch über spezielle Apps im Social Network Facebook schauen können. Das gilt jedenfalls für die USA. In einem Blogposting schreibt Josh Elman, man könne über eine „neue Generation von Applications“ ganze Sendungen von Serien wie Grey’s Anatomy, Heroes oder Simpsons sehen und natürlich auch darüber diskutieren und sich austauschen. Allerdings kommen viele Inhalte offenbar über die Plattform Hulu, die derzeit ausschließlich in den USA genutzt werden kann – wenn man nicht gerade die Sperrung auf Basis der IP-Adresse umgeht.

Sevenload baut Angebot in Russland aus

Das deutsche Video- und Web-TV-Portal Sevenload vergrößert das Programmangebot beim russischen Ableger: 60 Web-TV-Format des russischen Anbieters Tvigle Media seien ab sofort dort abrufbar, heißt es in einer Pressemitteilung. Zu den Inhalten gehören Lifestyle, Boulevard, Cartoons, Comedy, Musik und Events. Lokalisierte Sevenload-Portale gibt es derzeit in acht Sprachen. In der Selbstdarstellung sieht man sich als „Europas führendes Social Media Network für Fotos, Videos und Web-TV“.

Umfrage: Streaming hilft der TV-Quote

Der US-Sender CBS hat 50.000 Nutzer ihres Streaming-Angebotes befragen lassen. Die Ausstrahlung kompletter Folgen im Netz hat demnach mehr positive als negative Folgen für die TV-Quote. Die meisten Befragten schauen nicht weniger fern als vorher. Ein Drittel gab an, die im Netz verfügbaren Serien eher im Fernsehen anzuschauen, weil sie im Internet darauf gestoßen sind. Mehr dazu in dieser Heise-Meldung, die sich wiederum auf diese Meldung beim Hollywood-Reporter bezieht.

Lesetipp: Mario Sixtus über die Zukunft des TV

Lesenswert, interessant und unterhaltsam ist Mario Sixtus‘ Essay über die Zukunft des Fernsehens, das die Süddeutsche Zeitung hier veröffentlicht. Er zeigt auf, wie sich die Medienlandschaft bereits verändert hat und noch verändern wird. Dass der Text ausgerechnet in der Süddeutschen erscheint, die in Sachen Internet bisher vor allem mit tendenziösen Schmähartikeln und fehlendem Fachwissen auf sich aufmerksam gemacht hat, ist natürlich besonders ironisch. Ob man in der Redaktion wohl bemerkt hat, dass sich Mario Sixtus‘ Ausführung durchaus auch auf Zeitungen anwenden lassen…?