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Wissensportal Google Knol ist jetzt öffentlich

Google Knol ist jetzt offen für alle. Manche sehen in dem Wissensportal eine Konkurrenz für Wikiüedia. Ein wesentlicher Unterschied ist die Betonung der Autoren und ihres Fachwissens bei Google Knol. Übrigens: Hier gibt es bei UPLOAD einen Vergleich der Ansätze von Wikipedia, Google Knol und Citizendium. Weitere Infos im offiziellen Google-Blog, bei ReadWriteWeb und bei TechCrunch.


Wikipedia, Citizendium, Google Knol: Welches System ist das beste?

Wenn es ums digitale Publizieren geht, taucht eine Frage immer wieder auf: Bringen neue technische Möglichkeiten auch neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit oder überträgt man am Ende doch einfach das, was sich bereits bewährt hat, auf digitale Medien? Ein Beispiel: Online-Lexika. Wikipedia ist weithin bekannt. Mit Google Knol ist ein neuer Mitstreiter in Vorbereitung. Wikipedia-Mitbegründer Larry Sanger hat wiederum Citizendium gegründet. Die Systeme sind höchst unterschiedlich. Wer wird sich am Ende durchsetzen?

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Citizendium: die bessere Wikipedia?

Unter dem Namen Citizendium hat Wikipedia-Mitbegründer Larry Sanger ein neues Online-Nachschlagewerk gestartet. Die Basis ist ähnlich der Wikipedia: Im Prinzip kann jeder sein Wissen beitragen, um das Werk zu erweitern und zu korrigieren. Beim Citizendium werden die Artikel aber von Experten begutachtet und alle Teilnehmer müssen ihren tatsächlichen Namen preisgeben. Eine solche Mischung aus Fachleuten und dem “Wissen der Masse” firmiert beispielsweise unter dem Begriff “Balance Generated Content” – im Gegensatz zum User Generated Content. Gefunden bei: digital:next


Peter Kloeppel warnt vor dem Internet

Für den Journalismus und vor allem die Recherche sieht RTL-Chefredakteur Peter Kloeppel nicht nur Vorteile im Internet. “Wer es sich heute einfach macht, gibt in einer Suchmaschine einen Begriff ein und hofft, dass der Computer die Arbeit erledigt – und bei Wikipedia verifiziert man dann die Ergebnisse. Das reicht aber nicht”, sagt er gegenüber dem Medienmagazin DWDL.de. Vor allem die Glaubwürdigkeit der Informationen sieht er als Problem, beispielsweise auch bei Blogs. Andererseits haben gerade die Weblogs auch Vorteile: “Auf diesem Wege kann man viel darüber erfahren, was andere Menschen umtreibt, oder Themen entdecken auf die man selbst vielleicht gar nicht gekommen wäre.”


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