Was passiert, wenn man die Leser zu Mitstreitern macht? Interview mit MCM

MCM ist ein Fan von „Freier Kultur“ und hat seine Schöpfung „TorrentBoy“ freigegeben.

MCM ist ein Fan von „Freier Kultur“ und hat seine Schöpfung „TorrentBoy“ freigegeben.

Das Buch der Zukunft ist vielleicht nicht mehr ein vom Autor geschriebener, vom Lektor verbesserter und vom Verlag herausgebrachter Solitär. Wie wäre es, wenn das Buch und seine grundlegenden Ideen stattdessen der Ausgangspunkt für ein ganzes Universum weiterer Werke wären, die von Lesern gemacht sind?

Möglich wird das beispielsweise durch Lizenzen von Creative Commons, die dem starren Urheberrecht oder Copyright ein flexibles Instrument an die Seite stellen. Der Autor kann dadurch beispielsweise bestimmen, dass jeder sein Werk weiterentwickeln und verwenden darf – solange er selbst genannt wird, derjenige das nicht ohne explizite Erlaubnis kommerziell nutzt und seine Werke wiederum unter dieselbe Lizenz stellt. Das hat der TV-Produzent und Autor MCM getan. Hier ein interessantes Interview mit ihm über sein „TorrentBoy“-Projekt und wie man damit umgeht, wenn sich alles verselbständigt.

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Von: Cameron Parkins, Datum: Montag, den 6. September 2010, Reaktionen: Kommentare deaktiviert


Fünf Fragen an… Sönke Schulz, tredition

Sönke Schulz und Sandra Latußeck, Gründer von tredition.

Im Rahmen des Themenschwerpunkts befragen wir interessante Buch-Startups und -Dienste aus dem deutschsprachigen Raum und stellen sie kurz vor. In diesem Fall antwortet Sönke Schulz von tredition. Das ist ein Verlag, der sich auf kleine Auflagen spezialisiert hat. Er ist überzeugt: „Jedes Buch hat seinen Markt.“ Die Zahl der Titel werde künftig weiter wachsen – die verkauften Auflagen werden sinken.

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Von: Jan Tißler, Datum: Freitag, den 3. September 2010, Reaktionen: Kommentare deaktiviert


Die Zukunft der Buchbranche: Über die Möglichkeiten des Selfpublishing

Foto: spacejunkie / photocase.com

Foto: spacejunkie / photocase.com

Dieser Tage wird viel über die Zukunft des Buches geredet. Doch sollte sich nicht viel mehr die Frage nach der Zukunft der Buchbranche aufdrängen? Gewiss, E-Books gewinnen besonders in den Vereinigten Staaten immer mehr an Relevanz. So verkauft Amazon laut eigener Aussage mittlerweile mehr elektronische Bücher als Hardcover und der Standort- wie Kettenbuchhandel, von der aktuellen Entwicklung wahrscheinlich am meisten getroffen, gerät vielerorts so stark unter Druck, dass mancher Marktbeobachter das gedruckte Buch schon weitestgehend abgeschrieben hat und laut über das nahende Ende der Ära Gutenberg nachdenkt.

Allein ein Blick auf den deutschen Buchmarkt beweist, dass solch apokalyptische Aussagen unseriös sind und keiner Überprüfung standhalten. So zeigten sich die Umsätze der Buchbranche laut Börsenverein des Deutschen Buchhandels im Jahre 2009 mit einem Plus von 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf insgesamt 9,69 Milliarden Euro mehr als stabil. Darüber hinaus haben nach Angaben der Unternehmensberatung Kirchner + Robrecht (PDF-Download) 69 Prozent der Deutschen noch nie von E-Books gehört und nur 2,5 Prozent jemals eins käuflich erworben.

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Von: Max Franke, Datum: Donnerstag, den 2. September 2010, Reaktionen: Kommentare deaktiviert


“Endlich ein Manuskript” oder: Wie arbeitet der Lektor der Zukunft?

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Foto: zettberlin / photocase.com

“Kundenorientierte Produktentwicklung” gilt in vielen Verlagen mittlerweile als Standard. Doch die Realität sieht anders aus: Selbst in vielen Fachverlagen werden Bücher oft durch Autoren getriggert – nicht durch den Kundenbedarf.

Zwei aktuelle Erlebnisse inspirieren mich zu dieser kurzen Reflektion über die Frage, welche Form von der Lektor/Redakteur Verlage zukünftig brauchen. Ja, ich weiß, die Antwort steht schon lange fest: Kundenorientiert soll er/sie sein, mehrmedial denken und konzipieren, dazu flexibel und innovativ sein…

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Von: Ehrhardt F. Heinold, Datum: Donnerstag, den 2. September 2010, Reaktionen: Kommentare deaktiviert


Neal Stephenson gründet Subutai – Plattform für multimediale Novellen

Über den Namen Neal Stephenson dürften viele bereits gestolpert sein, zumindest die digitalen Nerds und Science-Fiction-Fans: Mit seinem Buch „Snow Crash“ etablierte er 1992 den Begriff des „Avatar“ und gilt als Vordenker virtueller Welten wie Second Life. Allerdings hat sich Stephenson zuletzt eher kritisch über die Zukunft virtueller Welten geäußert und weitaus mehr Interesse an den Entwicklungen des Web 2.0 gezeigt. Offensichtlich hat das Interesse gefruchtet, denn heute hat Stephenson den Launch einer eigenen Plattform für digitale und multimediale Novellen verkündet, wie u.a. Media-Beat meldet.

