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Studienergebnisse: Weblogs und alte Medien ergänzen sich

Zwischen Weblogs und professionellem Journalismus sieht ein jetzt veröffentlichter Artikel „eher eine komplementäre als eine konkurrierende Beziehung“. Die Autoren Christoph Neuberger, Christian Nuernbergk und Melanie Rischke haben bisherige Forschungsergebnisse zusammengefasst und in der Fachzeitschrift „Media Perspektiven“ (Ausgabe 2/2007) veröffentlicht. Zu der Frage, warum Weblogs gelesen werden, heißt es in einer Zusammenfassung der Ergebnisse: „Erste Forschungsergebnisse sehen wichtige Gründe in der Exklusivität von Informationen, der „besseren“ Perspektive, der größeren Ehrlichkeit und der klar erkennbaren Meinung in Blogs.“ Der Volltext des Artikels kann hier als PDF (306 KB) heruntergeladen werden. Gefunden bei: Netzjournalist

VW schlämmert weiter

Auf 3,6 Millionen Seitenabrufe kann das Werbeblog von Volkswagen und Horst Schlämmer alias Hape Kerkeling verweisen. Offenbar genügt das den Ansprüchen des Autoherstellers. Das Schlämmer-Blog findet seine Fortsetzung nun auf der Seite schlaemmerhatgolf.tv. Noch kann ich zwischen den Seiten gerade keinen Unterschied erkennen… Tipp: Das Medienhandbuch hat ein Interview mit Friedrich von Zitzewitz, Executive Creative Director bei der verantwortlichen Agentur Tribal DDB. Quelle: Pressemitteilung

Weblog zur Pressefreiheit gestartet

Der Deutsche Journalistenverband (DJV) hat ein Pressefreiheits-Blog gestartet. „Wir hoffen auf eine rege Beteiligung, denn die Pressefreiheit ist eine Säule der Demokratie und geht daher jeden etwas an“, sagt Hendrik Zörner, Sprecher des DJV, im Gespräch mit pressetext. Erstaunlich, dass Hendrik Zörner im selben Artikel Weblogs per se abspricht, Journalismus zu sein: „Es gibt zwar unterschiedliche Formen von Blogs, mit Journalismus haben diese aber nichts zu tun.“ In allererster Linie sieht er sie als Diskussionsforen. Fragt sich nur: Warum hat der DJV dann ein Blog gestartet und kein Forum? Kommentieren kann man übrigens erst nach Anmeldung…

„Time Magazine“: Weblogs als Vorbild

Das „Time Magazine“ nimmt sich Blogger zumindest teilweise zum Vorbild und verändert seine traditionelle Arbeitsweise. Auf diesem Weg will man einem Bedeutungsverlust vor allem bei den jüngeren Lesern entgegentreten. Bisher entstehen die Artikel als Gruppenarbeit: Es gibt Informationssammler, die ihre Ergebnisse an Korrespondenten übermitteln, die geben ihre Texte an die Redaktion, wo sie die endgültige Form erhalten. Den ganzen Beitrag lesen »

In eigener Sache: UPLOAD-Quellen

Die Seiten, aus denen UPLOAD seine aktuellen Meldungen bekommt, finden sich jetzt in der Übersicht UPLOAD-Quellen. Auf der Startseite findet sich dieser Verweis unten rechts zwischen der letzten Kurzmeldung und der Schlagwörterliste. Seine Quellen zu nennen ist im Journalismus Pflicht, in Weblogs gehört es zumindest zum guten Ton. Und eine „Blogroll“ mit empfehlenswerten Weblogs gehört ebenso zur Grundaustattung. Die Liste wird laufend erweitert.