In eigener Sache: bezahlte Beiträge

Über den Anbieter Trigami habe ich hier ja schon häufiger geschrieben, morgen erscheint bei UPLOAD der erste darüber vermittelte und bezahlte Eintrag. Zuvor habe ich einige Angebote abgelehnt, weil sie thematisch nicht passten. In diesem Fall geht es aber um autsch.de, eine deutsche Seite, die es schon seit 1999 gibt und die nun aus der Versenkung auftauchen und sich einen Platz im Markt der Web-2.0-Unterhaltungsportale sichern will. Dazu habe ich ein Interview mit Henning Munte geführt, der Mitglied der Geschäftsführung beim neuen Besitzer Planet 49 GmbH ist. Teilt mir gern mit, was Ihr über solche Beiträge allgemein und diesen Beitrag speziell denkt. In der nächsten Woche werde ich mich außerdem noch mit Tripflip beschäftigen.

Jetzt neu: E-Book + Onlinekurs zu LinkedIn

LinkedIn: Profil und Unternehmensseite – Die schnelle Einführung
(Coverfoto: © alphaspirit, depositphotos.com)

Mehr über die Inhalte erfahren ...

 

8 Gedanken zu „In eigener Sache: bezahlte Beiträge

  1. Grundsätzlich finde ich, dass man mit seinem Blog ruhig ein bischen Kohle machen kann. In Deinem Fall kann es auch ein bischen mehr Kohle sein. Denn schließlich hast Du das Magazin ans Laufen gebracht, die erste Ausgabe ist fertig, Vorleistungen sind also erbracht…

    Und wenn ich dann noch lese, dass Du nicht einfach drauf los bloggst, weil Du mal auf der Seite ein bischen geguckt hast, dann finde ich das noch viel besser. So kann man das machen. Richtig recherchieren, Interviews führen, in die Thematik reindenken und dann für das Schreiben ruhig auch Geld sehen…

    Wobei. Lohnt sich ein Beitrag der über Trigami vermittelt wird überhaupt noch, wenn Du so einen Aufwand betreibst?

  2. Ich könnte ja auch behaupten, dass es Recherchen für die nächste Ausgabe des Magazins sind (hüstel). ;-)

    “Lohnt sich ein Beitrag der über Trigami vermittelt wird überhaupt noch, wenn Du so einen Aufwand betreibst?”

    Ja. Da sich die Bezahlung nach der Reichweite des Blogs richtet, sieht es bei UPLOAD recht gut aus. Ich verdiene fast auf den Euro soviel wie für ein Feature bei der Nachrichtenagentur ddp. Und da ist der Aufwand noch größer.

  3. Hallo Jan

    Ich wünsche Dir viel Spass und erfolg bei Deiner ersten Rezension.

    Wenn Du mit UPLOAD so weiter machst und Deine Rezensionen nur halb so gut sind wie ich sie von Dir erwarte, dann wirst Du noch viel Spass haben mit trigami – denn Kreativität und Reichweite wird sich bezahlt machen (im wahrsten Sinne des Wortes), versprochen :-).

    Gruss, Remo

  4. Wenn sich eine Synthese aus interessanten Themen, lesenswerten Artikeln und lohnender Bezahlung ergibt, würde ich mich natürlich freuen. Trotzdem gilt, was ich andernorts schrieb: “Lass Dich nicht vom Geld auf die dunkle Seite der Macht ziehen.” ;-) UPLOAD ist mir zu wichtig, um es für ‘nen schnellen Euro gegen die Wand zu fahren. Aber bislang halten sich die Proteste ja noch in überschaubaren Grenzen.

  5. Also, solange die Qualität des Beitrags stimmt isses mir ehrlich gesagt wer wieviel Geld für was bekommt. ;-) Ich sehe da nichts verwerfliches dran. Immerhin ist es ein interessantes Interview geworden und kein “Hey, das ist toll! Kauft das!”…

  6. Irgendwie schade, dass Du so erst Deine Leser fragen musst, ob sie es denn auch gut heißen… schaut mir ein wenig nach vorgesetzter Entschuldigung aus. Ich persönlich schreibe schon eine Weile auch bezahlte Rezensionen und finde daran nun rein gar nichts verwerflich, denn das Bloggen ist für 98% Hobby und auch ein Hobby kostet Geld. Für die Berufsblogger sollte so etwas noch weniger ein Problem darstellen,aber in Deutschland wird da eine derartige Hexenjagd von einigen Leuten dazu veranstaltet, dass ich es schon argt scheinheilig finde, was da abgeht.
    Solange solche Beiträge deutlich gekennzeichnet sind, spricht nichts dagegen,denn meine Erfahrung lehrt mich: Rezensionen können genau so kritisch sein wie “normales” bloggen. Also los!

  7. Ich sehe es wie mein Vorredner. Da die “Bezahlbeiträge” ja verpflichtend markiert werden müssen und erklärend auf Trigami verlinken, ist dies genau so legitim, wie Google AdSense. Und sogar noch einen Tick ehrlicher, da der Publisher die volle Kontrolle über den Inhalt hat. Was man von Googles inhaltsgenerierter Werbung ja nun nicht behaupten kann.

    Von daher: Über Bord mit nicht zeitgemäßen Befindlichkeiten oder einen vermeintlichen Ehrenkodex, den es IMHO in der Form nicht gibt btw. der überflüssig ist. Schließlich zwingt Trigami niemanden direkt oder indirekt, Produkte oder Dienstleistungen schön zu reden…

Kommentare sind geschlossen.