Podcast-Award: Publikumspreis gestoppt

Wegen “massiver Manipulationsversuche” ist die öffentliche Abstimmung über den Publikumspreis für den Deutschen Podcast-Award 2008 mit sofortiger Wirkung beendet, teilen die Veranstalter mit. Zwischenzeitlich habe es an mehreren Stellen “Quasi-Anleitungen” für Manipulationen gegeben.Als Konsequenz soll es im kommenden Jahr keinen Pubikumspreis geben, erklärte Georg Schneider, Vorstand des veranstaltenden Podcastclub e.V. Die Abstimmung für den Jugend-Publikumspreis läuft hingegen zunächst weiter. “Das jugendliche Publikum scheint einen fairen Abstimmprozess zu wünschen”, heißt es in einer Mitteilung. Für die anderen neun Kategorien des Awards werden derzeit knapp 500 Vorschläge ausgewertet und die Nominierungen im Januar bekannt geben. Die Awards werden dann Ende Februar 2008 im Rahmen einer feierlichen Gala in Köln durch den podcastclub überreicht.

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(Cover-Illustration: © enotmaks, depositphotos.com)

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9 Gedanken zu „Podcast-Award: Publikumspreis gestoppt

  1. uh! aber bei dem “verfahren” und der sehr einfachen technischen umsetzung waren manipulationen m.E. auch mehr als wahrscheinlich.

  2. Mag sein, aber letztlich ist der Podcast-Award eine privat und freiwillig auf die Beine gestellte Sache. Dass die Macher da wenig Interesse haben, mit “Spielkindern” in einen Wettstreit zu treten, kann ich auch gut verstehen. Zumal so ein Rennen nicht zu gewinnen ist. Außer vielleicht, wenn Du die Abstimmenden vorher per PostIdent-Verfahren eindeutig identifizieren lässt ;-)

    Aber mal unter uns: So ein Publikumspreis ist eh immer eine zweischneidige Sache. Am Ende gewinnt meistens der, der schon die größte Schar an Zuschauern/Zuhörern hat. Gut finde ich aber, dass die Vorschläge beim Award offen für alle sind. So stößt man sicher mal auf die eine oder andere Perle. Bei anderen Preisen wird ja schon die Suche nach den Kandidaten von “Experten” vorgenommen – mit den meist wenig überraschenden Ergebnissen.

  3. privat und professionell schliessen sich fuer meine begriffe nicht aus. will sagen: klar ist das freiwillig und privat. aber bestimmte dinge (und formularmissbrauch gehoert querdurch und immer dazu) kann man einfach versuchen, im vorfeld schon wenigstens durch hoehergelegte barrieren zumindest einzudaemmen.

    und ja: publikumspreis heisst immer, dass das publikum waehlen muss. und wahlverfahren im internet – nun ja ;-)

  4. Das ist wohl die beste Lösung, ehe es da noch mehr “Unklarheiten” gegeben hätte. Trotzdem schade für alle privaten Podcasts, denen damit eine Plattform weniger zur Verfügung steht.

  5. Schade, dass wir drei uns nichtmal eben spontan zusammensetzen können, um über dieses Thema eine sicher spannende Diskussion zu führen, sie aufzunehmen und online zu stellen ;-)

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