Umfrage: Was haltet Ihr von der Idee eines "Bloggerverbandes"?

Auf dem WordCamp in Jena soll u.a. ein “Bloggerverband” diskutiert werden. Er könnte für mehr Aufmerksamkeit nach außen und mehr Zusammenarbeit nach innen sorgen – so die Ideen. Mehr dazu hier in der Ankündigung der Diskussion. Mich würde Eure Meinung interessieren. Bitte stimmt doch hier einmal ab, was Ihr dazu denkt.

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11 Gedanken zu „Umfrage: Was haltet Ihr von der Idee eines "Bloggerverbandes"?

  1. Wenn es um die Aufmerksamkeit gegen aussen geht, würde ich ein “Presseverband” oder ähnliches gründen. Mit dem könnte man dann regelmässig Artikel an verschiedene Zeitungen senden, indenen man die Blogs näher bringt…

    Die Zeitungen nutzen so langsam aber sicher auch Blogs, um mehr Leute zu erreichen. Warum sollen wir nicht auch die Zeitungen gebrauchen?

  2. Erstmal interessante Idee, allerdings sehe ich nicht, welche gemeinsamen Interessen dieser Verband bündeln soll, ich wüsste noch nicht einmal, wie man “bloggen” definieren soll, denn als “Web-Log” dürfte sich sicherlich nur noch ein Teil der Gemeinde verstehen, ein Teil versteht sich eher als Magazin, Nachrichtenagentur, Medienmonitor, Literaturplattform oder … als trendschau ;-)

  3. Interessante Idee.

    Einerseits wäre es natürlich gut, die Anliegen von Bloggern in einer Interessenvertretung zu bündeln.

    Andererseits aber kann eine solche Interessenvertretung auch als elitärer Kreis verstanden werden, der quasi eine Ebene ZWISCHEN den “offiziellen Medien” und der Blogosphäre bildet. Ist nicht gerade diese Unabhängigkeit und “Schwarmintelligenz” das, was Blogs ausmacht? Würde ein statischer Verband mit Mitgliedsbeiträgen nicht einen Rückschritt bedeuten?

    Vielleicht wäre eine Form des Zusammenschlusses denkbar, die den Besonderheiten der Blogosphäre Rechnung trägt und sich weniger an der alten Verbandsstruktur orientiert…

    Eine Diskussion darüber werde ich mit großem Interesse verfolgen!

  4. Vereinsmeierei ohne echten Mehrwert, da es “die Blogosphäre”, also ein homogenes etwas – Gott sei Dank – nicht gibt.

  5. Verbände bedeutet immer das Ende von Bewegung und Offenheit. Es ist eine Abgrenzung zu den Nichtmitgliedern. Und für einige wenige geht es darum, sich von den Mitgliedern einen Job bezahlen zu lassen. Es wird sicher bald umgesetzt werden. Schon deshalb, damit die Zeitschriften und Verlage bestimmen können, wo es lang geht, wer rein kommt, wer, gelistet wird, was geschrieben wird, wer sich mit wem verlinkt. Und plötzlich schreiben die besten Blogger bei den Zeitungen. Dann wird bald schön viel Geld in die Werbung gepumpt, vielleicht auch öffentlich-rechtliches und plötzlich hört man im Deutschlandradio, ‘ach was sind wir für tolle Menschen, wir haben die besten Blogger, die richtige Meinung und die besten Seiten’. Einmal ausgesprochen wird das Elend leider auch bald umgesetzt. Man darf sich bereits jetzt nach neuen Wegen umsehen. Sobald so ein Verband entsteht, dürfte das Bloggen ‘out’ sein.

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