Studenten entwerfen fünf Visionen für das Buch von morgen

An der Universität der Künste Berlin versuchen Studenten der New Media Studio Class das Buch „neu zu denken“. Herausgekommen sind fünf unterschiedliche Visionen von Büchern, die zwar noch als Bücher erkennbar sind, aber dennoch teils weit darüber hinaus gehen.

Der Hintergrund laut Selbstbeschreibung:

In diesem Projekt werden die digitalen Möglichkeiten untersucht, das Buch als Medium neu zu denken. Wir untersuchen und experimentieren mit den Möglichkeiten das Buch durch visuelle Codes mit digitalen Inhalten zu verlinken; mit Methoden der Augmented Reality die zweidimensionale Schnittstelle Buch durch dreidimensionale, bewegten Darstellungen zu überlagern; durch neue Werkzeuge, wie Stifte mit Kamera neue Interaktionen zu nutzen; durch Produktionstechiken wie Lasercut das Buch als Objekt neu zu modellieren; durch neue Druckverfahren, wie Print on demand personalisierte Bücher auch in kleinen Auflagen zu ermöglichen, usw.

Gerade der Bereich der Wissens- und Lernmittel ist ein Bereich, der sich für die Untersuchung von neuen experimentellen Anwendungen anbietet. Das Vermitteln von Wissen ist ein komplexer Prozess, der visuelle Modelle, erklärende Texte, auditive Unterstützung, animierte, flexible und interaktive Prozesse und mehr benötigt.

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Von: Jan Tißler, Datum: Freitag, den 17. September 2010, Reaktionen: 1 Reaktion »


Schlagwort Enriched Media – Enhance your E-Book

Foto: spacejunkie / photocase.com

Was bedeutet Enriched Media?

Der Begriff Enriched Media meint zum einen, reinen Fließtext um multimediale und interaktive Inhalte zu erweitern, zum anderen die Struktur eines Buches an sich zu verändern – mittels der Möglichkeiten, die das digitale Medium (egal ob PC, Smartphone, E-Reader oder Tablet) bietet.

In diesem Beitrag möchte ich Möglichkeiten (und Noch-Nicht-Möglichkeiten respektive Visionen) aufzeigen, die Herstellern zur Verfügung stehen, um ihre E-Books von einer „digitalen Print-Ausgabe“ zu einer neuen Leseerfahrung upzugraden.

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Von: Nicolai Eckerlein, Datum: Donnerstag, den 16. September 2010, Reaktionen: Kommentare deaktiviert für Schlagwort Enriched Media – Enhance your E-Book


Facebook-Tipp: Erweiterte Funktionen des Like-Buttons für die Buchwerbung nutzen

Schon öfter habe ich auf Annette Schwindt hingewiesen, weil sie PR-Expertin, Facebook-Profi und Autorin ist. Auch dank dieser Kombination zeigt sie immer wieder clevere Wege auf, wie man Facebook für das Promoten einzelner Bücher nutzen kann. Diesmal geht es um den Like-Button. Und der kann einige Tricks, die nicht jeder kennt.

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Von: Leander Wattig, Datum: Mittwoch, den 15. September 2010, Reaktionen: Kommentare deaktiviert für Facebook-Tipp: Erweiterte Funktionen des Like-Buttons für die Buchwerbung nutzen


5 Fragen an… Ralf Biesemeier, readbox

Das readbox-Gründungsteam mit Ralf Biesemeier, Patrick Pommerenke, Torsten Husemann (v.l.n.r.). Auf dem Bild fehlt Marcus Straßer, der den Großteil der Software entwickelt hat.

