Neu: Rivva Zeitgeist

Rivva bildet automatisch und rund um die Uhr ab, womit sich die (hauptsächlich deutschsprachige) Blogosphäre gerade beschäftigt. Und jetzt gibt es auch eine Art “Topliste”: den Rivva Zeitgeist. Er zeigt die meistdiskutierten Artikel in den letzten 28 Tagen oder auch in einem bestimmten Monat. Natürlich bildet Rivva nur einen Ausschnitt aus der Gesamtheit der Blogs ab, aber einen stetig wachsenden. Über Blogcharts, Toplisten und anderes wird übrigens gerade drüben bei Frank Helmschrott diskutiert.

Lesetipp: Dossier Content für Marketing und Kommunikation

(Cover-Illustration: © enotmaks, depositphotos.com)

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4 Gedanken zu „Neu: Rivva Zeitgeist

  1. Ach, die Topliste ist völlig überbewertet. Nix was man nicht schon wüsste, und nix was einen weiter interessiert. – Ach diese Blogneulinge.

  2. Ich habe es an anderer Stelle schon mal erwähnt: leider ist Rivva auch nur mehr oder minder eine Spiegelung der “üblichen Verdächtigen”, also derer, die man auch bei den Blogcharts findet, die sich gegenseitig stetig erwähnen, so ihre Popularität wahren und nicht wirklich ausschließlich repräsentativ für die breite Blogosphäre sind.
    95% der Blogger bloggen wenig bis gar nichts über virale PR-Maßnahmen, interviewen sich gegenseitig und und und… trotzdem tauchen dort ewig die ähnlichen Themen und vor allem die gleichen Blogs auf.
    Die Frage nach dem Kriterium der Darstellung wird so eifrig und verbissen verfochten, als ginge es da wirklich um was.

    Wenn ich Frank Helmschrott über die jüngst in Mode gekommenen Blog-Paraden schimpfen lese, dann frage ich mich, wieso er wirklich was dagegen hat oder wie ich Aussagen wie: “denn die Qualität der Inhalte nimmt zweifelsohne ab, solange wir primär Tipps verteilen wie man “erfolgreich” bloggt bzw. uns gegenseitig über fragwürdige Aktionen Links zuspülen.” deuten soll. Waren die Inhalte vorher wirklich qualitativ hochwertiger oder ärgert sich da jemand, der sich selbst als “Mitbegründer des Deutschen Blog-Schwanzvergleichs” bezeichnet über die Aufmischung der guten alten Platzierungen? Sorry, aber das mag ich so nicht ganz ernst nehmen, wie überhaupt Rankingveranstaltungen dieser Art (Blogcharts etc.) für das Ego weniger wichtig scheinen, insgesamt aber auf Dauer der “Sphäre” nichts bringen, weil man eben die ewig gleichen dort vorfindet.

    Mag sein, dass die Blogparaden inhaltlich vielleicht nicht gerade anspruchsvoll sind, aber strotzen sie auch nicht vor dem Fachgeplänkel so manchen Alpha-Bloggers. Muss man deshalb so von oben herab auf die Blogs schielen, die an so etwas mal teilnehmen?

    Brauchen wir all das wirklich? Wäre es nicht stattdessen Zeit, die grundsätzlich gute Idee von Rivva auszubauen, zu erweitern und eine wirklich für alle Themen und alle Blogs offene Plattform zu errichten, eine Art Nachschlagewerk der Blogosphäre?

    So, wer sich jetzt auf die Füsse getreten fühlt, sorry, aber der Vollmond… ;)

  3. Und ich glaube, ich hatte damals schon darauf geantwortet: Rivva wächst ständig. Gerade in den verweisenden Blogs findest Du richtig interessante Seiten. Ich kann Dir nur empfehlen, bei Rivva immer mal auf die “Diskussion” zu achten :-) Aber auch bei den verlinkten Blogs sind längst nicht immer nur die großen dabei.

    Du wirst es andererseits sicher nie schaffen, die Masse an kleinen Blogs irgendwie abzubilden. Aber mal ehrlich: Meine privaten Blogs waren auch nie für die breite Öffentlichkeit gedacht und Alpha-Blogger waren mir damals total schnurz. Neulich hat auch mal jemand vorgerechnet, dass es in den diversen Blogverzeichnissen (Blogalm, Bloggerei usw.) jeweils ungefähr 2.000 bis 3.000 Blogs gibt. Das sind wohl die Blogs, die nach einer größeren Öffentlichkeit streben. Für den Rest ist ein Blog ein Hobby, ein Tagebuch, eine private Homepage, eine Sammelstelle für Texte, Bilder und Videos oder eine Möglichkeit, sich mit andere auszutauschen.

    Und was die Blogprojekte angeht: Es kommt aus meiner Sicht immer darauf an, ob dabei hinterher ein Mehrwert auch für die Leser herauskommt oder nur für die teilnehmenden Blogger :-) Manche Aktionen sind schon so angelegt, dass Du sofort siehst: Ah, Linksammler ;-)

    Gegen Blogstöckchen oder Blogparaden habe ich persönlich gar nichts – im Gegenteil: Ich habe sowas ja auch veranstaltet :-) Wenn es aber zu einer reinen Verlinkungsaktion verkommt, dann finde ich es sehr schade.

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