Weblog zur Pressefreiheit gestartet

Der Deutsche Journalistenverband (DJV) hat ein Pressefreiheits-Blog gestartet. “Wir hoffen auf eine rege Beteiligung, denn die Pressefreiheit ist eine Säule der Demokratie und geht daher jeden etwas an”, sagt Hendrik Zörner, Sprecher des DJV, im Gespräch mit pressetext. Erstaunlich, dass Hendrik Zörner im selben Artikel Weblogs per se abspricht, Journalismus zu sein: “Es gibt zwar unterschiedliche Formen von Blogs, mit Journalismus haben diese aber nichts zu tun.” In allererster Linie sieht er sie als Diskussionsforen. Fragt sich nur: Warum hat der DJV dann ein Blog gestartet und kein Forum? Kommentieren kann man übrigens erst nach Anmeldung…

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4 Gedanken zu „Weblog zur Pressefreiheit gestartet

  1. Verwechselt der DJV-Sprecher tatsächlich Diskussionforen mit Weblogs? Ich hoffe auf späte(re) Einsicht und kommentiere im Pressefreiheits-Blog – während ich mir in meinem russisch-schweizerischen Blog weiterhin Journalismus erlaube, mit Impressum natürlich…

  2. Du meinst sicher, dass Du “Journalismus” machst – mit Anführungszeichen ;-) Aber letztlich kann es auch egal sein, was der DJV heute zu Weblogs meint. Aus meiner Sicht sind Weblogs ein eigenes Genre, eine eigene Form, Fakten und vor allem Meinung zu verbreiten und zu bündeln. In einigen Jahren wird sich das sicher auch bis zu den Journalisten-Verbänden rumgesprochen haben, die Blogger und Podcaster dann vielleicht gar als potenzielle Mitglieder betrachten. Aber bis dahin machen wir mal weiter “Journalismus”…

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