Im Rahmen des Themenschwerpunkts befragen wir interessante Buch-Startups und -Dienste aus dem deutschsprachigen Raum und stellen sie kurz vor. In diesem Fall antwortet Ralf Biesemeier, Mitgründer von readbox. Er meint im Interview mit UPLOAD: „Das Internet – und insbesondere digitale Inhalte wie E-Books – bieten fantastische Möglichkeiten, denn hier spielt Größe und Budget nicht eine solch große Rolle.“ Daraus abgeleitet sagt er mit Blick auf die kommenden Jahre: „Es wird noch mehr Veröffentlichungen geben, mit Sicherheit auch mehr Veröffentlichungen, die ohne Verlage stattfinden.“

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Von: Jan Tißler, Datum: Dienstag, den 14. September 2010, Reaktionen: 1 Reaktion »


Mehr Kanäle, mehr Formate: Herausforderung Medienvertrieb

Foto: jameek / photocase.com

Verlage und Buchhandlungen müssen sich in einem mehrmedialen Markt vertrieblich neu aufstellen, intern Technik und Abläufe optimieren, extern neue Dienstleister und Partner suchen, und sich vor allem mit ihren Kunden neu bzw. noch mehr vernetzen. Früher war die Welt für Verlage auch nicht einfacher, aber überschaubarer – denn es gab „nur“ gedruckte, später auch elektronische, aber dennoch physische Produkte. Diese wurden entweder über den Handel, den Versandhandel oder direkt vertrieben. Auch das war schon eine Herausforderung. Doch mit dem Aufkommen des Internet ist der Vertrieb von Verlagsprodukten noch komplexer geworden.

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Von: Ehrhardt F. Heinold, Datum: Montag, den 13. September 2010, Reaktionen: Kommentare deaktiviert für Mehr Kanäle, mehr Formate: Herausforderung Medienvertrieb


5 Fragen an… Gunnar Siewert, BookRix

Die Startseite von BookRix.

Im Rahmen des Themenschwerpunkts befragen wir interessante Buch-Startups und -Dienste aus dem deutschsprachigen Raum und stellen sie kurz vor. In diesem Fall antwortet Gunnar Siewert, Geschäftsführer und Gründer von BookRix, einer Community für Autoren und ihre Leser.

Im UPLOAD-Interview stellt er fest: „Das Buch ist das letzte der großen wichtigen Medien, dem der endgültige Sprung ins digitale Zeitalter erst noch bevorsteht.“ Das Spannendste an den aktuellen Umbrüchen ist aus seiner Sicht „die Demokratisierung der Buchbranche durch das Internet“, die den Buchmarkt in den nächsten Jahren noch sehr verändern wird. „So wie man heute in den Musikcharts Künstler findet, die ihre ersten Fans über das Internet erreicht haben, werden in Zukunft viele Autoren in den Bestseller-Listen präsent sein, die ihre Karriere in einer Buch-Community wie BookRix und nicht bei einem Verlag begonnen haben.“

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Von: Jan Tißler, Datum: Freitag, den 10. September 2010, Reaktionen: Kommentare deaktiviert für 5 Fragen an… Gunnar Siewert, BookRix


„Kopierschutz“: Basiswissen DRM bei E-Books

E-Books bringen neue Möglichkeiten, aber aus Sicht der Verlage auch neue Gefahren. Mit DRM wollen sie dem begegnen - und lösen damit vielleicht genau aus, was sie verhindern wollen. Foto: © Claudio Bravo - Fotolia.com

Wenn sich das bei Apple heruntergeladene E-Book nicht auf dem heimischen Rechner öffnen lässt oder Amazon die elektronische Ausgabe von George Orwells „1984“ über Nacht vom Lesegeräten der Nutzer entfernen lässt, dann verdanken wir es der „Digital Rights Management“-Technik, kurz DRM (siehe Wikipedia: DRM, digitale Rechteverwaltung). So ist es nicht verwunderlich, dass viele Nutzer DRM ironisch mit „Digital Restriction Management“, also „Verwaltung digitaler Schranken“ übersetzen und es kategorisch ablehnen.

