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Zeitungen lernen von Blogs

…hatte ich hier schon einmal geschrieben und bezog mich auf die zweite Zeitungsstudie. Zu einem ganz ähnlichen Ergebnis kommt Benedikt Köhler auf viralmythen. Er hat acht Webseiten von Tageszeitungen untersucht und nach typischen Funktionen und Angeboten gesucht, die sich sonst vor allem bei Blogs finden. Am bloggigsten sind übrigens Zeit und Tagesspiegel. Alle Informationen und die Diskussion dazu gibt es hier. Gefunden bei: medienlese.com.


Fünf Thesen zur Zeitung der Zukunft

Steffen Büffel hat im Blog medienlese fünf Thesen zur Zeitung der Zukunft angeschlagen. Grundfrage: Wie crossmedial muss es denn eigentlich sein?


Lesetipp: Verlage auf der Suche nach der verlorenen Zukunft

In der aktuellen brand eins gibt es einen schönen Artikel, der die aktuelle Situation vieler Printverlage zwischen sinkenden Werbeeinahmen und nicht vorhandener Online-Strategie zusammenfasst. Zitat: “Das Heil aber, da sind sich plötzlich alle einig, liegt nun in der Qualität der journalistischen Erzeugnisse. Das ist erstaunlich, haben doch die deutschen Verlage in den vergangenen Jahren alles getan, um auf Kosten der Güte die Rendite hochzuhalten: Journalisten wurden entlassen, Redaktionen zusammengelegt, Seiten gestrichen und Werbeformate eingeführt, bei denen der Unterschied zwischen Reklame und Redaktion verschwimmt.” Zum ganzen Artikel bei brand eins.


Zeitungen lernen von Blogs

…könnte man ein wenig ketzerisch sagen, wenn man die Ergebnisse der zweiten Ausgabe der Zeitungsstudie anschaut. Innerhalb eines Jahres haben die 105 untersuchten, großen deutschen Zeitungen beispielsweise Social Bookmarking für sich entdeckt, ebenso RSS und Kommentare zu Artikeln. Nur noch ein paar Jahre und sie haben sich von den Funktionen her den Weblogs angeglichen… Mehr dazu hier bei Alexander Svensson.


Warum lokale Tageszeitungen eigentlich wie Weblogs sind

Weblogs sind noch immer ein missverstandenes Phänomen. Von manchen werden sie mit Foren verwechselt, von anderen mit Online-Tagebüchern gleichgesetzt. Dabei sind Weblogs Internetseiten mit einigen besonderen Eigenschaften. Und diese besonderen Eigenschaften sollten vor allem Tageszeitungsverlage hellhörig werden lassen. Blogs wären die logische Plattform für eine Online-Lokalzeitung.

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USA: Newsseiten immer beliebter

Eine Studie der Harvard Universität zeigt, dass Newsseiten im Internet gegen Zeitungen und Fernsehen als Nachrichtenquelle zunehmend gewinnen. Gemeint sind damit Angebote wie Digg, auf der Nachrichten gesammelt und durch die Nutzer bewertet werden. Artikel von Tageszeitungen stehen hier einträchtig neben Beiträgen aus Weblogs. Mehr dazu bei IT-Wire. Gefunden bei Innovation Wings.


Frühstückstreffen zum Thema "Medien 2.0"

Am 31. August gibt es in Hamburg das nächste “Social Web Breakfast”, diesmal mit dem Schwerpunkt “Medien 2.0″. Ort ist das Hamburger East Hotel. Es geht los um 8.30 Uhr – also mitten in der Nacht. Arme Teilnehmer. Zu Gast ist Alexander Svensson (Wortfeld), der untersucht hat, welche Web 2.0-Funktionen deutsche Verlage auf ihren Internetseiten anbieten. Quelle und weitere Informationen: PR Blogger Klaus Eck.


Was ist “User Powered Journalism”?

Die Suche nach “User Powered Journalism” bringt aktuell bei Google keinen Treffer. Das möchte ich ändern. Denn nachdem das Thema der durch Nutzer erstellten Inhalte seinen Höhepunkt erreicht hat, stellt sich die Frage nach dem nächsten Schritt. Und der kann nur sein: Mach was aus diesen vielen, vielen Inhalten. Und mach es wie ein Profi.

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Chefredakteure: Tageszeitungen sind kein Leitmedium mehr

Selbst Chefredakteure von Tageszeitungen sehen ihre Produkte nicht mehr in der Rolle des Leitmediums. Dies ergab eine Studie des Fachbereichs Kommunikationswissenschaft und Journalistik an der Stuttgarter Universität Hohenheim. Sinkende Auflagen werden nun nicht mehr auf die Konjunktur geschoben, sondern dem veränderten Nutzungsverhalten der Leser angelastet. 49 Prozent der Befragten sehen das Internet als Konkurrenzmedium. 87,4 Prozent glauben, dass die Papier-Zeitung als Medium überleben wird. Gefunden im Trierer Medienblog.


Zeitungen: die Zukunft ist hybrid

Die US-amerikanische Starbloggerin Arianna Huffington sieht die Zukunft nicht in der Entscheidung zwischen Print- und Onlinemedien. Vielmehr sei die Zukunft der Nachrichten hybrid. Die vielen Nachrufe auf die gedruckte Zeitung seien “lächerlich” oder jedenfalls “vollkommen verfrüht”. Der Auslöser für diese Erkenntnisse: ein Frühstück. Sie erklärt aber auch: Die Veränderungen werden dennoch dramatisch sein. Mehr dazu im Artikel selbst: “News 2.0: the Hybrid Future is Kicking Down the Door”.


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