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"Die Verlage waren zu behäbig" – Interview mit NZZ Folio-Redaktionsleiter Daniel Weber
Die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) gehört zu den Flaggschiffen des Qualitätsjournalismus. Seit wenigen Tagen blickt das Blatt übrigens mit einem schicken neuen Layout stolz beim Zeitungshändler aus der Auslage. Und das zur Zeitung gehörende Monatsmagazin NZZ Folio beschäftigt sich in seiner Oktoberausgabe mit dem Themenschwerpunkt Zeitung und deren Zukunft. Abgesang oder Aufschwung mit neuen Ideen? Naht der Untergang des raschelnden Mediums oder haben Papier und Druckerschwärze noch eine Chance gegen den mächtigen Übervater Online? Mit diesen Fragen hat sich die Redaktion des Monatsmagazins auseinandergesetzt und interessante Beiträge hierzu verfasst. Daniel Weber ist Redaktionsleiter bei NZZ Folio und gibt uns einige Antworten zur Zukunft des Printmediums. Hinweis: Wir verlosen drei Exemplare des Hefts!

LINKLOAD vom 30.07.2009
Heute: Michael Arrington denkt über eine schlanke und schlagkräftige neue Version der New York Times nach, neue Musik-Software im kostenlosen Beta-Test, klassische Musik entdeckt das Netz, Spotify und Apple als perfektes Paar, WordPress 2.0.x ausgelaufen, Internetsperrgesetz verspätet sich.
LINKLOAD vom 08.07.2009
Heute: Online-Wahlkampf, Internetsperren, kleine Zeitungen, Vodafone, Feedburner, Google Chrome OS, WordPress-Wunschkonzert, WordPress 2.8.1 Release Candidate 1, Videos vom iPhone zu Facebook hochladen, Technorati und Twittorati, The Printed Blog hat ausgedruckt.
New York Times Reader 2.0 und die Zeitung der Zukunft
Die New York Times zeigt mit ihrem Times Reader, in welche Richtung sich Zeitungen in Zukunft entwickeln. Der Reader ist ein Programm, das seine Daten aus dem Internet bezieht, aber auch ohne Netzzugang funktioniert. Er zeigt die aktuelle Ausgabe der New York Times augenfreundlich und bildschirmoptimiert an und bringt dazu weitere Inhalte, die die gedruckte Zeitung nicht bieten kann – tagesaktuelle Nachrichten und Videos beispielsweise. Das alles ist eine recht praktische Benutzeroberfläche verpackt. Kurz gesagt: So sollten Online-Zeitungen heute aussehen. Und so kann man sich auch künftig Zeitungen in Zeiten des Internets vorstellen.

Screenshot des Times Reader.
Sprechblase – Das Web ist nicht dazu da, Tageszeitungen zu verkaufen
“Wer als Printverlag noch glaubt, er könne seinen Webauftritt dazu benutzen, um mehr gedruckte Exemplare und Anzeigen zu verkaufen, um mehr Abonnementen zu werben, der macht einen schweren Denkfehler und hat die Dynamik und den massiven Wandel der Publikationsmärkte nicht erkannt.” …zum ganzen Artikel von Cem Basman bei Sprechblase
LINKLOAD vom 31.03.2009
Und hier wieder eine frische Sammlung interessanter Links zu den Themen von UPLOAD. Diesmal: Internet-Sperr-Gesetz, Werbeeinnahmen der Tageszeitungen auf Talfahrt, US-Blog fördert investigativen Journalismus, Glotze an oder aus, ein Master-Studiengang für Social Media, eine beispielhafte Zeitung, die Ergebnisse der Twitterumfrage, schöne WordPress-Themes und eine Stellenanzeige. Den ganzen Beitrag lesen »
Die vage Zukunft der Zeitungen und des Journalismus
Die Debatte um die Zukunft des Journalismus allgemein und speziell um die Zukunft der Zeitungen ist auf einem neuen Höhepunkt angekommen. Bezahlte Inhalte sollen (wieder einmal) als Rettung herhalten. Parallel erreicht die Zeitungskrise in den USA immer neue Höhepunkte. Nun haben sich die “Rocky Mountain News” verabschiedet – nur wenige Tage vor dem 150. Geburtstag. In diesem Beitrag finden sich Links zu den Brennpunkten der aktuellen Diskussion. Dazu einige persönliche Gedanken als jemand, der sein journalistisches Handwerk bei einer Tageszeitung gelernt hat. Den ganzen Beitrag lesen »
Wie viel bedrucktes Papier können sich Zeitungen noch leisten?
Papier zu bedrucken und zu verteilen war über viele Jahrhunderte eine ausgezeichnete, effiziente, schnelle und kostengünstige Möglichkeit, Informationen zu verbreiten. Heute ist es das nicht mehr. Die New York Times könnte viel Geld sparen, würde sie ihre gedruckte Ausgabe einstellen und stattdessen allen Abonnenten einen Reader wie den Amazon Kindle schenken, lautet eine Beispielrechnung.
Studie: Zeitungs-Websites lernen weiter von Blogs
Was sich bereits bei der 2007er Ausgabe der Zeitungsstudie andeutete, setzt sich in der neuesten Auflage fort: Auf Websites von Tageszeitungen hält vermehrt Einzug, was bspw. auf Blogs schon lange zu finden ist. Video hat stark zugenommen. RSS-Feeds gehören bei den meisten dazu (allerdings bei den wenigsten im Volltext). Passende Links fürs Social Bookmarking (delicious, Mr. Wong etc.) erleben einen heftigen Anstieg. Foren und Chats spielen dagegen kaum noch eine Rolle. Ganz unbloggig: Den stärksten Zuwachs überhaupt hat die Registrierungspflicht. Mehr dazu hier bei Steffen Büffel auf media-ocean. Gefunden bei: KoopTech, Hugo E. Martin. Mehr Reaktionen: Rivva.