Ob dieser Meinung zuzustimmen ist und man deswegen keine DRM-geschützten E-Books kaufen sollte, muss jeder für sich entscheiden. Der Zweck dieses Artikels ist, über DRM aufzuklären und bei dieser Entscheidung zu helfen.

Darin wird erklärt

  • was DRM bedeutet und wie es entstanden ist,
  • dass es unterschiedliche Arten von DRM gibt
  • und welche Nachteile oder gar Vorteile diese mit sich bringen.

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Von: Rechtsanwalt Thomas Schwenke, Datum: Donnerstag, den 9. September 2010, Reaktionen: 3 Reaktionen »


Wenn sich Inhalte verselbständigen: Hyperdistribution

© Stefan Rajewski - Fotolia.com

Single Source, Multi Channel – jetzt „Hyperdistribution“: Die Distribution von Content wird für Verlage immer komplexer. Vor allem die wachsenden Möglichkeiten, mit Kunden über Social Media-Plattformen zu kommunizieren, erfordern neue Denk- und Arbeitsweisen in Verlagen.

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Von: Ehrhardt F. Heinold, Datum: Mittwoch, den 8. September 2010, Reaktionen: Kommentare deaktiviert für Wenn sich Inhalte verselbständigen: Hyperdistribution


Interview: O’Reilly – ein Verlag im Wandel. Zahlen, Fakten, Ausblicke

Mit seinen E-Books-Bundles feiert die amerikanische Zentrale des O'Reilly-Verlags große Erfolge.

Die sich wandelnde Landschaft kann einen Fachverlag wie O’Reilly nicht kalt lassen. Im Gegenteil: Wer frühzeitig den neuen Trend erkennt, profitiert am Ende sogar. Die deutsche O’Reilly-Lektoratsleiterin Ariane Hesse hat mir ausführlich Fragen zur Zukunft der Verlage generell, zum Wandel der Arbeitsabläufe und auch zu schwierigen Themen wie dem digitalen Rechtemanagement DRM beantwortet. Wie ich finde, hält das Interview auf sehr spannende Weise polaroidartig einen Moment dieser Revolution fest, die gerade um uns herum passiert.

Besonders interessant sind die konkreten Zahlen. Nur ein Beispiel: O’Reilly verkauft in den USA bereits drei Mal mehr E-Book-Bundles als gedruckte Bücher. Sehr lesenswert auch die Eiinblicke in aktuelle Projekt des Verlags. Und nicht zuletzt die Frage: Wie könnte es eigentlich aussehen, das Fachbuch der Zukunft. Dabei stellt Ariane Hesse bei aller Begeisterung für die neuen Möglichkeiten auch fest: „Bevor man zu sehr ins Wunderland abdriftet, muss man sich wohl immer die Frage stellen, welche „Features“ wirklich nützlich sind, wofür ein Leser zu zahlen bereit ist und welche Investitionen für einen Verlag damit gerechtfertigt sind.“

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Von: Jan Tißler, Datum: Mittwoch, den 8. September 2010, Reaktionen: 4 Reaktionen »


5 Fragen an… Jens Klingelhöfer, Bookwire

Die Macher von Bookwire.

Im Rahmen des Themenschwerpunkts befragen wir interessante Buch-Startups und -Dienste aus dem deutschsprachigen Raum und stellen sie kurz vor. In diesem Fall antwortet Jens Klingelhöfer, Geschäftsführer von Bookwire. Er sagt: „Die Welt wird digital und der Nutzer mobil, das ist einfach wahnsinnig spannend. Insbesondere auch deswegen eine Herausforderung, weil es gilt, den Wert der Inhalte zu erhalten, um weiterhin den Menschen eine große Auswahl und Vielfalt zu bieten.“

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Von: Jan Tißler, Datum: Dienstag, den 7. September 2010, Reaktionen: Kommentare deaktiviert für 5 Fragen an… Jens Klingelhöfer, Bookwire