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Von: Sebastian Schürmanns, Datum: Mittwoch, den 1. September 2010, Reaktionen: Kommentare deaktiviert


Marktübersicht: E-Reader in Deutschland

Oaxis, Hixreader, Viewsonic – auf den ersten Blick ist der E-Reader-Markt ein Sammelsurium exotischer Geräte. Das Beratungsunternehmen Kirchner&Robrecht zählte im ersten Halbjahr 2010 insgesamt rund 67 E-Reader und 32 Tablets – und das bei einer Preisspanne von 190 bis 650 Euro.

Die meisten der Namen muss man nicht kennen, denn viele E-Reader sind entweder in Deutschland gar nicht lieferbar oder bisher nur angekündigt. Wie Marktforscher im Frühjahr 2010 herausfanden, sind vielen Verbrauchern selbst in Deutschland häufig genutzte E-Reader wie etwa von Sony kaum bekannt. Das hat sicherlich etwas mit dem iPad-Hype zu tun, genauso aber mit der aktuellen Berichterstattung über den Konkurrenzkampf zwischen zwei „klassischen“ elektronischen Lesegeräten mit 6-Zoll-Display. In der einen Ecke des Rings steht dabei der Kindle-Reader, ein reines E-Ink-Gerät, in der gegenüberliegenden Ecke der Nook-Reader, ein Dual-Screen-Gerät mit einer Kombination aus E-Ink und Farb-LCD.

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Von: Ansgar Warner, Datum: Mittwoch, den 1. September 2010, Reaktionen: 9 Reaktionen »


5 Fragen an… Enrico Just, inzumi

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Im Rahmen des Themenschwerpunkts befragen wir interessante Buch-Startups und -Dienste aus dem deutschsprachigen Raum und stellen sie kurz vor. In diesem Fall antwortet Enrico Just, Geschäftsführer von inzumi. Auf der Seite kann man sich individuelle Reiseführer erstellen. Enrico Just sagt: “Ich bin mir noch nicht sicher, ob man ein Buch wirklich auf seinem iPad oder Kindle genauso intensiv erleben kann, wie in gedruckter Form. Eine Frage der Generationen?”

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Von: Jan Tißler, Datum: Dienstag, den 31. August 2010, Reaktionen: 1 Reaktion »


E-Books: Formatkrieg und Kopierschutzärger

Der Sony Reader PRS-505 im Kreise einiger Vorfahren

E-Reader und Reader-Apps auf Tablets sind ein kleines Hype-Thema geworden. Und kaum nimmt ihre Popularität zu, zeichnet sich auch schon Ärger am Horizont ab. Mehrere Firmen am Markt versuchen, ihre eigenen Formate durchzudrücken und fast nichts bekommt man als Kunde auf offiziellem Weg ohne ein drangeflanschtes Rechtemanagement (DRM). Ähnliches musste man im Musik-Bereich miterleben. Schlecht für alle Seiten: Es droht ein langer, schmerzhafter Kampf mit ungewissem Ausgang.

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Von: Jan Tißler, Datum: Montag, den 30. August 2010, Reaktionen: 1 Reaktion »


Creative Commons für Autoren: Mit Freigebigkeit gewinnen

Foto: TilarX. Lizenz: CC BY.

Das Urheberrecht ist an sich erst einmal eine gute Sache: Es schützt den Urheber davor, dass andere ohne seine Einwilligung mit dem verdienen, was er geschaffen hat. Aber was ist, wenn man gern möchte, dass andere die eigenen Werke nutzen? Dann muss man eine Lizenz vergeben. Und wer hat schon die Möglichkeit, eine wasserdichte Lizenz zu erstellen, die genau den gewünschten Effekt hat? Hier setzen die Creative Commons an. Sie ermöglichen es Urhebern, sehr genau zu bestimmen, was andere mit den Werken anstellen dürfen und was nicht. Das kann man nutzen, gerade auch als Autor. Dabei geht es gar nicht darum, seine Arbeit zu verschenken. Im Gegenteil.

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Von: Jan Tißler, Datum: Montag, den 30. August 2010, Reaktionen: 3 Reaktionen »


5 Fragen an… Dr. Andrea Schober, XinXii

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Im Rahmen des Themenschwerpunkts befragen wir interessante Buch-Startups und -Dienste aus dem deutschsprachigen Raum und stellen sie kurz vor. In diesem Fall antwortet Dr. Andrea Schober, Leiterin Marketing & PR bei XinXii, einem Marktplatz für Texte, Dokumente und Bücher. Sie sagt: “Es ist Zeit, dass digitale Texte den gleichen Stellenwert wie gedruckte bekommen – und dass mit dem Digital Publishing einhergehend insbesondere talentierte und interessante Autoren die Möglichkeit haben, ihre Inhalte einem breiten Publikum zugänglich zu machen und sich mit ihm auszutauschen.”

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Von: Jan Tißler, Datum: Freitag, den 27. August 2010, Reaktionen: 1 Reaktion »