“Time Magazine”: Weblogs als Vorbild

Das “Time Magazine” nimmt sich Blogger zumindest teilweise zum Vorbild und verändert seine traditionelle Arbeitsweise. Auf diesem Weg will man einem Bedeutungsverlust vor allem bei den jüngeren Lesern entgegentreten. Bisher entstehen die Artikel als Gruppenarbeit: Es gibt Informationssammler, die ihre Ergebnisse an Korrespondenten übermitteln, die geben ihre Texte an die Redaktion, wo sie die endgültige Form erhalten. “Dieses Netzwerk soll zugunsten eines Autorenjournalismus aufgegeben werden, der wie die Blogs im Internet stärker die subjektive Handschrift des Verfassers erkennbar werden lässt”, heißt es in einem Bericht der Neuen Zürcher Zeitung. Eine Studie des Pew Internet & American Life Project zeigt beispielsweise die Veränderungen in der Bedeutung der Medien. 69 Prozent der Befragten erklärten 2006 die Programme der Fernsehsender zu ihrer ersten Informationsquelle, während 34 Prozent dies für die Zeitungen angaben. In der Gruppe der Mediennutzer, die unter 36 Jahre alt sind, hat das Netz allerdings die Zeitungen schon an Attraktivität überholt. Quelle: Swissblogpress