Neue Geschäftsidee: manueller Kommentar-Spam

Da Tools wie Akismet inzwischen automatischen Kommentar-Spam gut abhalten können, gibt es nun offenbar den ersten Dienstleister, der manuellen Werbemüll verspricht. 100 Kommentare in thematisch passenden Weblogs kosten beispielsweise 19,99 Dollar. Mehr Infos dazu bei Problogger Darren Rowse.

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(Coverfoto: © fizkes, depositphotos.com)

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8 Gedanken zu „Neue Geschäftsidee: manueller Kommentar-Spam

  1. Pingback: stohl.de
  2. Sofern man WordPress*) nutzt, schalte man einfach die Erstkommentar-Moderation ein. Dann wandert jeder Kommentar eines Lesers, der bisher noch nicht kommentiert hat, in die Moderationsschleife.

    Dort schaue man sich den Kommentar genau an und entscheide, ob es sich um einen echten Kommentar oder um Spam handelt. Dementsprechend schalte man den Kommentar frei oder lösche ihn.

    So hat auch manuell eingetragener Spam definitiv keine Chance.

    *) Ich weiß nicht, ob andere Blogsysteme dieses Feature auch bieten.

  3. @Boris: Stimmt, das ist eine praktische Sache. Bei diesen Spam-Kommentaren soll es aber wohl so sein, dass sie durchaus eine inhaltliche Qualität haben. Dass es sich um Spam handelt, dürfte erst klar werden, wenn sie entsprechend gehäuft auftreten.

  4. Wenn es nicht richtig klar wird, ob jemand wirklich ernsthaft kommentieren oder doch eher bloß die günstige Gelegenheit nutzen will, passend zum Thema seine (kommerzielle!) Website suchmaschinenwirksam zu verlinken, dann mache ich einfach Folgendes (wie gestern gerade bei einem Kommentar auf meinen letzten Artikel zur Aktienspam-Plage):

    Ich entferne auf der Kommentar-Bearbeitungsseite (WordPress) die angegebene URL aus dem entsprechenden Feld und setze sie unverlinkt als Text in Klammern direkt in den Artikel.

    Dann kann jeder, der mag, sich die Seite trotzdem anschauen, indem er die URL manuell kopiert und in seine Browser-Eingabezeile pappt.

  5. Das wäre generell eine Idee, um solche Arten des Kommentarspams sinnlos zu machen. Man könnte es im Template selbst ja so einrichten, dass zwar die Adresse angegeben, aber nicht verlinkt wird. Naja. Mal sehen, wie sich das weiterentwickelt…

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