Von der Community zum Print-Magazin

Noch eine Besonderheit, vielleicht aber ein Erfolgsmodell für die Zukunft: Erst eine Community online zum Erfolg führen, dann mit einem Print-Magazin ergänzen. Den Weg geht jedenfalls buffed.de, wo sich alles um Rollenspiele dreht. Mehr dazu bei DWDL.de.

Lesetipp: Dossier Content für Marketing und Kommunikation

(Cover-Illustration: © enotmaks, depositphotos.com)

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2 Gedanken zu „Von der Community zum Print-Magazin

  1. Eine periodisch erscheinendes Printmagazin, ganz sicher kein ‘Erfolgsmodell’ für funktionierende Online Communities … und ganz sicher keine Maßnahme um das operative Ergebnis wieder zu steigern (siehe Ad-Hoc Meldung von 17.08. zum Halbjahrergebnis: minus 20 % …

  2. Print hat seinen Reiz, es ist etwas Besonderes und wird künftig eher im Wert steigen als fallen. Viele Informationen wird man in den nächsten Jahren günstiger und einfacher über das Internet verbreiten und konsumieren können. Ich stelle mir vor (und das ist eben nur meine private Meinung und Hoffnung), dass die Qualität der Print-Magazine gleichzeitig zunimmt, um gegen das jederzeit allwissende Internet überhaupt noch eine Chance zu haben. Schund lässt sich billiger im Web verbreiten. Bilderstrecken, Reportagen usw. sind gedruckt in den nächsten Jahren noch besser aufgehoben.

    Print ist im Kommen. Ich sage das schon seit vielen Jahren. Heute noch mit einem ironischen Unterton. Das wird sich wandeln. Möglicherweise nur vorübergehend, aber sicher für manche lukrativ vorübergehend.

    Heute funktioniert es meist umgekehrt: Man hat eine eingeführte Print-Marke und versucht, im Internet dazu eine Community zu bilden – also die vorhandene Community ins Internet zu übertragen. Dieser Medienbruch stellt aber oftmals eine böse Stolperfalle da. Viele funktionierende Beispiele sind mir nicht bekannt.

    Umgekehrt kann ich es mir hingegen sehr gut vorstellen. Wer begeistertes Mitglied einer Online-Community ist, wird sich ein entsprechend gut und unterhaltsam gemachtes Print-Produkt sicher einmal ansehen – wenn der eigene Beitrag mit abgedruckt ist, sowieso.

    “User Powered Journalism” habe ich das in einem anderen Artikel einmal genannt. Mal sehen, was da noch passiert. Viele Communities werden merken, dass es nicht reicht, nur die Seitenabrufe an sich zu monetarisieren. Warum nicht auch die Inhalte direkt? Warum nicht aus dem, was die Nutzer schaffen, ein neues journalistisches Produkt erstellen, anreichern, aufpeppen und dann auf den Markt bringen?

    Wir werden sehen.

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