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“Die Readers Edition hat ein großartiges Potenzial”
In einer E-Mail erklärt Michael Meier seinen Weggang von der Netzeitung und den Kauf des bisherigen Nebenprojekts Readers Edition. Die Readers Edition habe ein “großartiges Potenzial”. Leser und Bürger können sich äußern und in die Gesellschaft einmischen und brauchen nicht mehr zu hoffen, dass jemand ihr Anliegen druckt. Das werde den Journalismus und die Gesellschaft fundamental verändern. Nun wolle man Bürgerjournalismus und professionellen Journalismus miteinander verschränken. “Mit der neuen Struktur möchte ich die Readers Edition stärken und gemeinsam mit Ihnen weiterentwickeln”, schreibt Michael Maier. Auf medienrauschen ist die E-Mail im Wortlaut nachzulesen.
Netzeitung: Chefredakteur wechselt zu Web-2.0-Projekt
Michael Maier, bisher Chefredakteur der Netzeitung, wechselt am 1. Januar zur Readers Edition. Diese Zeitung wird ausschließlich von Lesern gemacht. “Sieben Jahre Netzeitung waren eine tolle Zeit. Ich möchte nun den Wandel des Journalismus begleiten, wie er sich durch die neuen Möglichkeiten im Internet ergibt”, sagte Michael Maier gegenüber dem Medienmagazin DWDL.de. Hat der ehemalige Chefredakteur von Berliner Zeitung und Stern wieder einmal die Zeichen der Zeit erkannt? Den ganzen Beitrag lesen »
Wir sind “Person of the year”
Jedes Jahr bestimmt das Time Magazine eine Person des Jahres. Dieses Jahr ist es nicht eine, es sind viele. Auf dem Titel ist eine Computertastatur und ein Bildschirm samt der bekannten YouTube-Videokontrollen zu sehen. Statt eines Bildes darin wird eine spiegelnde Fläche gedruckt. Und wer ist nun Person des Jahres? “You”. Also Sie und ich, Ihr Nachbar, mein Gemüsehändler? Fast. Sie sind “You”, wenn Sie zum Web 2.0 beitragen: bloggend, podcastend, Videos und Fotos hochladend – wie auch immer. Tun Sie das nicht sind Sie leider doch nicht “Person of the year”. Aber dann gibt es einen Trost für alle Leser aus Deutschland: Wir sind ja noch immer Papst. Quellen: Time.com, Netzeitung, DWDL.de, Problogger. P.S.: Einer wusste es schon Anfang Oktober…
Googles Flickr-Konkurrent auf Deutsch
Picasa Web Albums gibt es nun auch auf Deutsch. Googles Dienst steht in direkter Konkurrenz zu der erfolgreichen Fotocommunity Flickr, die zu Yahoo gehört. Der Trumpf des Google-Angebots ist die direkte Anbindung an die Fotoverwaltungs-Software Picasa, die Google kostenlos zum Download anbietet. Dabei können über die Software nicht nur eigene Bilder hochgeladen, sondern auch Fotos von anderen heruntergeladen werden. Als Systemanforderungen für Picasa Web Albums nennt Google den Internet Explorer 6.x, Firefox 1.x oder Safari 2.x. Andere Browser werden derzeit nicht unterstützt. Quelle: Golem.de
Podcasts sind “Lingua franca” der Gegenwart
Beim “Media Coffee” in Frankfurt am Main waren sich die anwesenden Experten aus Medien und PR einig: Podcasts sind wichtig und sie werden immer wichtiger. “Podcasts sind eine regelrechte Lingua franca: Die Message ist klar und auf den Punkt gebracht. Dies wird sich auch in Zukunft vorteilhaft auf die Entwicklung dieser Übertragungsform auswirken”, erklärte Kai Hattendorf, Senior Manager Public Affairs bei T-Online. Tilo Barz, Leiter Multimedia beim Hessischen Rundfunk, wies darauf hin, dass durch Blogs die Attraktivität einer Website erhöht werden kann. “Ein Blog kann etwas Leben auf eine Website bringen und sie auch sympathischer machen.” Allerdings meinte Tilo Barz, dass bei einem Blog viel beachtet werden muss, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. “Bloggen um des Bloggens Willen funktioniert nicht, es muss etwas Spezielles geben, das das Blog auch lesenswert macht, wie zum Beispiel ein Spaß-Faktor.” Quelle: Pressemtteilung
Angriff aus der zweiten Reihe
Tageszeitungen verlieren zusehends ihre Daseinsgründe ans Internet. Was die Verlage früher mit Kleinanzeigen verdienten, heimsen vermehrt Anbieter wie die Scout-Gruppe ein. Und ein Wochenmagazin wie der Spiegel informiert die Leser mit seinem Onlinedienst schneller und umfassender, als es eine gedruckte Zeitung je könnte. Zu allem Überfluss kommt nun der Angriff aus der zweiten Reihe: Weblogs und Podcasts drohen in den kommenden Jahren weitere Leser wegzuschnappen. Den ganzen Beitrag lesen »
Durchblick im Web 2.0-Dienstechaos
Es gibt so viele Dienste fürs Abspeichern von Lesezeichen und RSS-Feeds, dass manche Seite ein buntes Logo-Mosaik vorhält, damit auch jeder Nutzer eine direkte Verknüpfung zu seinem Lieblingsservice findet. Das neue Angebot AddThis.com will dem abhelfen. Statt aller Logos hat man nur noch das AddThis-Logo auf der Seite, der Nutzer wählt erst danach, zu welchem Dienst er den Link eigentlich hinzufügen will. Ja, soweit ist es gekommen… Quelle: Golem.de
2010: Laien überholen Medienunternehmen
Im Jahr 2010 werde “user-generated content” mehr genutzt als Inhalte von Medienunternehmen. Das geht als ein Punkt unter vielen aus der Studie Deutschland Online 4 hervor, die die Deutsche Telekom heute vorgestellt hat. Demnach werden 2015 werden 70 Prozent aller deutschen Haushalte einen Breitbandanschluss haben. Das superschnelle VDSL wird dabei dem heute gebräuchlichen ADSL den Rang ablaufen. Quelle: Heise.de. Siehe auch: Pressrelations.de
Leser-Zeitung “Readers Edition” soll besser werden
Das von der Netzeitung gestartete Projekt “Readers Edition” soll in die zweite Phase gehen, teilen die Macher mit. Diese Nachrichtenseite wird nur von Lesern und freiwilligen Moderatoren gestaltet. Zahl und Qualität der Artikel überzeugte bislang offenbar nicht. Unterstützt wird das Projekt vom erfahrenen Publizisten und Berater Hugo E. Martin. Quelle: Readers Edition
Mehr Online-Videos, weniger Fernsehen
Das Hype-Thema Online-Videos kratzt nun per Studie an der Institution Fernsehen. Der britische Sender BBC ließ 2070 Menschen befragen. Ergebnis: 43 Prozent der Briten, die mindestens einmal pro Woche Videos im Internet ansehen, glotzen deshalb nach eigenen Angaben weniger TV. Der Konsum von Online- und Handy-Videos nimmt weiter zu: Drei Viertel gaben an, jetzt mehr als noch vor einem Jahr Videos im Internet anzusehen. Quelle: Netzeitung

