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VW schlämmert weiter

Auf 3,6 Millionen Seitenabrufe kann das Werbeblog von Volkswagen und Horst Schlämmer alias Hape Kerkeling verweisen. Offenbar genügt das den Ansprüchen des Autoherstellers. Das Schlämmer-Blog findet seine Fortsetzung nun auf der Seite schlaemmerhatgolf.tv. Noch kann ich zwischen den Seiten gerade keinen Unterschied erkennen… Tipp: Das Medienhandbuch hat ein Interview mit Friedrich von Zitzewitz, Executive Creative Director bei der verantwortlichen Agentur Tribal DDB. Quelle: Pressemitteilung

Weblog zur Pressefreiheit gestartet

Der Deutsche Journalistenverband (DJV) hat ein Pressefreiheits-Blog gestartet. „Wir hoffen auf eine rege Beteiligung, denn die Pressefreiheit ist eine Säule der Demokratie und geht daher jeden etwas an“, sagt Hendrik Zörner, Sprecher des DJV, im Gespräch mit pressetext. Erstaunlich, dass Hendrik Zörner im selben Artikel Weblogs per se abspricht, Journalismus zu sein: „Es gibt zwar unterschiedliche Formen von Blogs, mit Journalismus haben diese aber nichts zu tun.“ In allererster Linie sieht er sie als Diskussionsforen. Fragt sich nur: Warum hat der DJV dann ein Blog gestartet und kein Forum? Kommentieren kann man übrigens erst nach Anmeldung…

„Time Magazine“: Weblogs als Vorbild

Das „Time Magazine“ nimmt sich Blogger zumindest teilweise zum Vorbild und verändert seine traditionelle Arbeitsweise. Auf diesem Weg will man einem Bedeutungsverlust vor allem bei den jüngeren Lesern entgegentreten. Bisher entstehen die Artikel als Gruppenarbeit: Es gibt Informationssammler, die ihre Ergebnisse an Korrespondenten übermitteln, die geben ihre Texte an die Redaktion, wo sie die endgültige Form erhalten. Den ganzen Beitrag lesen »

In eigener Sache: UPLOAD-Quellen

Die Seiten, aus denen UPLOAD seine aktuellen Meldungen bekommt, finden sich jetzt in der Übersicht UPLOAD-Quellen. Auf der Startseite findet sich dieser Verweis unten rechts zwischen der letzten Kurzmeldung und der Schlagwörterliste. Seine Quellen zu nennen ist im Journalismus Pflicht, in Weblogs gehört es zumindest zum guten Ton. Und eine „Blogroll“ mit empfehlenswerten Weblogs gehört ebenso zur Grundaustattung. Die Liste wird laufend erweitert.

Duese5: klickenswerte Blogs

Auf der Seite Duese5 stellt Armin „Farlion“ Meier jeden Tag ein neues Blog vor, das bislang kaum einer kennt. „Dabei versuche ich Wert darauf zu legen, nicht die bereits bekannten ‚A-Blogs‘ in den Vordergrund zu stellen, sondern die kleinen Blogs, die unermüdlich und oftmals unentdeckt von den großen Besucherzahlen ihr Dasein fristen“, schreibt er in der Selbstdarstellung. Wer will, kann Blogs vorschlagen, natürlich auch sein eigenes. Gefunden über: Basic Thinking

2500 Dollar für bestes Studenten-Newsblog

Der Nachrichtensender CNN und das Centre de Formation des Journalistes (CFJ) haben einen Wettbewerb für studentische Newsblogs in Europa ins Leben gerufen. Beim „Newsblog Award“ gibt es immerhin 2500 US-Dollar und ein dreimonatiges Training in der Zentrale von CNN International in London zu gewinnen. Die teilnehmenden Blogs müssen allerdings in Englisch oder Französisch verfasst sein, der Blogger darf am 31. Dezember 2006 nicht älter als 30 Jahre gewesen sein und muss an einer Universität oder einer Journalistenschule innerhalb der Europäischen Union Journalismus studieren. Mehr Informationen dazu auf dieser Seite. Quelle: jepblog

Tagesschau-Chefs wollen bloggen

In einem Blogbeitrag hat Dr. Kai Gniffke angekündigt, dass er gemeinsam mit Thomas Hinrichs ein Chefredakteurs-Blog führen will. „Wir sind gespannt auf noch mehr Feedback von Ihnen im Internet. Mag sogar sein, dass viele Zuschauer solch einen Dialog schlichtweg für selbstverständlich halten“, schreibt Dr. Kai Gniffke. Neue Blogbeiträge soll es allerdings nur unregelmäßig geben. Der Start ist für den 2. Januar vorgesehen.

Peter Kloeppel warnt vor dem Internet

Für den Journalismus und vor allem die Recherche sieht RTL-Chefredakteur Peter Kloeppel nicht nur Vorteile im Internet. „Wer es sich heute einfach macht, gibt in einer Suchmaschine einen Begriff ein und hofft, dass der Computer die Arbeit erledigt – und bei Wikipedia verifiziert man dann die Ergebnisse. Das reicht aber nicht“, sagt er gegenüber dem Medienmagazin DWDL.de. Vor allem die Glaubwürdigkeit der Informationen sieht er als Problem, beispielsweise auch bei Blogs. Andererseits haben gerade die Weblogs auch Vorteile: „Auf diesem Wege kann man viel darüber erfahren, was andere Menschen umtreibt, oder Themen entdecken auf die man selbst vielleicht gar nicht gekommen wäre.“