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LINKLOAD vom 09.06.2009
Und hier ist er wieder: Ein frischer Packen Links zu den Themen von UPLOAD, sorgsam zusammengestellt, handverlesen und praktisch verschnürt. Diesmal dabei: Die Twitpocalypse ist nahe, YouTube-Milliarden, Lehren aus dem Verkauf eines E-Books, neues Twitter-Plugin für WordPress, Podcast Producer 2 und die 30 reichsten Internetunternehmer. Den ganzen Beitrag lesen »
LINKLOAD vom 03.06.2009
Handverlesene Links, aus dem Vollen geschöpft, drapiert zu den Themen von UPLOAD: Das ist LINKLOAD. Heute mit: Google Wave im Praxistest, WordPress-Plugins für Google Analytics, kostenloser Musik, twitternden Soldaten in Afghanistan, einem E-Book-Shop von Google, einer Art Wikipedia mit Bezahlung, YouTube XL für den ganz großen Schirm und kostenpflichtigen Pro-Accounts beim YouTube-Konkurrenten Hulu. Den ganzen Beitrag lesen »
Neuer Film von Luc Besson zeitgleich im Kino und auf YouTube
Weltpremiere: Der Dokumentarfilm “Home” über den kritischen Zustand der Erde ist ab 5. Juni sowohl in Kinos als auch auf YouTube zu sehen – darüber hinaus wird er im Fernsehen und “open air” auf Großbildleinwand in mehreren deutschen Städten gezeigt. Der Fotograf Yann Arthus-Bertrand führt Regie. Produzent ist Luc Besson (“Leon – der Profi”,”Das fünfte Element”). Film-Ausschnitte, Interviews und Einblicke hinter die Kulissen des Filmdrehs sind im eigenen YouTube-Kanal zu sehen. Zusatzinformationen gibt es außerdem auf Google Maps. “Dort lassen sich fünf integrierte Informationsebenen – so genannte Layer – aktivieren, die nutzergenerierte Inhalte zu der Filmthematik sowie Wissenswertes zum Umwelt- und Naturschutz anzeigen”, heißt es in der Pressemitteilung.
YouTube mit "Real Time" auf dem Weg zum Social Network
YouTube unternimmt mit der neuen Funktion “RealTime” weitere zaghafte Schritte, um sich von einer reinen Videoplattform wegzubewegen und sich zu einem Social Network weiterzuentwickeln. Die US-amerikanische Seite TechCrunch hatte die Möglichkeit, das Feature zu testen. Es besteht aus einer auf allen YouTube-Seiten sichtbaren Leiste am unteren Bildschirmrand, über die man mit seinen Freunden Tipps für Videos austauschen kann und sieht, was andere Leute gerade anschauen. Was zunächst wie ein Gimmick wirkt, ist tatsächlich ein wichtiger Schritt für das Videoportal Nr.1.

Screenshot von YouTube RealTime auf TechCrunch.
LINKLOAD vom 22.04.2009
Und hier wieder eine frische Sammlung interessanter Links zu den Themen von UPLOAD. Diesmal mit dabei: Adobes Flash auf anderen Plattformen, Crowdsourcing-Beispiel YouTube-Sinfonieorchester, den irrationalen Wünschen der Jungen Union, dem Wachstum in der Podcastszene sowie Podcastingtipps und neuen Features bei Google. Diesmal leider ganz ohne Twitter. Ist damit der Zenit des Microbloggings überschritten?
YouTube plant eigenen Bereich für Profi-Inhalte (inkl. Micropayment)
Google-CEO Eric Schmidt hat angekündigt, dass es sehr bald einen eigenen Bereich für professionell produzierte Inhalte auf YouTube geben wird. Dort werden dann zunächst TV-Inhalte und Filme von Sony Pictures, CBS, Metro-Goldwyn-Mayer, Lionsgate, Starz und der BBC zu finden sein. Weitere Anbieter wären denkbar. Auf einer eigenen (Unter-)Seite werden künftig die TV-Shows und Filme präsentiert. Die Anbieter haben die Möglichkeit, Werbung zuzulassen, die vor, während oder nach dem Video erscheint. Oder aber sie können sich die Inhalte künftig per Micropayment bezahlen lassen. Kommentatoren sehen darin eine gewisse Antwort auf das Videoportal Hulu, das voll auf professionelle Inhalte von TV-Sendern setzt und damit sehr gut fährt. Das Angebot wird zunächst auf die USA beschränkt sein. Mehr Infos dazu: All Things Digital, cnet news
Ein großer Pool für kleine Schwimmer – Tipps für neue Musiker im Netz
Immer wieder hört man sie rufen, dass der aktuelle Musikmarkt wie geschaffen für kleine Bands und Künstler sei. Die Möglichkeiten seien quasi unbegrenzt und in diesem Wandel der Branche sollen wir also die großen Nutznießer sein. Und tatsächlich stimmt das, zumindest zum großen Teil, denn letztendlich kommt es dann doch auf die Musik an. Wie kann man also die neuen Möglichkeiten optimal nutzen? Drei Möglichkeiten, die sich für mich bewährt haben, möchte ich hier vorstellen.
Wie pleite ist YouTube?
YouTube werde in diesem Jahr 470 Millionen US-Dollar Verlust machen, rechnen Analysten der Credit Suisse vor. 240 Millionen US-Dollar Einnahmen stehen demnach 710 Millionen US-Dollar Ausgaben gegenüber. Für Abgesänge auf das weltgrößte Videoportal sei es aber viel zu früh, erklärt Matthias Schwenk auf bwlzweinull. So habe YouTube-Besitzer Google bei Bedarf durchaus Möglichkeiten, das Portal zu monetarisieren. Die Kosten würden auch künftig nicht so sehr ansteigen, wie manche vermuten. Nicht zuletzt gehe es Google nicht allein darum, das größte Videoportal zu betreiben – schließlich finde man wieder ein Stückchen mehr über die Surfgewohnheiten der Nutzer heraus.
Streit mit der GEMA: YouTube sperrt viele Musikvideos in Deutschland
Weil die GEMA zu hohe Abgaben fordere, gebe es auf YouTube für deutsche Nutzer vorerst keine Musikvideos von EMI, Sony und Universal mehr zu sehen. So die offizielle Darstellung von YouTube. Um die Höhe der Forderungen zu verdeutlichen, wird in dem Posting vorgerechnet, dass eine CD mit diesen Maßstäben bepreist 500 Euro kosten müsste. Davon abgesehen weigere sich die GEMA, genaue Auskunft darüber zu geben, für welches Repertoire sie denn eigentlich noch zuständig sei. Die GEMA wiederum kritisiert YouTubes Weigerung, “ausreichende Informationen zu den genutzten Musikwerken und der Anzahl der Streams” zu geben. Ohne das könne man aber gar nicht beurteilen, inwiefern die Vergütung angemessen sei. Mehr dazu hier in der Pressemitteilung der GEMA. Gefunden bei: Netzökonom, Rivva.
YouTube: Creative Commons und bezahlte Downloads
YouTube eröffnet seinen Nutzern neue Möglichkeiten. So können die Uploader der Videos nun auch das Herunterladen offiziell ermöglichen und dabei eine Creative-Commons-Lizenz auswählen. Hintergrund: Bei den Creative Commons kann man gezielt Rechte freigeben oder einschränken – zum Beispiel die kommerzielle Nutzung verbieten oder erlauben. Weitere Neuerung bei YouTube: Testweise soll es eine Bezahlmöglichkeit per Google Checkout für solche Downloads geben. Mehr dazu im offiziellen YouTube-Blog.

